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Sehenswürdigkeiten

Marktplatz-Panorama am Abend
1.200 Jahre Tradition und Weltoffenheit prägen Bremen, die Hansestadt an der Weser. Die alte Handelsstadt mit ihrem historischen Zentrum rund um den Marktplatz verströmt das Flair einer jungen Großstadt. Und dennoch wird jeder, der sich mit offenen Augen auf Zeitreise begibt, Zeugen der langen und spannenden Geschichte. Freut euch auf Bremens Sehenswürdigkeiten. Es gibt viel zu entdecken!

Quelle: Francesco Carovillano / DZT Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.

Unverwechselbar bleiben das prächtige Rathaus im Stil der Weserrenaissance und die ehrwürdige Figur des Roland auf dem historischen Marktplatz. Sie verkörpern seit 1404 den Bürgerwillen nach Unabhängigkeit. Rathaus und Roland stehen als einzigartiges Welterbe der Menschheit unter dem Schutz der UNESCO, doch auch der Schnoor – Bremens ältestes Stadtviertel –, die ungewöhnliche Architektur der traditionsreichen Böttcherstraße oder der Bremer Dom suchen ihresgleichen. Für einen Rundgang zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten ist nicht mal ein Stadtplan nötig. 2.000 Nägel aus Messing und Stahl führen vom Liebfrauenkirchhof über Marktplatz und Schnoor zur Böttcherstraße.

Das Bremer Rathaus

Bremer Rathaus

Das Unesco Welterbe gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke der Gotik in Europa...

Quelle: JUA / privat

Rolandsstatue auf dem Marktplatz

Der Roland

Besucht das bremische Symbol für Freiheit.

Quelle: Bremen.online GmbH

Die Tourist-Information Böttcherstraße befindet sich im Haus des Glockenspiels.

Böttcherstraße

Eine Straße als Gesamtkunstwerk

Quelle: WFB/Michael Bahlo

Kleine, aneinander aufgereihte Häuser im Schnoor.

Schnoor

Schmale Gassen, kleine Häuser, kuriose Geschäfte - der Schnoor!

Quelle: frauenseiten / Antje Robers

Teil des Gebäudeensembles am Rande des Bremer Marktplatzes.

Der Marktplatz

Im Jahr 1404 entstanden, zählt er zu den ältesten öffentlichen Plätzen der Stadt.

Quelle: Katharina Bünn

Bremer Stadtmusikanten und Ratskeller

Anfangspunkt der Route ist das heimliche Wahrzeichen der Hansestadt. Mit dem Rücken zum Rathaus und dem Gesicht zum Liebfrauenkirchhof präsentiert sich die von Gerhard Marcks entworfene Bronzestatue der Bremer Stadtmusikanten. Das Märchen von den Sagengestalten ist in aller Welt bekannt und seit den Brüdern Grimm so eng mit Bremen verbunden wie Rathaus und Roland. Wer den Esel an den Beinen berührt, hat einen Wunsch frei.
 

Nur wenige Schritte von den Stadtmusikanten entfernt, ebenfalls an der Westseite des Rathauses, befindet sich der Eingang zum ältesten Weinkeller Deutschlands. Im Bremer Ratskeller schenkt der Kellermeister bereits seit 1409 edle Tropfen aus. Mit 650 verschiedenen Sorten beherbergt er die größte Sammlung deutschen Weins.

Die Bremer Stadtmusikanten neben dem Rathaus

Die Stadtmusikanten

Bremens Wahrzeichen

Quelle: privat / JUA

Der Ratskeller von innen, Tische und Stühle vor einem historischen Wappen, weiße Gewölbedecken.

Bremer Ratskeller

Weine aus ganz Deutschland

Quelle: Bremer Ratskeller

Und noch viele Sehenswürdigkeiten mehr zum Entdecken...

Folgt ihr weiter den Messing- und Stahlnägeln führt euch euer Weg von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten. Ob Bremer Geschichtenhaus, Paula-Modersohn-Becker-Haus, Schütting oder die Schweine in der Sögestraße - in Bremens Innenstadt gibt es so einiges zu entdecken. Aber auch über das Zentrum hinaus erwarten euch zahreiche Highlights, die ihr besuchen solltet. Im Focke-Museum wandelt ihr auf den Spuren der Bremer Geschichte, das Universum® Bremen lädt euch zum Staunen und Mitmachen ein während ihr in der Überseestadt seht, wie Vergangenheit und Gegenwart zwischen alten Hafengebäuden miteinander verschmelzen.

Bremer Sehenswürdigkeiten

Schlachte

Die Schlachte – im Herzen Bremens direkt an der Weser gelegen – hat in ihrer etwa 800-jährigen Geschichte einiges erlebt und viele Gesichter gezeigt. Als ehemaliger Uferhafen wandelte sie sich zur heutigen maritimen Flaniermeile mit zahlreichen Restaurants, Bars und Kneipen. Mit ihrem einmaligen Flair, der Weserpromenade und den gastronomischen Angeboten ist die Schlachte Treffpunkt für alle Generationen.

Quelle: bremen.online GmbH

Böttcherstraße

Zwischen 1922 und 1931 erbaute Ludwig Roselius, Kaffeekaufmann und Erfinder koffeinfreien Kaffees, die Böttcherstraße. Als heimliche Hauptstraße der Stadt beheimatet sie nicht nur ein einzigartiges und weltberühmtes Gebäudeensemble aus Backsteinarchitektur. Mit dem Ludwig Roselius Museum und dem Paula Modersohn-Becker Museum zählt die Böttcherstraße auch zu den kulturellen Highlights der Stadt.

Quelle: WFB, Katharina Bünn

Sieben-Faulen-Brunnen

Bernhard Hoetger widmet sein Kunstwerk der stadtbekannten Geschichte der sieben "faulen" Söhne eines Bauern. Sie fanden in Bremen keine Arbeit und zogen in die Welt: Reich an Wissen und Erfahrung kehrten sie nach Jahren zurück und wendeten moderne Methoden im landwirtschaftlichen Betrieb des Vaters an. Ihr findet den Brunnen in einem kleinen Innenhof des Paula-Becker-Modersohn-Hauses in der Böttcherstraße. Übrigens: Auch die vier Stadtmusikanten zieren den Brunnen. 

Quelle: bremen.online / KBU

St. Petri Dom

Blickt man vom Marktplatz aus in Richtung Südost, liegt zwischen Rathaus und Bürgerschaft der St. Petri Dom. Der Bau der romanischen Kirche aus Sand- und Backstein wird auf das 11. Jahrhundert datiert. Seitdem erfuhr das Gotteshaus zahlreiche Umbauten und Erweiterungen. Seit 1973 steht das Bauwerk unter Denkmalschutz. Neben der imposanten äußeren Erscheinung lohnt sich ein Blick auf das innere der Kirche ebenso wie ein Besuch des Dom-Museums und des Bibelgartens.

Quelle: privat

Spuckstein

Der "Spuckstein" ist ein unscheinbares dunkles Steinquadrat, das in das Pflaster des Domshofes eingelassen wurde. Seine Geschichte ist umso spannender: Der Stein erinnert an die legendäre Mörderin Gesche Gottfried, die 15 Menschen mit Arsen vergiftete. Er markiert die Stelle, an der ihr am 21. April 1831 der Kopf abgeschlagen wurde. Aus Abscheu über ihre Verbrechen spucken die Bremerinnen und Bremer bis heute gern im Vorbeigehen auf den Stein.

Quelle: bremen.online GmbH / MDR

Mühle am Wall

Kommen Besucherinnen und Besucher erstmals vom Bahnhof aus in die Bremer Innenstadt, überrascht sie der Anblick der großen, rund 100 Jahre alten Herdentorswallmühle inmitten der City. Eingebettet in ein Meer aus saisonalen Blumen, ist die Mühle in den Wallanlagen eine der meist fotografierten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Wo bis 1950 noch Mehl gemahlen wurde, befindet sich heute ein Café und es besteht die Möglichkeit, das Bauwerk zu besichtigen.

Quelle: bremen.online GmbH / Dennis Siegel

Bremer Ratskeller

Weltkulturerbe, über 600 Jahre Geschichte, einzigartiges Ambiente und Wein von unschätzbarem Wert - das sind nur einige Gründe, den Bremer Ratskeller zu besuchen. Darüber hinaus locken eine gute Gastronomie und natürlich eine umfangreiche Weinkarte in diese historischen Kellergewölbe unter dem Bremer Rathaus.

Quelle: Bremer Ratskeller

Bremer Loch

Ihr hört Stimmen auf dem Marktplatz? Bellen, Krähen, Kikerikien oder IA-Schreie sind in Bremen ganz normal: Sie gehören zum Bremer Loch! Ein Gulli-Deckel neben der Bürgerschaft ist in eine Spenden-Spardose umfunktioniert. Nach ein paar Einwürfen von Geldmünzen ertönen die Laute der vier Stadtmusikanten als Belohnung. Die Münzen kommen der Wilhelm-Kaisen-Bürgerhilfe zu Gute für ihre sozialen Projekte. 

Quelle: WFB-SIS

Die Schweine als Markenzeichen

Seit 1974 schimmert das bronzene Denkmal von dem Bildhauer Peter Lehmann in der Sögestraße und erinnert an längst vergangene Zeiten: Im frühen Mittelalter wurden "Sögen", also Säue, durch die Straße auf die Weiden vor der Stadtmauer getrieben.

Quelle: Katharina Bünn

Weser

"Wo Werra sich und Fulda küssen" da entspringt die Weser, um weiter Richtung Norden wie eine Lebensader quer durch Bremen zu verlaufen. Von Obervieland im Südosten bis nach Vegesack im Nordwesten ist die Weser als Querschnitt durch die Stadt allgegenwärtig. So wohnt man entweder rechts oder links der Weser, spaziert, joggt, skatet oder radelt an ihr entlang, genießt am Deich die Sonne, kehrt an der Schlachte irgendwo ein oder springt zum Baden direkt hinein.

Quelle: WFB / Studio b

Denkmal für Heini Holtenbeen

Heini Holtenbeen ist eine Legende in Bremen. Er wurde 1835 als Jürgen Heinrich Keberle hier geboren und trug von einem Unfall ein steifes Bein und einen leichten Hirnschaden davon. Von da an traf man ihn täglich auf dem Bremer Marktplatz, wo er den Kaufleuten vor der Börse ihre Zigarren abnahm, um aus den Resten neue herzustellen. Die Bronze-Statue im Schnoor erinnert an ihn.

Quelle: bremen.online GmbH/MDR

Loriot-Sofa

Ein beliebtes Fotomotiv ist das Bronzedenkmal vor dem Eingang des Sendezentrums von Radio Bremen an der Diepenau. Das 2013 aufgestellte Sofa erinnert an den Humoristen Vicco von Bülow, besser bekannt als "Loriot". Das originale grüne Loriot-Sofa aus seiner Fernsehserie steht im Foyer von Radio Bremen. Der Mops auf der bronzenen Nachbildung erinnert daran, dass Bülow ein begeisterter Liebhaber dieser Hunderasse war.

Quelle: bremen.online GmbH/JUA

Alexander von Humboldt

Das berühmte grüne Segelschiff "Alexander von Humboldt" liegt seit Anfang 2016 dauerhaft an der Schlachte in Bremen. Bereits seit Mai 2015 ist es im Europahafen als Restaurant- und Hotelschiff in Betrieb.

Quelle: WFB - LS

Bürgerpark

Unweit des Bremer Hauptbahnhofes wartet der Bürgerpark als grünes Herz Bremens auf seine Besucherinnen und Besucher. Mit Attraktionen wie Tiergehegen, Bootsverleih, Bouleplätzen oder einer Finnbahn, lädt er sowohl Kinder als auch Erwachsene zu Zeit an der frischen Luft. In den 1900er Jahren erbaut, ist der Bürgerpark der wohl bekannteste Park der Stadt. Gemeinsam mit dem angrenzenden Stadtwald erstreckt sich die Grünanlage über eine Fläche von 200 Hektar.

Quelle: WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH/T. Vankann

Bremer Viertel

Vielfältige kulturelle Attraktionen, Shopping-Möglichkeiten und ein ganz eigener, alternativer Charme zeichnen diesen Stadtteil aus. Die Gegend um den Ostertorsteinweg zwischen Goetheplatz und St.-Jürgen-Straße wird von allen Bremern nur liebevoll "das Viertel" (1/4) genannt. Hier pulsiert das Leben bei Tag und Nacht!

Quelle: privat / JUA

Maritime Meile Vegesack

In Vegesack, etwa 25 Kilometer von der Bremer Innenstadt entfernt, liegt die "Maritime Meile". An der Weserpromenade wird Seefahrtsgeschichte mit Museen, einem schönen Park, maritimen Denkmälern und historischen Schiffen lebendig.

Quelle: bremen.online GmbH/ Foto: Dennis Siegel

Schulschiff Deutschland

Der stolze Dreimaster "Schulschiff Deutschland" liegt an der maritimen Meile in Vegesack vor Anker und lädt dazu ein, ein Stück maritimer Geschichte zu entdecken.

Quelle: bremen.online GmbH / Dennis Siegel

Der Rhododendronpark

Rund ums Jahr können Besucher des Rhododendronparks eine außergewöhnliche Pflanzenvielfalt im Park selbst und in den Gewächshäusern bewundern. Besonders schön ist der Monat Mai, denn dann stehen die vielfarbigen Rhododendren in voller Blütenpracht.

Quelle: privat / JUA

Universum Bremen

Das walförmige Universum Bremen bei der Universität Bremen ist nicht nur architektonisch ein absolutes Highlight! Hier wird Wissen interaktiv und zum Anfassen vermittelt. Die Dauerausstellung beschäftigt sich mit den Themenbereichen Mensch, Natur und Technik.

Quelle: Universum Bremen

DAV Kletterzentrum Bremen

Seit Dezember 2015 geht es im Technologiepark nicht mehr nur im Fallturm hoch hinaus: Auf einer Fläche von 1.800 Quadratmetern lädt hier das Flachland zur spannenden Kletterpartie. Der Bremer Alpenverein bietet im DAV Kletterzentrum seinen Mitgliedern und allen Interessierten 180 regelmäßig wechselnde Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Damit ist das Kletterzentrum eines der größten in Norddeutschland und bietet sowohl für Anfänger als auch für ambitionierte Kletterer die passenden Herausforderungen.

Quelle: DAV Kletterzentrum Bremen

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