Bürolofts und Wohnungen in der Überseestadt am Europahafen

Die Überseestadt und der Europahafen

Wo einst Schiffe verkehrten und Stückgut verladen wurde, bereichert heute der Ortsteil Überseestadt das Stadtbild Bremens. Nach dem stetigen Rückgang der Seewirtschaft entsteht hier seit einigen Jahren ein ganz neues pulsierendes und innovatives Quartier.

Im Jahr 2000 beschloss der Bremer Senat ein Entwicklungskonzept, das die Umstrukturierung der alten Hafengebiete in Bremen vorsieht. Damit legte die Stadt den Grundstein für einen aufregenden Wandel. Wo noch vor einigen Jahren Baumwolle, Kaffee und Gewürze lagerten, entsteht heute eins der spannendsten Kunst-, Kultur- und Dienstleistungszentren der Weserstadt.

Stillgelegte, riesige Speicher aus rotem Backstein bilden heute den Standort für zahlreiche Cafés, Restaurants und Unternehmen. Die Hochschule für Künste hat im Speicher XI den kreativen Raum für den Fachbereich Freie Kunst und Design gefunden. Auch das Hafenmuseum oder die Speicherbühne nutzen die große Fläche. Geschäfts-, Büro- und Wohnräume in alten Speichern oder in neu entstandener Architektur sind gefragte Domizile.

Moderne Architektur am Europahafen

Quelle: privat/ Foto: jua

Ein Mann steht am Kopf des Hafenbeckens Europahafen und blickt auf den Sonnenuntergang

Quelle: WFB / Jens Lehmkühler

Schuppen Eins in der Überseestadt: Eine hohe Halle durch die ein breiter Gang führt, dieser ist von älteren Autos umgeben und dahinter liegen die Geschäfte.

Quelle: Katharina Bünn

Speicher XI in der Überseestadt (Foto: WFB / bremen.online - VK)

Quelle: WFB / bremen.online - VK

Der Moleturm bietet einen wunderschönen Blick über die Hafenanlagen der Überseestadt.

Quelle: WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH/T. Vankann

Loft-Gebäude

Quelle: bremen.online GmbH
Fotograf/in: Katharina Bünn

Unterwegs in der Überseestadt

Rund um die alten Hafenbecken nutzen Radler und Spaziergänger das weitläufige Gelände für ausgedehnte Touren. Sich stetig weiterentwickelnd, wird die Überseestadt nie langweilig. In den verschiedensten Cafés und Restaurants verwöhnen Ausflügler in den Pausen ihren Gaumen. Oder sie genießen von den vielen Bänken entlang der Kaje das maritime Flair und den Blick über die Hafenbecken. Im Europahafen suchen hübsche Segler und Yachten ihren Anlegeplatz im Sportboothafen Marina.

Fracht beim Umschlag

Im Holz-, Fabriken- und Getreidehafen beobachten Interessierte noch große Seeschiffe beim Auf- und Entladen. Hier befindet sich noch immer eine logistische Schaltstelle für Frachtschiffe. Umgeschlagen werden in erster Linie Futtermittel, Getreide, Mehl und Frostprodukte, selten auch Container. Entsprechend der gewerblichen Nutzung dieser Hafenreviere, sind vornehmlich verarbeitende Betriebe ansässig.