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24 Stunden in Bremen

Bremen ist ebenso vielfältig, bunt und interessant wie die Menschen, die hier leben. Es gibt so viel in der abwechslungsreichen Stadt an der Weser zu entdecken, so viele Geschichten zu erfahren und so viele Abenteuer zu erleben, dass 24 Stunden niemals ausreichen würden. Ihr seid aber nur einen Tag hier? Dann nehmt euren Aufenthalt am besten mit der hierzulande typischen hanseatischen Gelassenheit: Lasst euch treiben und von unseren Tipps für 24 Stunden in Bremen inspirieren.

 Frühstück im Viertel

Startet gut gestärkt in den Tag: Im so genannten "Viertel" findet ihr zahlreiche Cafés und Restaurants, die euch ein köstliches Frühstück zubereiten. Vom ausgedehnten Brunch bis hin zum feinen Bohnenkaffee to go werdet ihr hier fündig. Das perfekte Mittelding für einen Tag, der nicht nur aus Frühstück bestehen soll, bietet euch die "Coffee Corner" am Sielwall. Mit direktem Blick auf das bunte Treiben im Quartier genießt ihr hier verschiedene Kaffeespezialitäten, Bagels (auch vegan) und frisch gepresste Säfte.

Blick auf die Fassade des Cafés "Coffee Corner" am Sielwall im Viertel.

Quelle: bremen.online /JUA

 Bummeln in kleinen Geschäften (11 Uhr)

Wenn ihr schon mal im "Viertel" seid, dann solltet ihr die Gelegenheit nutzen, in den hier ansässigen Geschäften zu stöbern und zu shoppen. Zahlreiche kleine Boutiquen, Fachgeschäfte und Lebensmittelhändler abseits der großen Ketten erwarten euch mit einem individuellen Angebot. Ganz besonders lohnenswert ist ein Besuch bei "Holtorf Feinkost". Nicht nur das vielfältige Angebot verschiedenster Leckereien beeindruckt, sondern auch das Interieur des Ladens, der seit 1874 Feinkost und Kolonialwaren zum Kauf anbietet. Auch die ein oder andere Bremer Spezialität könnt ihr hier erwerben. Am 26. August 2017 verabschiedet sich Holtorf und ab Oktober übernimmt das "Heimathaven" aus Oldenburg mit vielen kulinarischen Gerichten aus eigenem Anbau.

Quelle: Katharina Bünn

 Kunst an der "Kulturmeile" (12:30 Uhr)

Nun ist es Zeit für ein wenig Kultur. Schlendert vom Sielwall aus entlang dem Ostertorsteinweg in Richtung Innenstadt, kommt ihr direkt an der "Kulturmeile" vorbei. Neben dem Theater Bremen findet ihr hier mit der Kunsthalle, dem Gerhard-Marcks-Haus und dem Wilhelm Wagenfeld Haus gleich drei Institutionen, die in ihren jeweiligen Ausstellungen einen Zugang zu unterschiedlichen Strömungen der Kunst bieten. Das Gerhard-Marcks-Haus hat sich der zeitgenössischen Bildhauerei verschrieben, während sich das Wilhelm Wagenfeld-Haus in wechselnden Sonderausstellungen der Geschichte der Alltagskultur widmet. Die überregional bedeutsame Kunsthalle Bremen präsentiert euch mit Werken aus 600 Jahren Kunstgeschichte und wechselnden Sonderschauen eine breitgefächerte Vielfalt an Gemälden und Skulpturen.

Blick auf die Kunsthalle Bremen im Frühling, im Vordergrund Narzissen

Quelle: Katharina Müller / WFB

 Sightseeing (14:30 Uhr)

Unweit der Kulturmeile, ein Stückchen weiter Richtung Innenstadt, weisen euch gut sichtbare Wegweiser zu eurer Linken auf den Schnoor hin. Von hier aus startet ihr eine kleine Sightseeing-Tour, die einige klassische Sehenswürdigkeiten in Bremen abdeckt.
Mit dem Schnoor erkundet ihr Bremens ältestes Quartier. In dem mittelalterliche Gängeviertel reihen sich kleine bunte Häuser aneinander wie Perlen auf einer Schnur (plattdeutsch: Schnoor). Die Häuser beherbergen zahlreiche kleine Geschäfte und Cafés – die Gelegenheit also für eine kleine Einkehr.
Vom Schnoor aus geht es vorbei am stattlichen St. Petri-Dom zu Bremens "guter Stube", dem Marktplatz. Hier findet ihr zahlreiche sehenswerte Gebäude, vor allem aber auch das beeindruckende Rathaus der Stadt und den Bremer Roland, die gemeinsam zum UNESCO Weltkulturerbe gehören.
Am Rathaus findet ihr auch das bronzene Denkmal der Bremer Stadtmusikanten, das an das gleichnamige Märchen der Brüder Grimm erinnert.
Gegenüber des Rathauses, am anderen Ende des Marktplatzes, liegt der Eingang zur Böttcherstraße. Die heimliche Hauptstraße Bremens ist mit ihrer expressionistischen Backstein-Architektur ein einmaliges Gesamt-Kunstwerk, künstlerisch gestaltet von Bernhard Hoetger. Hier solltet ihr euch das "Haus des Glockenspiels" nicht entgehen lassen, an dem von Januar bis März um 12, 15 und 18 Uhr sowie von April bis Dezember zwischen 12 und 18 Uhr zu jeder vollen Stunde, 30 Meißner Porzellanglocken erklingen.

 Innenstadt-Bummel (16:30 Uhr)

Habt ihr all diese Sehenswürdigkeiten gesehen, befindet ihr euch bereits mitten in der Shopping. Hier findet ihr viele bekannte Marken, aber auch kleinere Geschäfte um nach Herzenslust zu shoppen.

Ein Pärchen beim Einkaufsbummel in der Innenstadt

Quelle: Wirtschaftsförderung Bremen GmbH ; Katharina Bünn

 Bremisches Essen (18:30 Uhr)

Seid ihr neugierig, was traditionell in Bremen auf den Teller kommt, seid ihr bei einer ganzen Reihe von Restaurants im Innenstadtbereich genau richtig. Ob Ratskeller, Schüttinger oder Alte Gilde – in diesen und anderen Gaststätten werden euch Bremer Gerichte wie Knipp, Stinte oder Labskaus serviert.

Ein Teller mit Knipp, Bratkartoffeln, Salat, saurer Gurke und Apfelmuß

Quelle: privat / JUA

 Schlendern an der Schlachte (20:30 Uhr)

Bremische Küche ist deftige Küche – deshalb steht euch der Sinn vielleicht nach einem kleinen Verdauungsspaziergang. Hierzu bietet sich die nahe der Innenstadt gelegene Weserpromenade, die Schlachte, geradezu an. Lasst den Blick über den Fluss schweifen und genießt das maritime Ambiente. Ist der Abend noch jung und ihr noch nicht müde, laden euch viele Bars an der Schlachte zu einem Bier, Cocktail oder Wein ein – in der Biergartensaison sogar unter freiem Himmel und mit Aussicht auf die Weser. Nicht direkt am Fluss, sondern etwas verborgen in der zweiten Reihe, kommen vor allem Fans guter Cocktails auf ihre Kosten: In der Bar "Blauer Fasan" werden euch hochwertige (und nicht ganz günstige) Drinks vom Klassiker bis zur Eigenkreation serviert.

Menschen an Biertischen in der Abendsonne an der Schlachte.

Quelle: Katharina Bünn

 Feiern im Viertel (22 Uhr)

Wer immer noch nicht genug hat und sich ins Bremer Nachtleben stürzen will, macht sich am besten wieder auf den Weg zurück ins Viertel. Viele Kneipen erwarten euch hier mit Livemusik und einige Clubs laden zum Tanzen ein.

Ostertorsteinweg bei Nacht

Quelle: privat / KBU

 Snack am Sielwall (3 Uhr)

Überkommt euch nachts der Appetit, schaffen zahlreiche Imbiss-Buden rund um den Sielwall Abhilfe. Vielerorts bekommt ihr hier die für Bremen bekannten Rollos - vielseitig gefüllte und gerollte Fladenbrote, die durch verschiedene Saucen zu einem besonderen Genuss werden.

Die Sielwall-Kreuzung bei Nacht.

Quelle: privat / JUA

 Start in den neuen Tag (9 Uhr)

Habt ihr die letzte Nacht nicht zum Tag gemacht, seid ausgeschlafen und erneut voller Tatendrang, dann schaut doch vor eurer Rückreise noch auf einen Sprung auf dem Findorffmarkt vorbei. Immer dienstags, donnerstags und samstags geöffnet, findet ihr hier ein reiches Angebot frischer Lebensmittel. An einigen Ständen erhaltet ihr für euren Bummel einen frischgebrühten Kaffee und einen Frühstückssnack auf die Faust. Und wenn ihr noch Zeit habt ist es vom Findorffmarkt aus nicht weit zum Bürgerpark, der gemeinsam mit dem angrenzenden Stadtwald Bremens größte Parkanlage bildet. Die grüne Oase inmitten Bremens lädt euch zum Spazieren ein, bietet euch aber auch die Möglichkeit zu anderen Aktivitäten an der frischen Luft, wie etwa Rudern oder Minigolf.

Ein Verkäuferin an einem Marktstand lächelt in Richtung Kamera

Quelle: WFB / Thomas Hellmann

Stationen: 24 Stunden in Bremen

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