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Bremer Honig

Verschiedene Honigsorten in drei Honiggläsern.
Gesund und lecker ist das "flüssige Gold" allemal. Wer etwas für den Erhalt der Bienenvölker in der Region tun möchte, ist bei Imker*innen vor Ort an der richtigen Adresse.

Quelle: fotolia / sriba3

Ob klassisch auf dem Frühstücksbrötchen, zum Süßen von Speisen oder als purer Genuss - Bienenhonig fehlt in kaum einer Küche. Im Sinne der Nachhaltigkeit bevorzugen immer mehr Verbraucher*innen Naturprodukte aus der Region. Hier lernt ihr Imker*innen kennen, deren fleißige Bienen in den zahlreichen Parks, Gärten und Balkonen in Bremen und umzu unterwegs sind - Bienenzüchter*innen, die ihre Erzeugnisse jenseits der Massenware in jeweils verfügbaren Mengen verkaufen. Je nach Herkunftsgebiet unterscheiden sich auch hier die verschiedenen Sorten in Geschmack und Geruch, in Farbe und Konsistenz. Entdeckt die süße Genussvielfalt des Bremer Honigs!

Hinterhofhonig

Die Familienimkerei produziert Honig von eigenen Bienenvölkern, die insbesondere in den Stadtteilen Findorff und Horn-Lehe zu Hause sind. Katrin & Andreas Kasche bieten ein kleines, aber feines Sortiment aus derzeit vier cremigen Honigen bzw. Brotaufstrichen. Die Gläser sind direkt bei dem Imkerpaar in Findorff erhältlich sowie an sechs weiteren Verkaufsstellen in Bremen. Hinterhofhonig ist auch beim Projekt Bremer Stadtfabrikanten dabei. Mehr Infos auf hinterhofhonig.de.

4 Einmachgläser, 3 größere Gläser und ein kleineres Glas, stehen in einer Reihe auf einer Holzunterlage. Der Bildhintergrund ist grün und verschwommen. Auf den Gläsern sind die Logos der Marke "Hinterhofhonig" angebracht.

Quelle: Katrin Kasche

Der Bremer Bienenkönig

Heiner Lenz aus Walle ist der Bremer Bienenkönig - "selbst gekrönt", wie er von sich berichtet. Den Verkauf seiner schmackhaften Blütenhonige inszeniert er gekleidet in seinem Markenzeichen: dem Königskostüm mit Pappkrone auf dem Kopf. Seit mehr als 30 Jahren ist er als Imker tätig. "Honig schmeckt in jedem Stadtteil anders", berichtet Lenz. Seine Bienenstöcke stehen in Walle, in Findorff, im Viertel (Ostertor), in Mahndorf, in Schwachhausen und an der Universität. Kaufen könnt ihr seinen Honig und Wabenhonig in der Bäckerei Schroeder in der Fiegenstraße 50 sowie im Kulturhaus Walle. Seine Produkte verkauft er darüber hinaus direkt an der Haustür in der Gustavstraße 1 und bei diversen Märkten und Veranstaltungen in Bremen.

Heiner Lenz im Königskostüm und mit einem Glas Honig in der Hand vor seinem Haus in Walle.

Quelle: Heiner Lenz

Honig aus Bremen

Hartmut Schmidt-Uhlenkamp ist Bienenzüchter aus Bremen-Blumenthal. Für seinen "Honig aus Bremen" sammeln etwa 100 Bienenvölker den Nektar von naturbelassenen Gebieten der Stadt. Die Bienenstände befinden sich im Stadtwald, im Kleingarten Am Tannenberg, im Rhododendronpark, am Werdersee sowie in Schwachhausen, in Blumenthal, im Blockland und in Mahndorf. Kaufen könnt ihr die Gläser direkt im Hofladen in Blumenthal oder beim Verkaufswagen, der freitags auf dem Wochenmarkt im Einkaufszentrum Blockdiek, samstags auf dem Wochenmarkt in Borgfeld sowie bei gutem Wetter vor der botanika im Rhododendronpark steht. Außerdem gibt's die leckeren Mischungen auch in einigen Supermärkten. Mehr Infos auf honig-aus-bremen.de.

Gestapelte Honiggläser mit verschiedenen Honigsorten: Lindenhonig, Sommertracht, Frühtracht und Raps.

Quelle: Hartmut Schmidt-Uhlenkamp

Bienen-Pate-Bremen

Werner Dierker lebt in Bremen Burg-Grambke und ist Imker aus Leidenschaft. Er verkauft seinen Honig in kleinen Mengen (der große Rest verbleibt bei den Bienen): Waben-,Tropf- und Presshonig aus der Region. Seine Beuten stehen in Leuchtenburg, Grambke, Oslebshausen und im Werderland. Ein achtsamer, liebevoller Umgang mit den Bienen und eine artgemäße Bienenhaltung liegen ihm sehr am Herzen - darum möchte Dierker sein Wissen auch an angehende (Hobby-)Imker*innen und alle Interessierten weitergeben: Wer seine Website bienen-pate-bremen.de besucht, kann viel Interessantes rund um die Bienen, die Imkerei, bienenfreundliches Gärtnern und die Möglichkeit der Bienenpatenschaft erfahren.

Bienen summen um eine Bienenkiste herum.

Quelle: Werner Dierker

Bremer Senatshonig

Werkstatt Bremen ist ein Eigenbetrieb der Stadtgemeinde Bremen. Die bekannteste und größte Einheit des Betriebes ist der Martinshof, der vielfältige Arbeitsangebote für Menschen mit Beeinträchtigungen bietet. Ein Arbeitsbereich ist die Herstellung eigener Produkte in Handarbeit. Bekannt sind insbesondere die schmackhaften "Bremer Senatsprodukte", wozu auch der Bremer Senatshonig gehört. Der Martinshof besitzt noch keine eigenen Bienenstöcke und bezieht den Honig von Bremer Imkereien, aber auch aus der Region. Die Mitarbeiter*innen vom Martinshof sorgen für das Schleudern, das Abfüllen und das Etikettieren der Gläser, die ihr anschließend in den Verkaufsstellen des Martinshofs und im Online-Shop erwerben könnt. Mehr Infos auf werkstatt-bremen.de.

Hinweis: Der Honig ist derzeit ausverkauft und ist wahrscheinlich ab Herbst 2020 wieder erhältlich.

Ein Glas mit Bremer Senatshonig.

Quelle: Werkstatt Bremen

Imkerei Behlmer

Die Imkerei Behlmer produziert den Honig durch ihre eigene Bienenzucht in Emtinghausen. Über 200 kg Honig werden jährlich angeboten. Den Honig erhaltet ihr sowohl über den Onlineshop der Imkerei Behlmer, als auch in kleinen Bremer Läden und direkt in Emtinghausen. Neben dem Erwerb der goldenen Köstlichkeit bietet euch die Imkerei verschiedene Dienstleistungen an: sowohl Bienenschwarmentfernung als auch eine Bestäubungsleistung könnt ihr in Anspruch nehmen.

Eine Bienenwabe wird gegen das Licht gehalten.

Quelle: Imkerei Behlmer

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