Zwei Radfahrer auf dem Hollerdeich in Oberneuland bei schönem Wetter

Von Hamburg nach Bremen per Rad

Auf 150 Kilometern führt euch der Radfernweg zwischen Hamburg und Bremen von Hansestadt zu Hansestadt. Freut euch auf weite Wiesen, traumhafte Heidelandschaften, Wälder, Flüsse, verwunschene Moore und zahlreiche Sehenswürdigkeiten entlang der Route.

Von Hansestadt zu Hansestadt

Auf meist flachen, gut asphaltierten Strecken lädt euch der Radfernweg zwischen den beiden sehenswerten Hansestädten Bremen und Hamburg zu einer dreitägigen Tour auf dem Rad mit ausreichend Zeit für die vielen spannenden Highlights der einzelnen Etappen. Ob ihr von Hamburg oder von Bremen aus startet, macht keinen Unterschied – zwischen beiden Städten verkehrt regelmäßig der Metronom, in dem ihr euer Rad mitnehmen könnt.

Etappe 1: Von Hamburg nach Sittensen

Wir starten mit euch zur ersten, längsten Tagestour vom Hamburger Hauptbahnhof aus. Auf rund 64 Kilometern geht es zum ersten Etappenziel, in die Samtgemeinde Sittensen. Der Weg führt euch zunächst an der Elbe entlang in Richtung Harburg. Ihr passiert zahlreiche Brücken, das spannende Hafengebiet und hübsche Straßen in Harburg selbst. Habt ihr dann die Stadtgrenzen hinter euch gelassen, erwartet euch das Naturschutzgebiet „Buchenwälder Rosengarten“. Hier bewältigt ihr den einzigen größeren Anstieg des sonst flachen Radwegs, der euch vorbei an viel ländlicher Idylle weiter nach Sittensen bringt. Hier solltet ihr unbedingt einen Stopp am Mühlenteich einlegen, der der alte Kern des Dorfes ist und mit einer restaurierten Wassermühle aus dem 16. Jahrhundert unbedingt einen Besuch wert.

Blick über das Wasser auf die Elbphilharmonie

Quelle: privat / JUA

Etappe 2: Von Sittensen nach Wilstedt

An Tag zwei stehen rund 50 Kilometer Radweg auf eurem Programm. Von Sittensen aus brecht ihr auf in Richtung Wilstedt. Schon kurz nach dem Start erwartet euch mit dem zu einem Teich aufgestauten Kuhbach ein erstes malerisches Highlight. Von hier aus radelt ihr zum Teil entlang der Oste und durch einladende Dörfchen nach Heeslingen, wo die älteste Feldsteinkirche im Elbe-Weser-Raum steht. Weiter geht es bis nach Zeven, wegen seiner Lage am Wald- und Naherholungsgebiet an der Ahe auch „Stadt am Walde“ genannt. Besonders lohnenswert sind hier das Museum im ehemaligen Benediktinerinnenkloster und die St. Viti-Kirche. Kurz hinter dem Ort findet ihr die Kräuterregion-Wiesteniederung. Bevor ihr ein paar Kilometer weiter Wilstedt erreicht, könnt ihr hier die unterschiedlichen Düfte verschiedenster Kräuter auf euch wirken lassen.

Etappe 3: Von Wilstedt nach Bremen

Die dritte und letzte Etappe des Radfernwegs führt euch auf gut 37 Kilometern von Wilstedt ins schöne Bremen. Unterwegs solltet ihr unbedingt einen Stopp im Künstlerdorf Fischerhude einlegen und auf den Spuren des Impressionisten Otto Modersohn wandeln. Im Anschluss radelt ihr durch das Naturschutzgebiet Wümmewiesen und gelangt ins beschauliche Blockland, Bremens kleinster und grünster Stadtteil, der hervorragendes Bio-Eis, traditionelle Bremer Küche und ganz viel Natur für euch bereithält. Vorbei an Stadtwald und Bürgerpark gelangt ihr zu guter Letzt ins Bremer Zentrum mit Sehenswürdigkeiten wie Rathaus und Roland, Schnoor, Böttcherstraße oder Stadtmusikanten.

Blick auf Rathaus, Dom und Bürgerschaft auf dem Bremer Marktplatz.

Quelle: privat / JUA

Tipps für die Strecke

Wer Gegenwind scheut, der sollte die Streckenführung einfach umdrehen. Startet ihr euren Weg von Bremen aus, beschert euch der meistens von Westen kommende Wind ein wenig Anschwung von hinten.
Eine gute Beschilderung weist euch den Weg auf dem Radfernweg. Das Logo des Radweges - die roten Kennzeichen HH und HB auf weißem Grund - sagen euch, wo es lang geht, während Hinweisschilder Infos zu den Ortschaften liefern.
Für euren Rückweg findet ihr auf www.der-metronom.de die Zugfahrtzeiten.

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