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Wissenschaftsstandort Bremen

Der Wissenschaftsstandort in Zahlen

✔ 8 Hochschulen
✔ ca. 35.000 Studierende
✔ mehrere 100 Studiengänge
✔ höchste Dichte an Großforschungseinrichtungen bundesweit

"Das Wunder an der Weser"

So titelte die Wochenzeitung DIE ZEIT im Jahr 2004 über die Auszeichnung Bremens und Bremerhavens als erste "Stadt der Wissenschaft". Den Titel durfte Bremen für seine außerordentliche Verzahnung zwischen der Wissenschaft und dem Stadtleben führen. Und tatsächlich: In kaum einem anderen Land sind Stadt und Hochschulen so eng miteinander verknüpft wie in Bremen. Nicht minder aufmerksam schaute die Republik nach Bremen, als die Uni 2012 als einzige Universität der Nordländer in den Reigen der Exzellenz-Unis aufgenommen wurde. Und im Frühjahr 2016 konnte sich Bremen über weitere zusätzliche Millionen für die Wissenschaft freuen.
 

Der Fallturm aus der Luft fotografiert; Quelle: WFB/terra-air-services

Quelle: WFB / terra-air-services

35.000 Studierende, acht Hochschulen, zahlreiche Forschungseinrichtungen

Im Land Bremen mit den Städten Bremen und Bremerhaven sind mehr als 30.000 Studierende in mehreren hundert Studiengängen eingeschrieben. Mit der Universität Bremen, zwei Hochschulen in Bremen und Bremerhaven, der Hochschule für Künste und vier privaten Hochschulen, darunter die Jacobs University Bremen, verfügt das Land über eine breit gefächerte Hochschullandschaft. Zahlreiche außeruniversitäre Forschungsinstitute komplettieren das Forschungsprofil der Städte an der Weser. Bremen besitzt im Verhältnis zu seinen Einwohnern die bundesweit höchste Dichte an Großforschungseinrichtungen. Unter anderem zwei Helmholtz-Einrichtungen, zwei Leibnitz-Zentren, zwei Fraunhofer- und ein Max-Planck-Institut sowie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) sind in Bremen angesiedelt. In den Städten sind die Wege kurz und die Wissenschaftseinrichtungen eng vernetzt, hoch angesehen und in weit verzweigte internationale Kooperationen eingebunden. Ebenso rege sind die Verbindungen zu Industrie und Wirtschaft im Nordwesten.

Studenten sitzen in einem Hörsaal

Quelle: fotolia: Matej Kastelic

Wissenschaft im Dialog mit den Städten und ihren BürgerInnen

Längst steckt die Wissenschaft nicht mehr fest in irgendeinem Elfenbeinturm. Die Wissenschaften in Bremen und Bremerhaven sind zu einer entscheidenden Triebkraft stadtgesellschaftlicher Entwicklung geworden und tief verzahnt mit nahezu allen Lebensbereichen. Der Wissenschaftsstandort zieht jungen und hochqualifizierten Nachwuchs in die Stadt. Moderne Unternehmen und das Leben in der Stadt profitieren von den jungen Talenten. Die Städte werden durch die Studierenden und den hochqualifizierten Nachwuchs jünger und steigern ihre Fähigkeiten zu Innovation und kreativen Lösungen. Hochschulen und Institute prägen zunehmend das Stadtbild. Der Fallturm  und das Universum in Bremen sind zu Ikonen des Wissenschaftstandorts geworden. Sie sind mittlerweile ebenso symbolträchtig, wie Rathaus und Roland für die Kaufmanns- und Handelsstadt.

Hanseatisches Lebensgefühl

Städte verändern sich tiefgreifend als erfolgreiche Wissenschaftsstandorte. Junge Menschen und hochqualifiziertes wissenschaftliches Personal stellen nicht nur Ansprüche an die Qualität der Lehre und die Exzellenz der Forschung, sondern auch an die Verfügbarkeit angemessenen Wohnraums, an das Kulturangebot und die Lebensqualität der Stadt. Interessante Szenen, prächtige Parks, coole Cafés und Kneipen, smarte Mobilitätsangebote wie ausgezeichnete Fahrradwege und eine gute Anbindung der Wissenschafts- einrichtungen an die Stadt werden so zu Faktoren in der internationalen Konkurrenz um die besten Köpfe. Neben klasse Studienbedingungen und Karriere- möglichkeiten bietet Bremen also auch das gute Leben in einem attraktiven urbanen Umfeld.

Molenfeuer bei Sonnenuntergang

Quelle: privat / JUA

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