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Wissenschaft und Wirtschaft in Bremen

Luftaufnahme des Technologieparks.
Der Bremer Wissenschaftssektor hat Einfluss auf die Wirtschaft. Zahlen, Daten, Fakten auf einen Blick gibt’s hier!

Quelle: WFB / Studio B

Zahlen, Daten, Fakten

  • 205 Mio. Euro jährliche Steuereinnahmen im Land durch den Wissenschaftssektor
  • 1,5 Mrd. Euro jährliche Wertschöpfung durch das bremische Wissenschaftssystem
  • 61% Finanzierung des Wissenschaftssystems aus den Bund-Länder und EU-Förderungen
  • 24.000 Arbeitsplätze durch den Wissenschaftssektor
  • 40.000 Einwohner*innen binden die Hochschulen und Forschungseinrichtungen insgesamt im Land Bremen.
  • Bei den Drittmitteleinnahmen belegen die Hochschulen die vordersten Plätze im Bundesländervergleich

Innovation, Investition und Fortschritt

Hochschulen und Forschungseinrichtungen schaffen und sammeln Wissen. Dieses wird dank der engen Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft an Unternehmen in der Region weitergegeben. Diese Zusammenarbeit trägt zur Entstehung innovativer Produkte und Dienstleistungen sowie zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft bei.

Die Verbindungen zu Industrie und Wirtschaft im Nordwesten sind lebhaft: Etwa 60% der Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen (FuE) in Bremen kooperieren mit der Wirtschaft. Im Durchschnitt hat jede FuE-Einrichtung 22 Kooperationspartner*innen aus Wissenschaft und 19 Kooperationspartner*innen aus der Wirtschaft. In beiden Städten sind die Wege kurz, die Wissenschaftseinrichtungen eng vernetzt, hoch angesehen und in weit verzweigte internationale Kooperationen eingebunden.

Neben der Gewinnung wissenschaftlicher Erkenntnisse im Rahmen der Forschung kommt der Ausbildungs- und Qualifikationsfunktion der Hochschulen und Institute eine entscheidende Bedeutung zu. Die forschungs- und entwicklungsintensiven Wirtschaftszweige lösen eine verstärkte Nachfrage nach akademisch qualifizierten Erwerbstätigen aus. Der sogenannte "Transfer über Köpfe" ist die wichtigste Voraussetzung in der Region für das Übermitteln des Wissens aus den Hochschulen und Forschungseinrichtungen in die Unternehmen.

Ein transparenter Röhrengang in dem man die Silhouette einer Person sieht bei untergehender Sonne.

Quelle: WFB / Jens Lehmkühler

Wirtschaftliche Effekte durch den Wissenschaftssektor

Durch das Wissenschaftssystem werden Wirtschaftsfaktoren, wie Einkommen, Steuereinkommen, regionale Beschäftigung, Arbeitsmarkt und Standortentscheidungen von Unternehmen positiv beeinflusst. Die Wissenschaftsausgaben des Landes Bremen tragen im hohen Maße zur regionalen Wirtschaft bei: Der Wissenschaftssektor schafft die Basis für ca. 205 Mio. Euro bremische Steuereinnahmen jährlich und die jährliche Wertschöpfung beläuft sich auf ca. 1,5 Mrd. Euro. Beschäftigungs- und Wertschöpfungseffekte beschreiben das regionale Gesamteinkommen im bremischen Wissenschaftssystem.

Die Studierenden und Wissenschaftler*innen tragen somit dazu bei, dass Bremen und Bremerhaven zukunftsfähig und reich an Lebensqualität, Bildung, Kreativität und Kultur, Arbeitsplätzen, Einwohnerschaft sowie Steuereinkommen sind. Lehrende und Studierende investieren auch dadurch in Bremen, indem sie Wohnraum nachfragen, Plätze in Schulen und KiTas benötigen, öffentliche Verkehrsmittel und die Angebote des Einzelhandels nutzen oder beispielsweise medizinische Versorgung brauchen. Auch das bereichert die Stadt.

Wissenschaftsplan 2025

Mit dem Plan werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, die hohe Leistungsfähigkeit des Wissenschaftssystems zu erhalten und auszubauen, die Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen zukunftsfähig zu machen und der Bedeutung des Wissenschaftssystems für die Weiterentwicklung des Landes Bremen Rechnung zu tragen.

EcoMaT (Center for Ecoefficient Materials & Technologies)

Das in der Airport-Stadt entstandene Forschungs- und Technologiezentrum EcoMaT bündelt die in Bremen vorhandenen Kompetenzen von Wirtschaft und Wissenschaft im Bereich Leichtbau.

Investition durch Forschungskooperation

Im Zeitraum 2015 bis 2018 wurden in Bremen und Bremerhaven durch Kooperationen mit bremischen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen rund 1.600 Arbeitsplätze gesichert, beziehungsweise neu geschaffen. Kooperationsprojekte mit der Wissenschaft schieben Investitionen in den Unternehmen an: Im Durchschnitt gilt, dass jeder Euro, den ein Unternehmen in ein Kooperationsprojekt mit bremischen Wissenschaftseinrichtungen steckt, dazu führt, dass das Unternehmen aufgrund dieser Kooperation weitere 10 Euro investiert. Kooperationsbeziehungen mit bremischen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen haben allein in den Jahren 2015-2018 Investitionen in Höhe von 130 Mio. Euro angestoßen.

Anerkannte und überregional geförderte Exzellenz

Der Nettozufluss an die überregional finanzierten bremischen Forschungseinrichtungen war im Jahr 2017 mit 384 Euro pro Einwohner*in dreimal so hoch wie im Durchschnitt aller Bundesländer mit 121 Euro pro Einwohner*in.1

Die Hochschulen im Land Bremen zählen bei der Einwerbung von Drittmitteln zu den erfolgreichsten Hochschulen im Bundesländervergleich. Mit ihren jährlichen Drittmitteleinnahmen lagen die Bremer Hochschulen im Jahr 2019 mit 246.900 Euro pro Professor*in auf Platz 1 und deutlich über dem Bundesdurchschnitt in Höhe von 144.000 Euro.

Seit Beginn von Horizont 2020 im Jahr 2014, einem von der Europäischen Kommission ausgeschriebenem EU-Förderprogramm für Forschung und Innovation, wurden rund 125 Mio. Euro europäische Projektmittel in 243 Projektbeteiligungen, darunter 31 in koordinierender Funktion, akquiriert. (Stand: März 2019)

 

1 Als Nettozufluss wird die Summe der in den einzelnen Ländern an Einrichtungen/Vorhaben fließenden Bundesmittel zu-/abzüglich des Transfersaldos des jeweiligen Landes bezeichnet.

Gründungsradar: Universität Bremen auf Rang sechs in Deutschland

Seit 2012 betrachtet der Stifterverband im Gründungsradar das Klima für Existenzgründungen aus der Wissenschaft heraus. In der Gründungsunterstützung werden der Universität Bremen "vorbildliche Leistungen" bescheinigt. Im Gründungsradar 2018 belegt die Universität Bremen Platz 6 unter den großen Hochschulen Deutschlands. BRIDGE berät etwa 140 Gründungsprojekte pro Jahr.

Universität Bremen Glashalle

Quelle: Universität Bremen

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