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YUFE: Politische Unterstützung für Europäische Universität

Die Generaldirektorin für Jugend, Sport und Kultur der EU-Kommission, Themis Christophidou (re.), mit dem Rektor der Universität Zypern, Tasos Christofides, sowie der Geschäftsführerin der YUFE-Allianz, Daniela Trani.
Gemeinsam mit sieben Partnerinstitutionen gestaltet die Universität Bremen eine der ersten Europäischen Universitäten

Quelle: University of Cyprus

Die Allianz YUFE – Young Universites for the Future of Europe – erhält international viel politische Unterstützung. Dies wurde bei einem Arbeitstreffen an der Universität Zypern deutlich, bei dem mehrere politische Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Länder sowie der EU-Kommission die große Bedeutung von YUFE für die Bildung Europäischer Universitäten betont haben. 

So waren von der EU-Kommission die Generaldirektorin für Jugend, Sport und Kultur, Themis Christophidou, anwesend sowie eine Vertretung des zypriotischen Ministeriums für Bildung, Kultur, Sport und Jugend. Zudem nahmen zahlreiche Botschafterinnen und Botschafter der beteiligten Länder an dem Arbeitstreffen teil. Die Bremer Universität ist sich sicher, dass das Vorhaben sehr bedeutsam ist. "Alle politischen Vertretungen haben in ihren Beiträgen klar zum Ausdruck gebracht, welche wichtige Bedeutung die Gestaltung einer Europäischen Universität sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene hat", berichtet der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter. "Wir freuen uns sehr über diese breite Anerkennung. Denn wir erleben die Gründung einer Europäischen Universität, darin liegt eine große Chance." Rektor Scholz-Reiter ist zuversichtlich, dass auch die neue Bremer Regierung den Aufbau einer der ersten Europäischen Universitäten tatkräftig unterstützen wird. Zurzeit finden erste Gespräche statt.
 

EU-Kommission fördert YUFE

Die EU-Kommission hat die YUFE-Allianz in einem Pilotverfahren Ende Juni 2019 ausgewählt, um eine der ersten Europäischen Universitäten aufzubauen. Das Netzwerk wird in den nächsten drei Jahren mit 5 Millionen Euro gefördert. Zurzeit legen die acht Partneruniversitäten mit regelmäßigen Treffen noch die Grundlagen für die weitere Projektarbeit. Dabei sind alle Statusgruppen involviert: Studierende, Mitarbeitende und Leitung der acht Universitäten. Die offizielle Förderung startet am 1. Dezember 2019.

Die YUFE Vision: Studieren in ganz Europa

YUFE-Studierende sollen unkompliziert und ohne Hindernisse zwischen den Standorten der beteiligten Universitäten wechseln, in mehr als einer Sprache studieren und sich in verschiedenen europäischen Kulturen bewegen. Alle Mitglieder der Universität sollen diese neue Qualität der Mobilität leben können. Ein ständiger Austausch wird die Standorte zusammenführen und allen Mitgliedern der Universität Bremen neue Karrierewege eröffnen. Damit fördert die Allianz den Austausch, das Lernen und Verstehen über Institutionen, Regionen und Kulturen in Europa hinweg. YUFE stärkt europäische Identitäten und die europäische Idee. Dem Netzwerk gehören neben der Universität Bremen die Universitäten Maastricht, Antwerpen, Carlos III Madrid, Eastern Finland, Essex, Roma Tor Vergata und Zypern an.

Öffentliche Veranstaltung zu YUFE am 11. November in Bremen

In Bremen wird die Universität erstmals bei einer öffentlichen Veranstaltung am Montag, 11. November 2019, über das Projekt informieren. Dafür lädt sie alle Interessierten zu einer Podiumsdiskussion in den Europapunkt in der Carl-Ronning-Straße 2 ein. "Um gemeinsam eine Europäische Universität zu gestalten, müssen wir alle zusammenarbeiten: Wissenschaft, Politik und Wirtschaft", betont der Rektor der Universität Bremen.

YUFE verbindet Universitäten mit der Gesellschaft

In einer internen Veranstaltung hat die Universitätsleitung im Rahmen eines World Cafés bereits zahlreiche Ideen mit Mitarbeitenden und Studierenden gesammelt. Zudem entstehen laufend Initiativen, wie beispielsweise neue Erasmusverträge, Ideen für gemeinsame Studiengänge und Module sowie Workshops. "YUFE verbindet Universitäten mit der Gesellschaft und befördert die Zusammenarbeit zwischen Hochschuleinrichtungen, dem öffentlichen und privaten Sektor und Bürgern in ganz Europa", sagt der Rektor.

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