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Neues Forschungsgebäude für die Universität Bremen

Luftaufnahme des Technologieparks.
Der Wissenschaftsrat spricht sich für den Bau des Zentrums für Tiefseeforschung (Zft) aus. Damit erhält die Uni Bremen das zweite vom Bund mitfinanzierte Gebäude.

Quelle: WFB / Studio B

Gute Nachrichten für die Uni Bremen! Der Wissenschaftsrat spricht sich für ein neues Forschungsgebäude auf dem Campus aus. "Die Empfehlung des Wissenschaftsrats ist ein erneuter Beleg für die exzellente Forschung der Universität Bremen", sagt Wissenschaftssenatorin Professorin Eva Quante-Brandt. Bei dem Forschungsneubau handelt sich um ein Projekt für die Meereswissenschaften der Universität Bremen. "Ziel des geplanten Zentrums für Tiefseeforschung ist es, die Expertise in diesem Bereich zu bündeln und durch die Entwicklung von neuen Technologien weitere wissenschaftliche Durchbrüche zu Prozessen in der Tiefsee zu erlangen", so der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter.

 

Entscheidung fällt in den kommenden Monaten

Der Förderantrag für das ZfT musste ein hartes Wettbewerbsverfahren durchlaufen. Im Rahmen des Bund-Länder-Programms Forschungsbauten empfiehlt der Wissenschaftsrat auf der Grundlage von Kriterien über die gemeinsame Förderung von Forschungsbauten an Hochschulen, welche Maßnahmen realisiert werden sollen. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) wird voraussichtlich in den nächsten Monaten eine Entscheidung treffen.

 

Kooperation mit dem MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen

Das ZfT-Gebäude soll auf dem Campus in unmittelbarer Nachbarschaft Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (MARUM) errichtet werden. Die Gesamtkosten für das Projekt  sind auf rund 38 Millionen Euro angesetzt. Diese teilen sich der Bund und Bremen je zur Hälfte. Der Neubau des ZfT wäre das zweite vom Bund mitfinanzierte Forschungsgebäude der Universität Bremen. Im Jahr 2008 gelang es bereits, mit dem vom Bremer Institut für angewandte Strahltechnik (BIAS) genutzten LION (LIcht- und Optische TechnologieN) erfolgreich einen Antrag im Programm zu platzieren.

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