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Wanderung Bürgerpark und Stadtwald

Mit dem Ruderboot auf den Kanälen lässt sich die Ruhe und Idylle des Bürgerparks am besten genießen.
Aktivität und Natur mitten in der Stadt: Erleben Sie Bremens grüne Lunge.

Quelle: WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH/T. Vankann

In Bremen kann man mitten in der Stadt wunderbar wandern. Wir haben eine abwechslungsreiche Tour erarbeitet, die genügend Spiel- und Einkehrmöglichkeiten bietet, und somit auch für Familien und weniger Trainierte gut machbar ist. Es geht auf etwa 12 Kilometern durch den Bürgerpark sowie den angrenzenden Stadtwald, zusammen Bremens grüne Lunge.

Wer sich gerne einer Gruppe anschließen möchte, dem sei das Angebot des Bremer Wandervereins empfohlen. Auch diese Touren führen häufig durch den Bürgerpark.


Distanz: etwa 12 km
Die gpx-Daten könnt ihr auf den Plattformen Komoot oder Wandermap herunterladen.

Die Wanderroute

Vom Hollersee zum Wilhelm Benque-Denkmal
Nur wenige Schritte vom Nordausgang des Hauptbahnhofes entfernt, direkt hinter der weithin sichtbaren ÖVB-Arena, beginnt die Tour. Am Hollersee entlang, vorbei an Skulpturen wie der Musik oder den Vier Jahreszeiten sowie dem Park Hotel, geht es mit einem Schlenker an Schwanenteich und Schweizerhaus vorbei Richtung Wilhelm Benque-Denkmal. Er war der Gründervater des Parks. Überall, so auch hier, begegnet man den Schildern des Literaturpfads.

Vom Laubengang zur Waldbühne
Nach Überquerung des Hauptweges, der quer durch den Bürgerpark führt, geht es Richtung Laubengang und einmal quer zur Rinderwiese. In nördlicher Richtung ist schon die Meierei zu sehen, in der es früher Milchprodukte gab, und das inzwischen ein gutes Restaurant beherbergt. Auf dem Weg dorthin lohnt ein kleiner Stopp im Gerdespavillon. Am Meiereisee vorbei führt der Weg weiter zur Waldbühne, in der es im Sommer an Sonntagen Frühschoppen gibt. Die Musik ist oft weithin hörbar. Entweder in der Meierei oder in der Waldbühne (letztere mit offen zugänglichem WC), lohnt es, eine erste Pause einzulegen.

Von der Finnbahn zum Haus am Walde
Nun geht es in den Stadtwald. Da hier eine Eisenbahnlinie verläuft, muss die Unterführung direkt an der Parkallee genommen werden. Es heißt also, den Bürgerpark kurz zu verlassen, um gleich darauf in den Stadtwald einzutauchen. An der Finnbahn können Jogger ihre Runden drehen, und auch für Reiter gibt es eine eigene „Spur“. Am Naturlehrpfad kann eine Menge Wissenswertes erfahren werden. Der Weg führt über den Aussichtsturm am Kleinen Stadtwaldsee und die Kleine Wümme, die an dieser Stelle den Stadtwald trennt, zum Haus am Walde. Dort gibt es einen großen Biergarten mit Spielmöglichkeiten, und im Sommer einige Open Air-Veranstaltungen.

Einmal um den Stadtwaldsee
In Bremen ist der Stadtwaldsee besser bekannt als Unisee, da er so dicht an der Universität liegt. Hier gibt es einen bewachten Badestrand und natürlich jede Menge Spielmöglichkeiten. Badehose vergessen? Kein Problem, es gibt auch einen FKK-Bereich. Östlich davon befindet sich die Uniwildnis, in der man sich durchaus leicht verlaufen kann, mit Hundestrand. Nach diesem „wilden“ Abstecher bietet sich eine Rast im Restaurant vom Campingplatz an.

Übrigens: Wer die Strecke verlängern möchte, der kann hier weiter bis ins Blockland wandern. Dort werden die Wege aber weit ... Auch ein Abstecher zum Universum Bremen ist hier gut möglich.

Entlang – und abseits – des Torfkanals
Von der Kleinen Wümme, die überquert werden muss, geht der Torfkanal ab. Hier gibt es auch regelmäßig Torfkahnfahrten, die vom Torfhafen in Findorff bis ins Blockland führen. Auf dieser Tour wird der Torfkanal für eine Weile verlassen, um quer durch den Stadtwald zu wandern, dort ist es ruhiger. An der Eisenbahn-Unterführung auf der Findorffer Seite gelangt man wieder an den Kanal, und vom Stadtwald zurück in den Bürgerpark.

Rund um das Tiergehege
Das Tiergehege, Bremens kleiner Zoo, ist eine Attraktion für die Kleinen. Hier sind auch besonders viele Ruderboote auf den Wasserläufen zu sehen, eine Idee für einen anderen schönen Tag. Das Gehege liegt auf den anderen Seite der bereits bekannten Rinderwiese. Von Bentheimer Schweinen über Meerschweinchen bis zu Mini-Zebus sieht man hier mehr oder weniger heimische Tierarten.

Von Emma zum Hollersee
Nach der Überquerung des Hauptweges vom Stadtwald in den Bürgerpark ist schnell das Lokal Emma am See zu sehen. Direkt am Emmasee gelegen können hier hervorragend Ruderer und Radler, Spaziergänger, Minigolfer und Müßiggänger beobachtet werden. Ein kleiner Spielplatz ist vorhanden. Sollten die Kinder sich aber noch nicht genug verausgabt haben, lohnen vor allem die Minigolfanlage und der riesige Spielplatz ein Stück weiter. Nach dem Spielplatz geht es am Dyckhoffpavillon und Marcusbrunnen vorbei Richtung Spiel- und Liegewiese. Diese befindet sich direkt am Park Hotel mit dem Hollersee davor. Auf dem Weg dorthin verabschieden die Skulpturen von Siegfried dem Drachentöter und dem Tanz den Wanderer. Und die Vier Jahreszeiten.
 

Bürgerpark

Quelle: Michael Becker/MicBeck

Unisee

Quelle: Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr

Blockland

Quelle: bremen.online GmbH

Blockland

Quelle: WFB / Thomas Hellmann

Torfkahn

Quelle: WFB / Thomas Hellmann

Orientierung

Ohne Karte ist es recht leicht, sich im über 2 ha großen Park zu verlaufen. GPS-Daten und eine Möglichkeit, die Tour zu drucken, findet ihr auf den Plattformen Komoot und Wandermap. Aber auch im Park weisen Tafeln mit groben Karten den Weg, hier und da gibt es auch Pläne zum Mitnehmen – mit weiteren interessanten Informationen. Man kann sich den Bürgerpark-Plan auch Herunterladen. Die von uns gewählten kleinen Wege sind dort allerdings nicht alle verzeichnet. Zur Planung empfehlen wir auch die Karte von OpenStreetMap, die sehr viel genauer ist als die Google-Karte.

Tipp für Radfahrer

Viele der genannten Wege sind nicht für Radfahrer freigegeben. Aber mit ein paar Routenanpassungen ist die Tour auch perfekt mit dem Rad zu erfahren. Dann lohnt sich auch der Abstecher ins Blockland, der für Wanderer - aufgrund der langen Strecke - durchaus eine Herausforderung ist. Hier muss der Hochschulring über- und die A27 unterquert werden. Eine schöne Radtour in dieser Gegend nennt sich Kuh, Knipp und Kult.

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