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Jugend forscht in Bremen

Ein Mädchen vor türkisem Hintergrund und hinter drei roten Reagenzgläsern
Bei "Jugend forscht" und "Schüler experimentieren" widmen sich junge Menschen mit Freude und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) der Wissenschaft.

Quelle: Stiftung Jugend forscht e.V.

Das Bundesfinale 2020 in Bremen wurde abgesagt

Jugend forscht ermuntert alle Jungforscherinnen und Jungforscher, sich der Herausforderung zu stellen und Verantwortung für unsere Gesellschaft zu übernehmen. Denn auf jedes einzelne MINT-Talent kommt es an: auf sein Engagement, im Kleinen wie im Großen. Für sie alle gilt dabei das diesjährige Motto "Schaffst du!". Die Teilnehmenden sind neugierig und erfindungsreich, entwickeln eigene Ideen und Lösungen für die Herausforderungen der Welt von morgen.

Wir waren sehr gespannt auf eure Beiträge in 2020, denn in diesem Jahr sollte das Bundesfinale von Jugend forscht im Mai in Bremen stattfinden. Aufgrund der aktuellen Situation das neue Coronavirus SARS-CoV-2 betreffend, wurde der Bundeswettbewerb abgesagt.

Bei Jugend forscht gibt es keine vorgegebenen Aufgaben. Das Forschungsthema wird frei gewählt. Wichtig ist aber, dass sich die Fragestellung einem der sieben Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl. Zunächst reichen die Teilnehmenden eine schriftliche Ausarbeitung ein, dann finden bundesweit die Regionalwettbewerbe statt. Wer hier gewinnt, tritt auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale, das jedes Jahr in einer anderen Stadt stattfindet. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.

Ab dem 1. November 2020 stehen die Termine aller Regional- und Landeswettbewerbe für das Jahr 2021 fest.

Klein, aber oho – was das Engagement im Wettbewerb "Jugend forscht" und "Schüler experimentieren" angeht, braucht sich Bremen 2020 wie in den Vorjahren nicht zu verstecken. Diese Zahlen und Fakten zeigen es euch! Die Berechnungen beruhen auf Statistiken von Jugend forscht und statistikportal.de.
 

  • Anmeldungen in allen Bundesländer insgesamt: 11.768
  • Anmeldungen in Bremen: 619
  • Anmeldungen für "Jugend forscht" in Bremen: 225
  • Anmeldungen für "Schüler experimentieren" in Bremen: 394
  • Anmeldungen in Bremen seit 1966: 14.931
  • Rekordteilnahme Bremen 2012: 749

Angemeldete Projekte von "Jugend forscht" und "Schüler experimentieren" je 1.000 Einwohner im Bundesländervergleich – die Top 5

  1. Bremen: 0,475
  2. Thüringen: 0,169
  3. Rheinland-Pfalz: 0,166
  4. Saarland: 0,142
  5. Hamburg: 0,140

Frauenanteil bei "Jugend forscht" und "Schüler experimentieren" bei den Anmeldungen im Bundesländervergleich – die Top 5

  1. Thüringen: 50,6 %
  2. Brandenburg: 48,5 %
  3. Bremen: 47,8 %
  4. Hamburg: 47,7 %
  5. Hessen: 47,1 %

Absolute Zahlen und der Anteil der Anmeldungen bei "Jugend forscht" und "Schüler experimentieren" nach Fachgebiet, im Vergleich: Deutschland und Bremen

Arbeitswelt

Deutschland: 1.530 (13,0%)

Bremen: 100 (6,54%)

Biologie

Deutschland: 2.774 (23,6%)

Bremen: 189 (6,81%)

Chemie

Deutschland: 2.238 (19,0%)

Bremen: 106 (4,74%)

Geo- und Raumwissenschaften

Deutschland: 635 (5,4%)

Bremen: 35 (5,51%)

Mathematik / Informatik

Deutschland: 849 (7,2%)

Bremen: 43 (5,06%)

Physik

Deutschland: 1.546 (13,1 %)

Bremen: 66 (4,27%)

Technik

Deutschland: 2.196 (18,7%)

Bremen: 80 (3,64%)
 

Das war "Jugend forscht" 2019

Wer weiß, was für tolle Projekte und Erfindungen 2020 in Bremen vorgestellt werden... Lasst euch bis dahin von den Projekten der Gewinner*innen 2019 inspirieren!

Zwei Jugendliche im Anzug vor dunklem Hintergrund und einem Bild der Milchstraße

Quelle: Stiftung Jugend forscht e.V.

111 Projekte und 190 Teilnehmende – am Ende wurden Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler in Chemnitz ausgezeichnet.136 Jungen und 54 Mädchen (28,4 %) nahmen mit zahlreichen kreativen, hilfreichen und innovativen Projekten an "Jugend forscht" 2019 teil. Im Mai standen dann die Siegerinnen und Sieger des 54. Bundeswettbewerbs fest.

Knochenimplantate mit Ulraschallwellen reinigen

Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit:
 

Jakob Rehberger (17) und Jonas Münz (16) aus Baden-Württemberg entwickelten eine Maschine, womit sich scharfe Kanten von Knochenimplantaten gründlich entfernen lassen.

Wellen im Sand erforschen

Preis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit:

Anton Fehnker (17) und Simon Rasche (17) aus Nordrhein-Westfahlen gingen der Wellenbildung auf dem Sand, der sogenannten Rippelbildung, auf den Grund.

Weiße Blutkörpcherchen identifizieren
 

Bundessiegerin im Fachgebiet Arbeitswelt:

Tara Moghiseh (17) aus Rheinland-Pfalz nutzte künstliche Intelligenz, um die verschiedenen Typen weißer Blutkörperchen etwa bei Leukämiekranken automatisch zu identifizieren.

Bakterien und Krebszellen färben

Beste interdisziplinäre Arbeit: 

Milena Wiegand (18), Max Asenow (18) und Tina Munkewitz (18) aus Thüringen konnten drei neue Fluoreszenzstoffe synthetisieren, mit denen man Bakterien, Krebszellen und pflanzliche Proben erkennen kann.

Den Ursprung von Rheuma entdecken

Bundessieg im Fachbereich Biologie:

Tobias und Leon Stadelmann (19,17) befassten sich mit einem neuen Ansatz zur Regulierung eines Proteins, das vielleicht eine Schlüsselrolle bei der Entstehung von Rheuma spielt.

Ölteppiche bekämpfen

Bundessieg im Fachgebiet Chemie:

Paul Kunisch (17) und Thomas Derra aus Bayern entwickelten ein neues, kostengünstiges Bindemittel zur Bekämpfung von Ölteppichen auf Gewässern.

Junge Sterne in der Milchstraße erkennen

Bundessieg im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften:

Till Felix Weismann (17) und Mohamad Al Farhan (20) aus Niedersachsen zeigten, dass eine besonders helle Region in der Milchstraße mit der Häufung junger Sterne zusammenhängt.

Genauigkeit beim Röntgen verbessern
 

Bundessieg im Fachgebiet Mathematik/Informatik:

Constantin Tilman Schott (16) aus Niedersachsen entwickelte eine innovative Software, mit der die Genauigkeit beim Röntgen durch künstliche Intelligenz verbessert wird.

Flugverhalten eines Hohlzylinders erforschen

Bundessieg im Fachgebiet Physik:

Nils Wagner (20) aus Bayern erforschte das Flugverhalten eines X-Zylos, ein dünnwandiger Hohlzylinder, mithilfe einer eigenen Software und einer selbst gebauten Abschussvorrichtung.

Schwebende Gefährte entwickeln

Bundessieg im Fachgebiet Physik:

Felix Sewing (18) und Alex Korocencev (18) aus Baden-Württemberg konstruierten ein spezielles Gefährt, das über dem Boden schwebt.

Schulkinder experimentieren im Chemieunterricht

Jugend forscht Bremen

Quelle: WavebreakMediaMicro - Fotolia

Ein junger Mann und eine junge Frau mit Forschungsgeräten neben dem Jugend forscht Logo

Jugend forscht

Quelle: Stiftung Jugend forscht e. V.

Phänomenal Logo

Quelle: WFB

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