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Architektur in Bremen

Die Balkone der Riversidegebäude
Bremen bietet eine vielseitige Architektur. Gebäude und Denkmäler aus unterschiedlichen Epochen und in variierenden Stilen zeichnen die Hansestadt aus.

Quelle: WFB / Kristina Tarnowski

In Bremen findet ihr an verschiedenen Ecken Bauten, die von historisch und klassisch bis ausgefallen und modern reichen. Auf dieser Seite können sich alle Freunde der Baukunst einen Überblick über die Architektur in Bremen verschaffen.

Eine Reihe Altbremer Häuser in Schwachhausen.

Bremer Häuser

Quelle: WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH / Frank Pusch

Das Panorama des Eins-Gebäudes im Weserquartier

Moderne Architektur seit 2010

Quelle: WFB / Kristina Tarnowski

Gebäude am Marktplatz

Der Marktplatz in Bremen bietet euch nicht nur schöne Sehenswürdigkeiten, sondern auch eine beeindruckende Architektur. Hier ist ein kleiner Überblick zu den einzelnen Bauten:

Das Bremer Rathaus

Das Bremer Rathaus und der Roland gehören zusammen mit den Stadtmusikanten zu Bremens berühmtesten Sehenswürdigkeiten. Seit 2004 belegen Rathaus und Roland einen Platz auf der Welterbeliste der UNESCO als Kulturdenkmäler.

Quelle: WFB - SIS

Die Bremische Bürgerschaft

In Stadtstaaten wie Bremen und Hamburg wird die gewählte Volksvertretung traditionell als "Bürgerschaft" bezeichnet. In der Bremischen Bürgerschaft am Bremer Marktplatz tagen 83 Abgeordnete als VertreterInnen der BürgerInnen in Bremen und Bremerhaven.

Quelle: WFB - JUA

Der St. Petri Dom

Blickt man vom Marktplatz aus in Richtung Südost, liegt zwischen Rathaus und Bürgerschaft der St. Petri Dom. Der Bau der romanischen Kirche aus Sand- und Backstein wird auf das 11. Jahrhundert datiert. Seitdem erfuhr das Gotteshaus zahlreiche Umbauten und Erweiterungen. Seit 1973 steht das Bauwerk unter Denkmalschutz.

Quelle: privat

Die Kaufmannshäuser aus der Weser-Rennaissance

Direkt neben dem Schütting grenzt eine Reihe, im Renaissancestil erbauter Giebelhäuser an die Nordwestseite des Marktplatzes. Von den ursprünglich im 16. und 17 Jahrhundert erbauten Gebäuden steht heute keines mehr. Die heutigen, historisch anmutenden Fassaden wurden im 20. Jahrhundert errichtet.

Quelle: frauenseiten / Antje Robers

Der Schütting

Der Schütting war einst das Haus der Kaufleute, die gegenüber dem Rathaus wirtschaftliche Stärke zeigen wollten. Im Giebel ist ein Relief einer Hansekogge zu sehen. Im Portal steht der Leitspruch der Bremer Kaufleute "buten und binnen, wagen und winnen". Heute hat hier die Handelskammer ihren Sitz.

Quelle: WFB/MDR

Die Bremer Baumwollbörse

Zwischen 1900 und 1902 wurde die Bremer Baumwollbörse an der Ecke des Bremer Marktplatzes gebaut. In dem Eingangsbereich, der mit Mosaiken beeindruckt, finden regelmäßig kleinere Ausstellungen statt. Das Treppenhaus besticht besonders durch seine große Haupttreppe. Wenn ihr nicht zu Fuß gehen möchtet, wagt euch doch in den Paternosteraufzug - einer der letzten seiner Art in Bremen.

Quelle: Bremer Baumwollbörse

Zukünftige und geplante Architektur

Bauten, die die Skyline prägen

Eine Übersicht besonders hoher Gebäude, die ihr vom Weiten aus besichtigen könnt:

Das Weser-Stadion

Das Weser-Stadion mitten in der Stadt ist weithin sichtbar mit seinen Flutlichtern. Der erste Stadion-Vorläufer wurde bereits 1909 errichtet. Seitdem gab es aber immer wieder Neubauten, Umbauten, Erweiterungen. Die letzte große Umbauphase war von 2008 bis 2011. Mit ihr wurde nicht nur das gesamte Stadion modernisiert und es wurden mehr Plätze geschaffen. Seit dem Umbau kann sich das Stadion dank Photovoltaik-Anlage selbst mit Energie versorgen.

Quelle: Ingrid Krause / BTZ Bremer Touristik-Zentrale

Der Fallturm

146m ragt der Fallturm des ZARM – Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation an der Bremer Universität in die Höhe. In seiner 110 m langen Röhre werden Experimente in Schwerelosigkeit durchgeführt. Der freie Fall dauert bis zu 10 Sekunden lang. Der Bremer Fallturm ist damit eine weltweit einmalige Forschungseinrichtung an der Universität Bremen und ein wichtiger Teil der Luft- und Raumfahrtforschung.

Quelle: WFB / terra-air-services

Der Weser Tower

Erbaut im Jahre 2010 mit einer Höhe von 82 Metern, die das höchste Bürohochhaus in Bremen auszeichnen - hierbei handelt es sich um den Weser Tower in Walle-Überseestadt, der vom Architekten Helmut Jahn entworfen wurde. Vor dem Hochhaus findet ihr eine große Grünfläche, von der aus ihr die Weser betrachten könnt. Selbst abends ist das Hochhaus ein echter Hingucker, denn da erleuchtet die moderne und gläserne Fassade durch LED-Leisten, die das Gebäude umranden.

Quelle: WFB / Kristina Tarnowski

Die "Umgedrehte Kommode"

Der Wasserturm auf dem Stadtwerder wurde 1873 fertiggestellt. Die Inspiration für den Entwurf war der Hochmeisterpalast der Ordensburg Marienburg in Ostpreußen. Aufgrund seiner Proportionen und den vier Ecktürmen, die an Beine erinnern, erhielt der Wasserturm den Spitznamen „Umgedrehte Kommode“. Er misst eine Höhe von 47 Metern und ist der älteste Wasserturm der Stadt Bremen.

Quelle: WFB/Jonas Ginter

Das Aalto-Hochhaus

Im Jahr 1958 erhielt der finnische Architekt und Stadtplaner Alvar Aalto einen besonderen Auftrag: Er sollte ein Hochhaus entwerfen, das alle anderen Bauten des Stadtteils Neue Vahr weit überragt. Heute gilt das Aalto-Hochhaus als Wahrzeichen des Stadtteils und steht unter Denkmalschutz. Das zur Feierabendsonne ausgerichtete Gebäude ist 65 Meter hoch und umfasst 21 Stockwerke mit insgesamt 189 Wohnungen.

Quelle: WFB GmbH - bremen.online / jua

Ansicht des hinteren Eingangs des Energy Office-Gebäudes

Die Architektur in der Überseestadt

Quelle: WFB / Kristina Tarnowski

Kleine, aneinander aufgereihte Häuser im Schnoor.

Die Häuschen im Schnoor

Quelle: frauenseiten / Antje Robers

Das Kontorhaus Altenwall aus der vorderen Ansicht

Die Gebäude in der Innenstadt

Quelle: WFB / Kristina Tarnowski

Ein Straßenzug mit Bremer Häusern in Schwachhausen

Die Bauten in Schwachhausen

Quelle: WFB - Frank Pusch

Bremer Mühlen

Aus der Zeit des 17. und 18. Jahrhunderts sind in Bremen bis heute Insgesamt fünf Windmühlen erhalten geblieben:

Die Mühle am Wall

Die Mühle am Wall ist eine Windmühle und wird als Typ Galerieholländer, mit ihrem fünfgeschossigen und achteckigen Unterbau aus Klinkersteinen, bezeichnet. Die vier Jalousieflügel haben einen Durchmesser von 24 Meter und sind zur Drehzahlregulierung mit Bremsklappen ausgestattet. Die Mauern der Mühle in den Wallanlagen wurden 1802 geschliffen und in einen Park umgestaltet. Obwohl sie im 19. Jahrhundert zweimal völlig nieder brannte, wurde sie immer wieder aufgebaut. Bis 1947 wurde hier noch Mehl gemahlen, heute befindet sich in der Mühle ein Café.

Quelle: WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH/T. Vankann

Die Horner Mühle

Die Horner Mühle im Stadtteil Horn-Lehe wurde 1848/49 erbaut. Sie ist eine Windmühle vom Typ Galerieholländer mit dreigeschossigem und achteckigem Unterbau aus verputztem Mauerwerk mit tragenden Ecklisenen. Vier Jalousieflügel und eine selbsttätige Windrichtungsnachführung mit Windrose schmücken die Mühle. Ende des 19. Jahrhunderts wurde eine Dampfmaschine und 1926 ein Dieselmotor eingebaut. Ab 1907 betrieb die Mühle Lür Kaemena und ab 1936 sein Sohn Johann Kaemena. Das Mahlwerk wurde seit 1933 nicht mehr mit Wind betrieben.

Quelle: WFB/Studio B

Die Oberneulander Mühle

Die Oberneulander Mühle befindet sich im Bremer Ortsteil Oberneuland. Sie ist eine Windmühle und gehört zum Typ Galerieholländer mit ihrem dreigeschossigen und achteckigen Unterbau aus verputzten Mauerwerk mit tragenden Ecklisenen. Der Fachwerk-Mühlenkörper und die Haube sind mit Reith verkleidet und die Windrichtungsnachführung der vier Jalousieflügel erfolgt selbsttätig durch eine Windrose. Nachdem eine Bockwindmühle, die vermutlich im 17. Jahrhundert errichtet wurde, 1840 abbrannte, wurde die Oberneulander Mühle an dieser Stelle durch Brünn Ehlers gebaut.

Quelle: Jochen Mönch ("OBERNEULAND Menschen")

Die Arberger Mühle

Die Arberger Mühle wurde 1803 in Arbergen erbaut und wird als Holländermühle verstanden. Vorher befand sich hier bis 1803 eine Bockwindmühle, deren brauchbaren Teile für die Arberger Mühle genutzt wurden. Sie ist die älteste erhaltene Windmühle im Stadtgebiet von Bremen und besitzt seit 1905 einen Motor, der das Mahlwerk auch bei Windstille antreiben kann. Seit 1968 wird hier allerdings kein Getreide mehr gemahlen.

 

Quelle: Stadtteilmarketing Hemelingen e. V.

Die Rekumer Mühle

Die Rekumer Mühle wurde 1873 erbaut ist eine Windmühle im Bremer Stadtteil Blumenthal. 1925 erfolgten an ihr einige Veränderungen und nach dem Ersten Weltkrieg die Umstellung auf Motorantrieb. Die Rekumer Mühle gehört zum Typ Wallholländer, in der besonderen Ausprägung Durchfahrt-Holländer, und besitzt einen achteckigen Sockel, der aus Klinkersteinen besteht. Zudem sind Mühlenkörper und Kappe mit Reith verkleidet. Von Hand mit dem Steert erfolgt die Windrichtungsnachführung der vier hölzernen Segelgatterflügel.1925 wurden sie durch eine Windrose und Flügel mit Metall-Jalusien ersetzt.

Quelle: WFB / Jens Lehmkühler

Schlösser und Burgen in Bremen

Hier erhaltet ihr einen keinen Einblick zu den jahrhundertealten Bauten in Bremen:

Schloss Schönebeck

Das Schloss Schönebeck liegt am Rande des Schönebecker Auetales in Bremen-Nord. Das große herrschaftliche Fachwerkhaus wurde im 17. Jahrhundert erbaut und ist in Bremen der einzige erhaltene ehemalige Adelssitz. Der 1911 gegründete Museum Schloß Schönebeck und Umgebung e.V. zeigt in dem Haus seine umfangreichen Sammlungen. Dazu gehören unter anderem Exponate der Vegesacker Schiffsbaugeschichte, des Walfangs, der Heringsfischerei sowie eine umfassende Sammlung über das Leben und Wirken des Afrikaforschers Gerhard Rohlfs.

Quelle: WFB/KF

Burg Blomendal

Die Burganlage im nördlichen Stadtteil Blumenthal am Zusammenfluss von Aue und Becke wurde 1354 von Raubrittern erbaut. Seit 1973 steht die mittelalterliche Wasserburg unter Denkmalschutz. 1969 und 1971 entdeckte man Malereien an den Holzdecken des Hauses Blomendal, die heute jedem Besucher zugänglich sind. Da sie durch eine später eingezogene zweite Hochdecke völlig geschützt waren, sind sie heute noch gut erhalten. Mit ihren historisch geprägten Räumen bietet sie heute den attraktiven Rahmen für Konzerte, Vorträge, private Festlichkeiten, Tagungen und Ausstellungen.

Quelle: WFB/Ingrid Krause

Wätjens Schloss

Am Geestrücken zwischen Vegesack und Blumenthal erwarb Diedrich Heinrich Wätjen im Jahre 1830 Grundstücke als Sommersitz und ließ ein Landhaus errichten. Ab 1830 wurde der Park, der das Gebäude umgibt, im Stil eines englischen Landschaftsgartens nach Plänen von Isaak Altmann angelegt. Das Anwesen baute daraufhin sein Sohn Christian Heinrich Wätjen aus, sodass das ursprüngliche Wohnhaus durch eine schlossartige Villa im Stil englischer Tudorgotik, die von 1858 bis 1864 nach Plänen von Heinrich Müller erbaut wurde, ersetzt wurde. Der umgebende Park ist heute als Wätjens Park bekannt und das Wätjens Schloss steht seit 1973 unter Denkmalschutz.

Quelle: WFB / KF

Bremer Banken

Die eindrucksvollen Bremer Bankgebäude in einer kleinen Übersicht:

Die Bremer Landesbank (BLB)

Der Neubau von 2016 wurde von den Londoner Architekturbüros „Caruso St. John Architects“ entworfen. Das fünfgeschossige Gebäude mit zwei weiteren Staffelgeschossen und einem Innenhof wurde im Dezember 2017 für den Architekturpreis „RIBA International Prize“ des britischen „Royal Institute of British Architects“ nominiert. Die denkmalgeschützte Fassade des Altbaus mit seinem runden Ecktürmchen blieb bei dem Neubau erhalten.

Quelle: WFB / Kristina Tarnowski

Die Deutsche Bank

Geplant wurde das Gebäude auf dem Domshof von Wilhelm Martens, dem Hausarchitekten der Deutschen Bank in Berlin. 1891 wurde der dreigeschossige Bau eröffnet. Die Fassade aus rötlichem Sandstein im Stil des Eklektizismus wird geteilt durch einen klassizistischen Mittelrisalit mit einem Dreiecksgiebel und einer Balkon-Loggia. Der moderne, sechsgeschossige Anbau an der Ecke Domshof/ Schüsselkorb entstand 1965 und wurde in den 1990er Jahren feingliederiger umgestaltet. Zwischen dem Altbau und dem Anbau befindet sich eine Ladenpassage, die von 1997 bis 1998 gebaut wurde.

Quelle: WFB / Kristina Tarnowski

Die Sparkasse Bremen

Die Hauptstelle der Sparkasse ist heute samt seinem ersten Erweiterungsbau von 1934 bis 1936 der einzige erhaltene Vorkriegs-Bankbau der Bremer Sparkasse. Der Kernbau des Gebäudes entstand durch die Vision des Berliner Architekten und Bankbau-Spezialisten Kgl. Baurat Wilhelm Martens. In Formen eines späten Expressionismus entstand vom ersten Ergänzungsbau nach Entwürfen des Bremer Architekten Rudolf Jacobs BDA die zweite Kassenhalle.

Quelle: WFB / Kristina Tarnowski

Die Bremer Bank

Das Bankgebäude auf dem Domshof im Stil der Neorenaissance entstand von 1902 bis 1904 nach Plänen der Architekten Albert Dunkel und Diedrich Tölken und wurde von 1978 bis 1982 durch einen Neubau erweitert. Von 1980 bis 1990 war es Sitz der Bremer Börse. 2016 wurde in der Schalterhalle eine Filiale von Manufactum eröffnet und im überdachten Lichthof befindet sich ebenfalls seit 2016 die Markthalle Acht.

Quelle: PRESS FACTORY Fashion & Lifestyle Public Relations

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