Ansicht des Weser-Stadions aus der Luftperspektive

Weser-Stadion

42.100 Zuschauer passen in die Fußballarena mit den vier markanten Flutlichtmasten. Ob mit Fahrrad, zu Fuß, Bahn oder sogar dem Schiff – viele Wege führen ins "Wohnzimmer der Werderaner", das mitten in der Stadt steht.

"Wo die Weser einen großen Bogen macht, wo das Weser-Stadion strahlt in neuer Pracht..." So klingt es nicht nur in einem der Stadion-Lieder. Das Lied beschreibt sehr treffend die Lage des Stadions direkt an der Weser.
 

Der erste Stadion-Vorläufer wurde bereits 1909 errichtet. Seitdem gab es aber immer wieder Neubauten, Umbauten, Erweiterungen. Die letzte große Umbauphase war von 2008 bis 2011. Mit ihr wurde nicht nur das gesamte Stadion modernisiert und es wurden mehr Plätze geschaffen. Seit dem Umbau kann sich das Stadion dank Photovoltaik-Anlage selbst mit Energie versorgen.

Die Rasenbeleuchtung im Weserstadion bei Schnee, Quelle: Hartmuth Bendig

Quelle: Hartmuth Bendig

Am Wasser gebaut

Besucher können das Stadion im Rahmen einer Führung erkunden. Außerdem lädt das Wuseum, das Werder-Museum, zur Besichtigung ein. Im Wuseum wird neben der Stadion-Geschichte selbstverständlich auch die Werder-Geschichte gezeigt. Es gibt kaum einen Bremer, der nicht an jedem Wochenende mit seinem Verein mitfiebert.
 

Zu den Heimspielen lockt eine weitere Besonderheit zum Stadion: Das Weser-Stadion hat seinen eigenen Fähranleger. Kommt doch einfach per Schiff zum Spiel: Nehmt die Fähre vom Pier 2 über Martini-Anleger direkt zum Stadion oder fahrt mit der Sielwallfähre vom P+R Parkplatz auf dem Stadtwerder zum Osterdeich. Das Stadion kann auch bequem von der Innenstadt zu Fuß erreicht werden. Es lockt ein kurzer, schöner Spaziergang entlang der Weser.

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