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Das Tischlereimuseum

Eine Innenansicht des Tischlereimuseums.
Deutschlands erstes Tischlereimuseum

Quelle: Frank Baethke

Wie in Bremen in den letzten Jahrhunderten gesägt und gehobelt wurde, können die Besucherinnen und Besucher des Museums erkunden.

In der Köpkenstraße im Ostertor, befindet sich eine original erhaltene Tischlerei. Einst als Dampf-Tischlerei erbaut, wurde das marode Gebäude restauriert und ist heute Besuchern als Ausstellungsstätte zugänglich. In dem Maschinenraum ist ein einmaliges Ensemble von über 20 historischen Holzbearbeitungsmaschinen, vorwiegend noch aus der Zeit vor 1900, erhalten geblieben. Ebenso wie die alte Bausubstanz der Tischlerei, wurden auch die Maschinen wieder "in Schuss" gebracht und sind heute wieder funktionstüchtig. Der Antrieb der einzelnen Maschinen erfolgt mit einer unter dem Fußboden laufenden Transmissionsanlage. Auch die Überführung der Bewegungskraft auf die einzelnen Holzbearbeitungsmaschinen mittels Vorgelege und Ausrücker lässt sich heute demonstrieren. Eine Dampfmaschine mit 25 PS und zwei Zylindern, wie sie vor 1900 als zentraler Antrieb vorhanden war, konnte wieder eingebaut werden.


Interessierte können in den regelmäßigen Führungen durch das Museum teilnehmen und sich dabei über die bremische Geschichte der Holzverarbeitung informieren.

Eine Innenansicht des Tischlereimuseums.

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