Bildungszeit ist eine Investition in die Qualifikation und Zukunftsfähigkeit von Mitarbeitenden. Sie ermöglicht Beschäftigten, sich gezielt weiterzubilden, neue Kompetenzen zu erwerben und aktuelle Entwicklungen in Beruf und Gesellschaft aufzugreifen.
Davon profitieren nicht nur die Teilnehmenden selbst, sondern auch Unternehmen, Einrichtungen und Verwaltungen (vergleiche hierzu die Ergebnisse der Studie "Bildungsurlaub – Planung, Programm und Partizipation" (Robak et al. 2015)).
Seit 2017 heißt der frühere "Bildungsurlaub" in Bremen offiziell Bildungszeit. Die Umbenennung macht deutlich, worum es geht: nicht um Erholung oder Freizeit, sondern um Zeit für Lernen, Weiterbildung und Kompetenzentwicklung.
In einer Arbeitswelt, die von Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz, Fachkräftemangel und stetigem Wandel geprägt ist, gewinnt lebenslanges Lernen zunehmend an Bedeutung. Bildungszeit unterstützt Mitarbeitende dabei, fachliche, digitale und persönliche Kompetenzen weiterzuentwickeln und neue Impulse in ihre tägliche Arbeit einzubringen.
Gleichzeitig sendet die Unterstützung von Bildungszeit ein wichtiges Signal: Arbeitgeber*innen zeigen, dass sie die Entwicklung ihrer Mitarbeitenden wertschätzen und Lernen aktiv fördern. Dies kann Motivation, Zufriedenheit und die Bindung an den Arbeitsplatz stärken – wichtige Faktoren für eine erfolgreiche Personalentwicklung und Arbeitgeberattraktivität.
Für viele Beschäftigte ist Bildungszeit zudem die einzige Möglichkeit, an mehrtägigen Weiterbildungsangeboten teilzunehmen. Wer Bildungszeit ermöglicht, fördert daher nicht nur die individuelle Entwicklung, sondern stärkt langfristig die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der eigenen Organisation.

Diese Informationsseiten sind ein Angebot des Senators für Kinder und Bildung, der Arbeitnehmerkammer Bremen und weiterer Partner.