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Wozu Bildungszeit?

Eine Frauenhand schreibt auf ein Whiteboard das Wort Bildung
Zeit für die eigene Weiterbildung

Durch eine Änderung des Bremischen Bildungsurlaubsgesetzes im Jahr 2017 heißt der Bildungsurlaub in Bremen jetzt Bildungszeit.

Der bisherige Begriff "Bildungsurlaub" sendete falsche Signale, da er einen Freizeit- und Erholungscharakter vermuten ließ, um den es bei diesem Bildungsformat nicht geht. Ziel von Bildungsmaßnahmen – und somit auch von Bildungszeitveranstaltungen – ist der Erwerb oder Ausbau von Kompetenzen. Der Begriff "Bildungszeit" stellt also deutlicher den Sinn und Zweck dieses Rechtsanspruchs heraus: Den Beschäftigten wird Zeit für die eigene Weiterbildung und damit für den Kompetenzerwerb eingeräumt. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollen die Möglichkeit haben, sich abseits des normalen Alltags intensiv und über einen längeren Zeitraum mit einzelnen Themen auseinander zu setzen.

Die Ergebnisse der Studie "Bildungsurlaub – Planung, Programm und Partizipation" (Robak et al. 2015) belegen sowohl einen persönlichen als auch einen beruflichen Nutzen der Bildungszeit, von dem sowohl ArbeitnehmerInnen als auch ArbeitgeberInnen profitieren. Für viele Menschen stellt Bildungszeit sogar die einzige Möglichkeit dar, an Weiterbildung teilzunehmen.

Arbeitgeber zum Thema Bildungszeit:

Portraitbild eines Mannes

Ulrich Gellhaus

Leiter von GeoInformation Bremen

Portraitbild eines Mannes

Jens Loock

Arbeitsdirektor bei Arcelor

Logo der Freien Hansestadt Bremen mit stilisiertem Bremer Schlüssel
Diese Informationsseiten sind ein Angebot des Senators für Kinder und Bildung, der Arbeitnehmerkammer Bremen und weiterer Partner.

Eine Person trägt etwas an einem Flipchart vor, zwei weitere Personen schauen zu und eine filmt die vortragende Person.

Bildungszeit in Bremen

Gezeichnete Skyline von Bremens prominentenen Gebäuden