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Vereinbarkeit von Beruf und Familie - lohnt die Investition?

Eine lächelnde Frau sitzt mit einem Kleinkind am Computer.
Verein "Impulsgeber Zukunft" berät kleine und mittelständische Unternehmen

Quelle: fotolia / Кирилл Рыжов

Der Spagat zwischen Berufs- und Privatleben kann nur gelingen, wenn der Arbeitgeber die nötigen organisatorischen Rahmenbedingungen bietet.

Weitsichtige Unternehmen, die sich im Bereich familienbewusster Personalpolitik engagieren, haben dieses erkannt und gestatten möglichst allen Beschäftigten die Nutzung von Angeboten zur besseren Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben. Der Verein Impulsgeber Zukunft unterstützt Unternehmen bei der Einführung einer familienbewussten Personalpolitik.

Was aber bedeutet die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für das Unternehmen? Eine familienbewusste Personalpolitik berücksichtigt Eltern mit Kindern sowie Beschäftigte, die ihre Angehörigen pflegen wollen: die Maßnahmen betreffen verschiedene Handlungsfelder von der Arbeitsorganisation bis hin zum Wiedereinstiegsmanagement. Nicht zuletzt geht es um die Flexibilisierung von Arbeitszeit- und -ort, um unterschiedliche Arbeitszeitmodelle bis hin zur Teilzeitarbeit in Führungspositionen.
 

Unternehmen profitieren von familienfreundlicher Personalpolitik

Ein längerer Ausstieg aus der Erwerbstätigkeit birgt sowohl für das Unternehmen als auch für die Betroffenen erhebliche Risiken. Ein eigenes Kind zu bekommen oder die Pflege eines Angehörigen stellt nach wie vor für die meisten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland ein großes organisatorisches Problem dar: Wer sich für ein Kind entscheidet, muss oftmals mit der Konsequenz leben, auf Erwerbstätigkeit oder Karrierechancen zu verzichten.

Vor diesem Hintergrund wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zunehmend zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor bei der Suche nach geeigneten Arbeitskräften. Von einer familienbewussten Personalpolitik kann nicht zuletzt das Unternehmen selbst profitieren:

  • Senkung von Fehlzeiten und Fluktuation
  • schnellere Rückkehr nach familienbedingten Auszeiten wie Elternzeit oder Pflege
  • verringerte Kosten für Überbrückung, Qualifizierung oder Neueinstellung
  • Imagegewinn nach innen und außen
  • Vereinfachte Gewinnung neuer Mitarbeiter/innen, weil man als familienfreundliches Unternehmen attraktiv ist
  • positive Veränderungen in der Unternehmenskultur, z.B. besseres Verständnis und Rücksichtnahme füreinander
  • Erhöhung der Mitarbeitermotivation und -bindung


Modellrechnungen einer vom Bundesfamilienministerium in Auftrag gegebenen Studie mit dem Titel "Betriebswirtschaftliche Effekte familienfreundlicher Maßnahmen" zeigen einen Return on Investment von 25 Prozent.
 

Passgenaue Lösungen für den Betrieb finden

Wichtig ist bei der Einführung von familienbewussten Angeboten zunächst, die Bedarfe der Beschäftigten herauszufinden. In einem Versicherungsunternehmen mit einem Durchschnittsalter von 49 Jahren oder bei einem kleinen IT-Dienstleister mit einem Durchschnittsalter von 31 Jahren wird die familienbewusste Personalpolitik Unterschiede aufweisen.

Der Bremer Verein "Impulsgeber Zukunft" informiert insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen rund um das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie und hilft dabei, individuelle und praxisnahe Lösungen zu finden. Lasst euch beraten!

Logo von Impulsgeber Zukunft

Quelle: Impulsgeber Zukunft e.V.

Logo mit Schriftzug: Ausgezeichnet familienfreundlich - Unternehmen im Land Bremen

Siegel für Unternehmen im Land Bremen

Quelle: Impulsgeber Zukunft e.V.

Unterstützung von Alleinerziehenden

Was können Unternehmen in Bremen und Bremerhaven tun, um speziell auf die Bedürfnisse von Alleinerziehenden einzugehen? Ein Leitfaden mit vielen Infos für Unternehmen rund um das Thema "Unterstützung von Alleinerziehenden". Herausgegeben vom Impulsgeber Zukunft e.V. Weiterlesen

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