Blick auf die Ochtum in Bremen Strom, an einem Steg liegt ein Boot, blauer Himmel

Strom - aus der Geschichte

Strom-Chronik bis 1900

  • 11.-13. Jahrhundert
    Das Vieland wird durch Entwässerungsgräben und Deichbau kultiviert.
  • 1158
    Kaiser Friedrich Barbarossa gestattet die Bebauung des Vielandes zwischen Weser und Ochtum.
  • 1180
    Die Bremer Erzbischöfe erhalten die Landesherrschaft über die Marschen am linken Weserufer.
  • 13. Jahrhundert
    Malswarden, Hardenstrom und der Winkelhof werden erstmals erwähnt.
  • 14. Jahrhundert
    Die Ochtum wird zu Verteidigungszwecken vertieft und verbreitert.
  • 1581
    Hardenstrom und Malswarden bilden bereits eine Einheit unter dem Namen Hardenstrom.
  • 1583
    Der Winkelhof, bisher im Besitz eines Komturs des Deutschen Ordens, kommt in den Besitz des Bremer Rats.
  • 1598
    Das Vieland wird in Ober- und Niedervieland getrennt.
  • Ende 16. Jahrhundert
    Der Name Strom wird das erste Mal in den Urkunden erwähnt.
  • 18. Jahrhundert
    Die Köhler-Brücke über die Ochtum, benannt nach dem Besitzer des Winkelhofes, wird gebaut.
  • 1750
    Strom kommt zum Kirchspiel Rablinghausen.
  • 1812
    Strom hat 211 Einwohner.
  • 1874
    Die Chaussee von Rablinghausen bis nach Strom wird angelegt.
  • 1876
    Die Bewohner des Bremer Landgebiets erhalten freies Verfügungsrecht über ihren Grundbesitz.
  • 1880
    Die Gaststätte "Zur Ochtumbrücke" am Stromer Deich wird eröffnet.

Strom-Chronik bis 2000

  • 1905
    Strom hat 403 Einwohner.
  • 1906
    Der "Radler-Club-Strom" - heute Rad- und Sportverein Strom von 1906 - wird gegründet.
  • 1911
    Die Straße nach Brokhuchting wird geklinkert.
  • 1924
    Bau einer Brücke über die Ochtum bei Sandhausen
  • 1937
    Bau der Stedinger Brücke. Die Stromer Landstraße wird bis zur Köhler-Brücke begradigt und verbreitert.
  • 1939
    Bau der Stromer Landstraße von der Köhler-Brücke bis zur Stedinger Brücke.
    Die Bremer Vorortbahnen richten einen Autobusbetrieb nach Strom an Sonnabenden, Sonn- und Feiertagen ein.
  • 1945
    Die Landgemeinde Strom wird in die Stadt Bremen eingemeindet.
  • 1955
    Strom wird an die städtische Trinkwasserversorgung angeschlossen.
  • 1956
    Die neue Stromer Landstraße wird dem Verkehr über­geben.
  • 1960
    Strom hat 507 Einwohner.
  • 1962
    Die große Sturmflut überschwemmt auch Stromer Gebiete.
  • 1963
    Der erste (private) Verkehrsübungsplatz Bremens wird in Strom eröffnet.
  • 1963
    Die ersten großen Strommasten für eine Freileitung von 110 Kilovolt (kV) werden in Strom verlegt.
  • 1967
    Das Siel- und Schöpfwerk "Mühlenhausen" wird in Betrieb genommen.
  • 1977
    Mit der Einführung des Bremer Schulstufenplanes wird die Schule in Strom zur Grundschule. Die Schüler ab Klasse 5 müssen nach Woltmershausen/Rablinghausen fahren.
    Die große elektrische Freileitung (110/220 kV) wird in Strom verlegt.
  • 1979
    Eröffnung des Sperrwerks an der Ochtum.
  • 1983
    Bau des Güterverkehrszentrums zwischen Seehausen und Strom. Damit beginnt eine enorme Verkehrsbelastung durch Lkw im Stadtteil. In Strom wird die erste Biogasanlage des Landes Bremen gebaut.
  • seit 1985
    Der Beirat in Strom arbeitet daran, dass das Gebiet nördlich der Stromer Landstraße vom Stellfeldsweg bis zur Stedinger Brücke als Baugebiet ausgeschrieben wird.
Ein Buchcover zeigt die Bremer Innenstadt

Quelle: Bremen und seine Stadtteile - Focke-Museum, Weser-Kurier (Hrsg.) via Edition Temmen

Stadtteil-Chronik: Quelle

Focke-Museum und Weser-Kurier (Hrsg.): Bremen und seine Stadtteile. Katalgobuch zur Ausstellung im Focke-Museum, Bremen: Edition Temmen 2003.

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