Das Universum von Außen.

Horn-Lehe - aus der Geschichte

Horn-Lehe-Chronik bis 1900

  • ab 1113
    Holländer beginnen im Auftrag des Erzbischofs mit der Kultivierung des Hollerlandes.
  • 1187
    Die Horner Kirche wird dem Ansgarii-Kapitel übertragen.
  • 1547
    Zerstörung der Horner Kirche im Schmalkaldischen Krieg.
  • 19. Jahrhundert
    Bremer Großbürger erwerben zunehmend Landbesitz und bauen Parkanlagen und Sommerhäuser. Gleichzeitig siedeln sich kleine Handwerker und Einzelhändler an.
  • 1812
    Horn hat 1082 Einwohner.
  • 1816-19
    Anlage der Heerstraße von Bremen nach Horn.
  • 1824
    Neubau der Horner Kirche.
  • 1849
    Bau der Horner Mühle.
  • 1876
    Aufnahme der ersten Bremer Pferdebahn zwischen Herdentor und Horner Brücke. Horn entwickelt sich zu einem Ausflugsziel.
  • 1892
    Erste Fahrt der elektrischen Straßenbahn auf der Linie 4.
  • 1899
    Gründung des Sportvereins TV Eiche Horn.

Horn-Lehe Chronik bis 2000

  • 1900
    Einweihung der Jan-Reiners-Eisenbahn mit einer Haltestelle in Horn.
  • 1904
    Das Waisenhaus (heute: Stiftung Alten Eichen) zieht aus der Stadt nach Horn.
  • 1905
    Horn hat 3487 Einwohner.
  • 1921
    Eingemeindung Horns in die Stadt Bremen. Baubeginn der Genossenschaftssiedlung "Erdsegen". In den folgenden Jahrzehnten wird der Charakter des ehemaligen Dorfes zunehmend städtischer.
  • 1926
    Gründung des Bürgervereins Horn.
  • 1937
    Eröffnung der Blocklandautobahn. Aufgrund der Aktivitäten des Bürgervereins konnte eine Trasse quer durch das Dorf Horn verhindert werden.
  • 1933
    Eröffnung des Horner Bades.
  • 1936
    Anlage des Rhododendronparks und des Botanischen Gartens im ehemaligen Rickmers Park
  • 1938
    Verbot des Bürgervereins durch die Nazis.
  • 1942
    Schwerster Bombenangriff auf Horn, bei dem 23 Menschen sterben und mehrere Häuser zerstört werden. Trotz fehlender Industrie wird der Ort wegen seiner Lage an der Bahnstrecke nach Hamburg Ziel von Angriffen.
  • 1945
    Eingemeindung der bremischen Landgemeinde Lehesterdeich in die Stadt Bremen.
  • 1951
    Horn und ein Teil von Lehesterdeich werden zum Stadtteil Horn-Lehe zusammengefasst.
  • 1954
    Wiederbegründung des Bürgervereins.
  • 1960
    Horn-Lehe hat 10283 Einwohner.
  • 1960er
    Zunehmende Wohnbebauung mit Einfamilienhäusern und einer mehrgeschossigen Anlage im Ortsteil Lehesterdeich.
  • 1966
    Pläne für die "Hollerstadt" mit 15000 Wohnungen im Hollerland entstehen, werden jedoch wegen des Baulandskandals und der erwarteten geringeren Bevölkerungszahl in den 1970er Jahren fallen gelassen. 
  • 1971
    Aufnahme des Lehrbetriebs der Universität Bremen mit 420 Studierenden und 80 Hochschullehrern.
  • 1972
    Stilllegung der Straßenbahnlinie 4.
  • 1978
    Eröffnung des Reichsbund-Berufsbildungswerks für Behinderte.
  • 1985
    Schaffung des Naturschutzgebiets Hollerland, das 1991 erweitert wird. Die Diskussionen um eine mögliche Bebauung reißen jedoch nicht ab.
  • 1990
    Fertigstellung des Fallturms. In ihm kann für einige Sekunden in einer fallenden Kapsel Schwerelosigkeit erzeugt werden.
  • 1998
    Wiederinbetriebnahme der neu gebauten Straßenbahnlinie 4 bis Horn und Verlängerung der Linie 6 bis zur Universität.
  • 1996-99
    Sanierung der Horner Mühle.
  • 1999
    Baubeginn des "Universum". In dem ungewöhnlichen, walartigen Gebäude soll Naturwissenschaft anschaulich und mit spielerischen Elementen vermittelt werden.
Blühende Azaleen in der botanika.

Quelle: die neue botanika

Horn-Lehe Chronik heute

  • 2003
    Die Universität hat 20619 Studierende. In der Umgebung entstand in den letzten Jahren der Technologiepark, in dem sich Firmen aus dem Technologiesektor ansiedelten.
  • Juni 2003
    Eröffnung der "Botanika", einer Gewächshausanlage mit verschiedenen ostasiatischen Pflanzenlandschaften im Rhododendronpark.
Ein Buchcover zeigt die Bremer Innenstadt

Quelle: Bremen und seine Stadtteile - Focke-Museum, Weser-Kurier (Hrsg.) via Edition Temmen

Stadtteil-Chronik: Quelle

Focke-Museum und Weser-Kurier (Hrsg.): Bremen und seine Stadtteile. Katalgobuch zur Ausstellung im Focke-Museum, Bremen: Edition Temmen 2003.

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