Junger und alter Mann blicken auf einen See

Das Projekt Mobil im Alter

Das Projekt Mobil im Alter

Das von der europäischen Kommission geförderte Projekt Mobil-im-Alter (englisch: Mobile Age) will Seniorinnen und Senioren beim Zugang zu Informationen und Diensten durch die Nutzung mobiler Technologien (z.B. Smartphones und Tablets) unterstützen.
 
In vier europäischen Städten (Lancaster in England, Zaragoza in Spanien, Thessaloniki in Griechenland und Bremen in Deutschland) entwickeln wir Online-Anwendungen die auf Tablets und Smartphones genutzt werden können. Das Besondere ist, dass wir die späteren Nutzerinnen und Nutzer aktiv in den Entwicklungsprozess einbeziehen. Ein wesentlicher Teil unseres Projekts ist es daher mit älteren Menschen in Bremen zusammenzuarbeiten, um zu definieren, wie dieses Ziel erreicht werden kann. Der Fokus unseres Teilprojekts in Bremen liegt auf der Verbesserung der selbstbestimmten Teilhabe am öffentlichen Leben von Bremer Seniorinnen und Senioren. Die ersten Ergebnisse unseres Projekts sind zwei digitale Stadtteilwegweiser für die Bremer Stadtteile Osterholz und Hemelingen, die wir gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern aus den jeweiligen Stadtteilen sowie einer Vielzahl lokalen Akteuren seit Juni 2016 entwickelt haben. 
 
Neben der Entwicklung der technischen Innovationen geht es in dem Projekt auch darum zu lernen, wie ältere Menschen auch in Zukunft umfassend und effektiv in die Entwicklung neuer Online-Dienste einbezogen werden können und dieses Wissen für künftige Entwicklungsvorhaben verfügbar zu machen.
 
Unser Forschungsteam besteht aus Juliane Jarke, Herbert Kubicek und Ulrike Gerhard vom Institut für Informationsmanagement Bremen GmbH (ifib) an der Universität Bremen, sowie Helmut Heck, Frank Reins, Frank Berker and Rainer Wallbruch vom Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) in Wetter/Ruhr.