Rosengarten im Stadtgarten Vegesack

Stadtgarten Vegesack

Der sechs Hektar große Stadtgarten Vegesack war früher ein botanischer Garten, den der Arzt und bedeutende Botaniker Dr. Albrecht Roth in der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert anlegen ließ.

Botanische Raritäten

Auf seinem Grundstück am Vegesacker Steilufer pflanzte der Botaniker Dr. Albrecht Roth (1757-1834) einst zahlreiche Gehölze, darunter viele botanische Raritäten. Nach seinem Tode erwarben verschiedene wohlhabende Bürger den Rothschen Landbesitz an der Weser und errichteten Villen mit Gärten, die sich von den Weserhängen bis zum Flußufer erstreckten. Trotz der Bebauung blieb ein großer Teil des wertvollen Gehölzbestandes über Jahrzehnte erhalten. Treppen und Wege wurden in das Hanggelände gebaut, Schmuckbeete mit Rosen und Stauden gestaltet. 1923 wurde ein neuer Straßenzug entlang des Weserufers als Promenade für die Vegesacker Bürger mit Zugängen über den Stadtgarten hinauf in die Stadt errichtet. Im Jahr 1929 erwarb die damalige Stadt Vegesack einen großen Bereich des ehemaligen botanischen Gartens, der Ursprung des heutigen öffentlichen Stadtgartens.

Garten von Albrecht Roth im Stadtgarten Vegesack

Stadtgarten Vegesack

Quelle: WFB / KF

Kleinod direkt an der Weser

Heute besteht die Grünanlage des Stadtgartens Vegesack aus den Bereichen der Weserpromenade, aus ehemaligen Privatgärten am Fuß des Hanges und aus dem historisch gewachsenen Stadtgarten mit seinen Schmuckbeeten und dem Rosenhang. Die Promenade, die mit einer Doppelallee aus Kugelahornbäumen bepflanzt ist, verläuft parallel zur Weser, die bei Vegesack eine enge Kurve durchfließt. Den Besucherinnen und Besuchern bieten sich reizvolle Ausblicke: Schon aus der Ferne lässt sich der Schiffsverkehr von der Promenade beobachten oder man genießt den Ausblick von den Terrassen des Stadtgartens auf die Weser und umliegenden Grünflächen.

Rosengarten im Stadtgarten Vegesack

Stadtgarten Vegesack

Quelle: WFB / KF