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Bremens beste Seiten

Hättet ihr es gewusst? In Bremen ist die Schmiede des Champions-League-Pokals. Die Hansestadt ist die Wiege des Handels und Handwerks und die Automobildrehscheibe Europas. Entkoffeinierter Kaffee, Schraubstollen für Fußballschuhe und der erste voll funktionsfähige Hubschrauber der Welt wurden in Bremen erfunden. Bremen hat viele Geschichten zu erzählen, Erfolge zu verbuchen und Besonderheiten zu bieten. Hier erfahrt ihr mehr über Bremens beste Seiten.

Geschichte

Das Bremer Rathaus

Quelle: JUA / privat

600 Jahre Weltkultur

Sie schmücken Bremens gute Stube, den Marktplatz, und sind Wahrzeichen der Hansestadt: das 1405 errichtete Rathaus im Weserrenaissance- und Gotikstil sowie die steinerne Rolandstatue. Seit 2004 ist das Ensemble Weltkulturerbe der UNESCO.

Der Roland vor dem historischen Gebäudeensemble auf dem Bremer Marktplatz

Quelle: WFB / JUA

Wächter der Stadt

Der Roland steht seit 1404 als Freiheitssymbol auf dem Bremer Marktplatz. Weltweit gibt es rund 30 Rolandstatuen, ob in Brooklyn oder im brasilianischen Rolândia. Von der Bremer Version soll Napoleon einst so beeindruckt gewesen sein, dass er sie ab- und im Pariser Louvre wieder aufbauen lassen wollte.

Hättet ihr's gewusst?

Dabei sein ist alles

Seit 1358 ist die Freie Hansestadt Bremen Mitglied des Hanseverbundes. Mit dem Beitritt versicherte sie, Beschlüsse und Regeln der Hanse anzuerkennen und einzuhalten. Das gilt nach wie vor und ist ein wichtiger Teil der Identität. So werden Geschäfte unter hanseatischen Kaufleuten heute oft immer noch mit einem einfachen Handschlag besiegelt.

Geburtsstunde des Euro

1978 legte die Konferenz des Europäischen Rates im Bremer Rathaus mit dem Beschluss eines Europäischen Währungssystems den Grundstein des ECU – dem Vorläufer des Euro. Treibende Kraft der streng geheimen Diplomatie war unter anderem der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt.

Nah am Wasser gebaut

Der Name der Stadt leitet sich vom altsächsischen Wort »bremo« ab und bedeutet so viel wie "am Rand", womit Bezug auf die Dünenlage an der Weser genommen wurde. Auch der etwas altertümliche Begriff "verbrämen" für eine Verzierung oder verschönernde Umrandung lässt sich davon ableiten.

Leuchte des Nordens

Benannt nach seinem Standort Roter Sand, einer Untiefe in der Wesermündung, ist der 1885 fertig gestellte Leuchtturm das älteste Offshore-Bauwerk der Welt. Heutzutage steht der Turm unter Denkmalschutz, Besucher können in den Sommermonaten sogar auf ihm übernachten.

Stars & Stripes trifft Speckflagge

Die USA errichteten eines der ersten Generalkonsulate Europas im Jahr 1794 in Bremen – auf persönlichen Wunsch von George Washington. Seit Ende des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges 1783 pflegt die Hansestadt enge Handelsbeziehungen zu den Vereinigten Staaten.

Die nackte Wahrheit

Auf dem Stadtwerder wurde 1905 das Lichtluftbad um die Möglichkeit des FKK-Badens erweitert – damit zählt der Standort an der Weser zu den ersten dieser Art in Deutschland.

Das Erste in Bremen

Am 10. Juni 1950 gründete sich in Bremen die Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland, kurz ARD.

Fishtownking

Als am 1. Oktober 1958 ein Schiff mit US-Soldaten an der Columbuskaje anlegte, war Bremerhaven kaum noch zu halten. Der Grund: Elvis Presley, der "King of Rock ’n’ Roll", war an Bord. Der Superstar leistete seinen Militärdienst ab, wurde in Europa stationiert machte seine ersten Schritte auf deutschem Boden in der Seestadt.

Luft- und Seefahrt Pioniere

Mit Bremen übern großen Teich

Das Flugzeug "Bremen" vom Typ Junkers W33 überquerte am 12. April 1928 als erstes den Atlantik von Ost nach West. Es legte die Strecke von Dublin nach Greenly Island in Kanada in etwa 36 Stunden zurück und ist noch heute in der Bremenhalle des hiesigen Flughafens zu bestaunen. Ein Jahr später wurde darüber hinaus dem Schiffsdampfer "Bremen" vom Norddeutschen Lloyd das Blaue Band für die schnellste Atlantik-Überfahrt verliehen.

Von wo der Heli kommt

Der Bremer Flugpionier Henrich Focke gilt mit dem "FW-61" als Vater des ersten voll funktionsfähigen Hubschraubers der Welt. Am 26. Juni 1936 fand der erfolgreiche Jungfernflug des Prototypen in der heutigen Bremer Airport-Stadt statt.

Hafenpioniere

Der erste künstlich angelegte Hafen Europas wurde im Jahr 1618 in Bremen-Vegesack errichtet. Dies war nötig, da die Weser flussaufwärts zunehmend versandete, sodass die großen Handelsschiffe den Hafen der Bremer Altstadt nicht mehr erreichen konnten.

Festen Boden unter den Flügeln

1913 gegründet, war der Bremer Flughafen der erste in Deutschland, der über eine befestigte Start- und Landebahn verfügte. Heutzutage ist der "Bremen Airport Hans Koschnick" mit der Straßenbahn nur elf Minuten von der City entfernt – so nah wie kein anderer internationaler Flughafen in Deutschland.

Unter Volldampf

Das erste Dampfschiff Deutschlands fuhr zwischen 1817 und 1833 auf der Strecke zwischen Bremen und Brake und hieß "Die Weser".

Es rappelt in der Kiste

Am 6. Mai 1966 setzte das US-Schiff "Fairland" im Überseehafen den ersten Container auf eine deutsche Kaje und revolutionierte damit den Seegüterumschlag. Dabei war auch hier aller Anfang schwer: Gleich der zweite Container krachte versehentlich auf einen Lkw.

Wirtschaft

Spitze in Europa, der Welt und im All

Flotte Flitzer

In Bremen-Sebaldsbrück befindet sich mit mehr als 12.500 Mitarbeitern und jährlich gut 420.000 vom Band gelaufenen Autos das zweitgrößte Mercedes-Werk der Welt und das größte in der Bundesrepublik. Seit 1978 baut Daimler hier Fahrzeuge. Zudem soll das Werk zum Kompetenzstandort für E-Mobility erweitert werden: Ab 2019 soll das E-Modell EQC auf den Markt kommen.

Hoch hinaus

Eines der größten und modernsten Hochregallager Europas wird in Bremen von der BLG Logistics Group betrieben. Es befindet sich an Deutschlands größtem Güterverkehrszentrum. Pro Jahr hat das Lager einen Umschlag von zwei Millionen Paletten – also 8.000 am Tag.

Standort zum Abheben

Der Flugzeughersteller Airbus entwickelt und fertigt an seinem zweitgrößten deutschen Standort die Hochauftriebssysteme für alle Airbus-Flugzeuge und rüstet die Tragflächen der A330 und A350 XWB mit allen flugwichtigen Systemen aus. Weitere Tochterunternehmen von Airbus sind in Bremen zudem an Projekten der ISS, der bemannten Orion-Kapsel und der Trägerrakete Ariane 5 beteiligt.

Vom Deich zum Scheich

Die Lürssen-Werft aus Bremen-Vegesack genießt in ihrem Spezialgebiet einen Ruf von Weltrang: Sie fertigt militärische Schnellboote und einige der größten jemals gebauten Luxusyachten – mit edler Ausstattung vom Weinkeller bis zum Kinosaal.

Glänzende Aussichten

Seit über 120 Jahren in der heutigen Überseestadt ansässig, stellt die Firma Stroever GmbH & Co. KG als europaweit einziges Unternehmen Schellack her, der weltweit eingesetzt wird. Von Süßwaren über Obst bis zu Medikamenten – Schellack bringt Glanz und Haltbarkeit.

Bremen is(s)t lecker

Heimat der Feinschmecker: So haben beispielsweise Beck’s, Melitta, Vitakraft, Nordsee, Frosta, Mondelez (ehemals Kraft Foods) oder Univeg ihren Firmensitz oder große Produktionsstätten in Bremen oder Bremerhaven. In der Seestadt werden jährlich so viele Fischstäbchen hergestellt, dass sie, der Länge nach aneinandergelegt, rund fünfmal um die Erde reichen würden.

Alles nur Fassade

Vector Foiltec ist Weltmarktführer im Folienbau für Dachund Fassadensysteme. Bisher realisierten die Bremer über 800 internationale Projekte in den Bereichen Stadionbau, Universitäten, Shoppingcenter, öffentliche Gebäude und Plätze, Zoologische Gärten und Regierungsbauten. Für das Schwimmbad der Olympischen Spiele 2008 in Peking setzten sie mit einer Gesamtfolienfläche von 100.000 Quadratmetern neue Maßstäbe.

Erfolgsschmiede

In der Silberwarenmanufaktur "Koch & Bergfeld Corpus" entsteht der Traum eines jeden Fußballers: Im Bremer Traditionsunternehmen werden schon seit 1967 Trophäen für die besten Fußballmannschaften Europas hergestellt. Neben der Originalherstellung des heutigen Champions-League-Pokals werden dort auch Repliken für DFB-Pokalsieger oder Deutsche Meister gefertigt.
Zudem kamen auch schon die Goldene Kamera und einige Formel-1-Pokale aus der Bremer Überseestadt.

Alles fürs All

Der Raumfahrtkonzern OHB entwickelt Technologie der Spitzenklasse. Komplette Flugkörper für das Europäische Satelliten-Navigations- System Galileo werden in Bremen konstruiert und auch das Kernmodul der Marsraumsonde Trace-Gas-Orbiter wurde hier gebaut.

Bitte lächeln

In der Überseestadt befindet sich das größte Fashion-Fotostudio Europas. Bei Wiethe im Schuppen 1 werden auf 4.500 Quadratmetern jährlich 140.000 Artikel – von der Bluse bis zu den Schuhen – für Online-Shops und E-Commerce abgelichtet.

Wohl bekomm's

Die ACTEGA DS GmbH ist Weltmarktführer für die Dichtung in Verschlüssen und Kronkorken. Jeder dritte Kronkorken rund um den Globus enthält ein sogenanntes Compound aus Bremen.

Rein und raus

Bezugsmittelpunkt: Aus dem Umland pendeln täglich über 136.000 Berufstätige in die Stadt. Das sind um die 40 % der in Bremen Beschäftigten.

Für alle etwas 'Wagen'

Vor über 25 Jahren begannen die Bremer damit, sich Autos zu teilen. Damit war die Stadt die erste mit einem politisch beschlossenen Car-Sharing-Konzept. Diese Förderung hält bis heute an und wurde von der EU mit dem European Sustainable Energy Award ausgezeichnet. Weiterlesen

Wiege des Handels und Handwerks

Die Bremer Handelskammer (1451) und Handwerkskammer (1849) sind die ältesten Deutschlands.

Luftaufnahme vom Autoterminal Bremerhaven (Quelle: WFB/Studio B)

Quelle: WFB/Studio B

Autostadt

Mit jährlich etwa zwei Millionen verschifften Fahrzeugen ist die Seestadt die Automobildrehscheibe Europas beim Im- und Export. Täglich erreichen mehr als 5.000 neue Autos das 450 Fußballfelder umfassende Hafenareal an der Wesermündung.

Treppe in der Baumwollbörse

Quelle: WFB / JUA

Mit Bremen in der Wolle

Bremen ist die Wiege des deutschen Baumwollhandels und beherbergt seit über 140 Jahren die Bremer Baumwollbörse. Bereits zu Beginn des 17. Jahrhunderts importierte die Hansestadt den Rohstoff, der heutzutage in Bekleidung, Pharmazeutika oder auch Geldnoten verarbeitet ist.

Industrie 6.0

Bremen rangiert gemessen am Umsatz auf Platz 6 der größten deutschen Industriestandorte. Zuletzt wurde sogar Berlin überholt.

Mühle zum Meer

Die Rolandmühle mit direktem Sitz am Kai des Bremer Holz- und Fabrikenhafens gilt als einzige in Europa mit direkter Hafenanbindung.

Wissenschaft

Groß-Entdeckung

Vor der Küste Namibias entdeckte die Wissenschaftlerin Heide Schulz vom Max-Planck Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen Mikroorganismen mit einem Durchmesser von bis zu 0,75 Millimetern – die größte bisher bekannte und "Schwefelperle" genannte Bakterienart.

Zukunftswerkstatt

Der Erforschung innovativer Leichtbaumaterialien kommt bei der künftigen Mobilität und Energieeffizienz eine Schlüsselfunktion zu. Ab 2019 entwickeln rund 500 Mitarbeiter Materialien von morgen im Eco-MaT in der Bremer Airport-Stadt – einem Technologiezentrum, das deutschlandweit in dieser Form einzigartig ist.

Ewiges Eis

Das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung ist in Bremerhaven beheimatet und im ewigen Eis zu Hause. Ob auf dem Forschungsschiff Polarstern, mit den vom Bremer Airport startenden Fliegern Polar 5 und 6 oder direkt an der Neumayer-Station III in der Antarktis – die Wissenschaftler haben sich ganz der Erkundung der Polarregionen verschrieben.

Zeit-Seeing

Bremen ist bekannt für Schmuddelwetter. Umso erstaunlicher, dass hier die bundesweit höchste Dichte an ortsfesten Sonnenuhren existiert – circa 120 Stück.

Auf Sieg programmiert

Tüftler der Uni Bremen und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz sind mit ihrem Team "B-Human" sechsmaliger Weltmeister im Roboterfußball und damit das beste Team der Welt in der Standard Platform League. Zuletzt gewannen sie den RoboCup 2017.

Völlig schwerelos

Der Fallturm des ZARM an der Uni Bremen ist ein europaweit einzigartiges Großlabor für Experimente unter Schwerelosigkeit. Weiterlesen

Vitamin B

Bremer Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt pflanzen derzeit in einem Pilotprojekt Gemüse in einem Schiffscontainer in der Antarktis an – ohne Tageslicht und Erdboden. Langfristig sollen so Verfahren entwickelt werden, mit denen Astronauten auf langen Mars-Missionen mit frischen Lebensmitteln versorgt werden können. In einem anderen Projekt werden Tomatensamen per Forschungssatellit ins Universum bugsiert, wo sie in 600 Kilometer Höhe heranwachsen sollen.

Gesellschaft

Mit Herz und Hand

Als erste und größte Einrichtung für Behindertenversorgung Deutschlands weist die Werkstatt Bremen mit knapp vierzig Standorten bundesweit die höchste Zahl eigener Einrichtungen auf. Insgesamt nutzen über 2.000 Beschäftigte die vielseitigen Angebote der Werkstatt. Weiterlesen

Doh wat rin in't Bremer Loch

Auf den ersten Blick ein unscheinbarer Gullideckel. Doch darunter verbirgt sich mehr: Gleich links neben der Bremischen Bürgerschaft liegt das Bremer Loch, eine unterirdische Spendenbüchse der Wilhelm-Kaisen-Bürgerhilfe. Bei jedem Münzeinwurf schallen die Laute eines der Bremer Stadtmusikanten aus dem Boden.

Weniger reden, mehr machen

Die Bremer engagieren sich traditionell für ihre Stadt und zeigen so Verantwortung für ihre Mitmenschen. Die stetig wachsende Zahl der Stiftungen belegt dies: Mit über 300 Einrichtungen hat das Land Bremen bundesweit die zweitgrößte Stiftungsdichte.

Bremer Schlüssel als Zeichen der "Zeit"

Zum Emblem der Wochenzeitung "Die Zeit" gehört der Bremer Schlüssel aus dem Wappen des Senats. Ein Kuriosum, zumal die Zeitung ihren Sitz seit der Gründung in Hamburg hat. Dort hatte die Stadtregierung die ursprüngliche Verwendung des Hamburger Tors als Missbrauch eines Hoheitszeichens untersagt. Der Bremer Bürgermeister Wilhelm Kaisen genehmigte hingegen im Sommer 1946 in einem persönlichen Schreiben sogar kostenfreie Nutzung.

Ansicht des Weser-Stadions aus der Luftperspektive

Quelle: WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH/T. Vankann

Wo die Weser...

...einen großen Bogen macht. Da steht das einzige Stadion Deutschlands, das komplett von Photovoltaik umgeben ist, bis zu eine Million Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugt und damit rund 300 Haushalte versorgt. Ebenfalls einzigartig in der Bundesliga: Fans können per Schiff zum Spiel anreisen, direkt am Stadion ist ein Anleger.

Ein Mann steht am Kopf des Hafenbeckens Europahafen und blickt auf den Sonnenuntergang

Quelle: WFB / Jens Lehmkühler

Go West

Sie ist eines der größten städtebaulichen Projekte Europas: die Überseestadt. Im ehemaligen Hafenrevier des Bremer Westens entstand ein neuer Stadtteil, der noch immer weiter wächst. Hier verbindet sich traditioneller Hafencharme mit modernen Firmen- und Wohnkomplexen. Bekannt ist die Überseestadt für ihre Kreativbranche, Top-Restaurants
und außergewöhnliche Freizeitaktivitäten.

Dreimal ist Bremer Recht

… so der berühmte Wahlspruch. Das steckt dahinter: Die Stadt hatte im Mittelalter ganz eigene Rechtsgrundsätze, etwa drei Instanzen für einen Rechtsweg, drei Zeugen für die Beweiskraft, dreimalige Proklamation zur Erlangung der Rechtsgültigkeit. Zum anderen wurden den Bremern drei kaiserlich zugesprochene Rechte verliehen: das Tragen von Gold und Pelzwerk für die Ratsherren, die eigene Gerichtsbarkeit und die freie Schifffahrt auf der Weser.

Sail away and come home

Die Alexander von Humboldt, auch bekannt als das Beck’s-Schiff, brachte Bremen weltweiten Ruhm. 2015 ist das Segelschiff wieder in der Hansestadt eingelaufen und lädt als Gastronomieschiff an der Schlachte zum Schlemmen und Genießen ein.

Ortseingangschhild der Stadt Bremen in Maine / USA

Quelle: privat / JUA

Exportschlager

In den USA gibt es insgesamt elf Städte mit dem Namen Bremen. 2003 entdeckten in der Antarktis Passagiere und Crew des Kreuzfahrtschiffes MS Bremen eine bis dato nicht verzeichnete Insel, welche seitdem offiziell "Bremeninsel" heißt. Sie wird durch den "Bremenkanal" von der Nachbarinsel getrennt.

Bremen zeigt Speck

Die Bremer nennen ihre Flagge auch gern Speckflagge. Der Grund sind die rot-weißen Streifen und die Würfelung zum Flaggenstock hin.

Nord- und Ostsee im sicheren Blick

Von der Bremer Neustadt aus koordinieren die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) seit mehr als 150 Jahren jährlich die mehr als 2.000 Einsätze ihrer 60 Rettungseinheiten zwischen Borkum und Usedom.

Kulinarisches

Das Tor zur Schatzkammer im Bremer Ratskeller

Quelle: WFB - MKA
Fotograf/in: Marcel Kaup

"Hauffenweise" Wein

Der Bremer Ratskeller beherbergt mit etwa 650 verschiedenen Weinsorten die weltweit größte Sammlung deutscher Qualitätsweine. Darunter ist auch der älteste deutsche Fasswein aus dem Jahr 1653. Ein Bereich des Kellers ist nach dem Dichter Wilhelm Hauff benannt, der 1827 die Weinnovelle "Phantasien im Bremer Ratskeller" schrieb.

Zahlreiche Becher und Tassen mit unterschiedlichen Kaffeespezialitäten aus der Vogelperspektive

Quelle: fotolia.com / Rawpixel.com

Alle Tassen im Schrank

Das erste Kaffeehaus Deutschlands gab es in Bremen. Ab 1673 schenkte es das braune Gold aus, sogar früher als in Wien. In der ehemaligen HAG-Fabrik, heute Lloyd Caffee, befindet sich auch der berühmte HAG-Marmorsaal. 1914 erbaut und inzwischen denkmalgeschützt, erinnert der Saal an den florierenden Bremer Kaffeehandel. Auch heute noch: So werden die Bohnen jeder zweiten in Deutschland getrunkenen Tasse über die Hansestadt gehandelt.

Vier Teigrollen gefüllt mit Fleisch und Salat, die von Händen ins Bild gehalten werden.

Quelle: Privat - JUA

Zum Mitnehmen oder hier Essen?

Bremen ist die Wiege des allseits beliebten Rollos. In den 1970er Jahren boten es findige Imbissbudenbesitzer erstmals an. Seitdem findet man neben dem klassischen Döner auch das Rollo auf der Speisekarte.

Demonstration vor dem Bremer Hauptbahnhof mit Transparant - Wo ist mein Fischbrötchen

Quelle: Benjamin Eichler
Fotograf/in: Benjamin Eichler

Unser Hamburger heisst Bremer

Statt Rindfleisch gibt es in Bremen ein Brötchen mit einer frischen Frikadelle aus verschiedenen Weißfischfilets wie Seelachs oder Seehecht, umhüllt von einer knusprigen Panade, dazu ein Mix aus Kräutern, Senf und Röstzwiebeln.

Kultur

Benimm Dich!

Der vermeintliche Hüter der guten Manieren, Adolf Freiherr von Knigge, verbrachte seine letzten Lebensjahre in Bremen. Er ist im St. Petri Dom begraben. Sein Buch "Über den Umgang mit den Menschen" wird bis heute fälschlicherweise als Benimmratgeber betrachtet. Knigges Ansatz galt jedoch vielmehr soziologischen Aspekten.

Hört mal!

Durch ihre einzigartige Akustik und ihr elegantes Art-Déco-Ambiente zählt die 1928 eröffnete Glocke zu den renommiertesten Konzerthäusern Europas. Bereits im 9. Jahrhundert wurde das Kapitelhaus zunächst als Kloster errichtet. 1869 wurde es dann zum Konzertsaal umfunktioniert.

Bremer Klassiker

Seit 1992 hat die Deutsche Kammerphilharmonie ihren Sitz in der Freien Hansestadt Bremen. Das Kammerorchester wurde in den vergangenen Jahren unter anderem durch Aufführungen sämtlicher Beethoven-Sinfonien weltweit berühmt. Doch auch lokal engagieren sie sich: Im Rahmen des Projekts "Melodie des Lebens" kommen die Musiker und Schüler der Gesamtschule Bremen- Ost zusammen. Die Jugendlichen bringen Ideen, Gedanken und Gefühle aus ihrem Schulalltag ein, die dann musikalisch verarbeitet und auf der Bühne präsentiert werden.

Mächtig viel Theater

Das Theater Bremen am Goetheplatz zählt jährlich um die 170.000 Zuschauer. Im Jahr 2007 wurde es zum "Opernhaus des Jahres" gekürt und ein Jahr später zeichnete es die Initiative "Deutschland – Land der Ideen" aus.

Ein Straßenzug mit Bremer Häusern in Schwachhausen

Quelle: WFB - Frank Pusch

Häusle baue auf hanseatisch

Vielerorts prägen sie das Bremer Stadtbild: zwei- bis dreigeschossige Gebäude mit Souterrain, in die Tiefe statt die Breite gebaut, mit hohen Wänden im Inneren und oft in Reihe stehend. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts machte dieser Architekturtyp als "Altbremer Haus" von sich Reden – auch über die Hansestadt hinaus.

Traditionelles Treppenfegen zum 30. Geburtstag

Quelle: privat / JUA

Alte Feger

Wer auf den Treppen vor dem Dom einen jungen Mann bemerkt, der fleißig Kronkorken von den Stufen fegt, hat einen waschechten Junggesellen vor sich. Traditionell müssen Männer, die an ihrem 30. Geburtstag noch unverheiratet sind, die Domtreppen fegen und werden erst erlöst, wenn sie eine Jungfrau küsst. Das Pendant dazu sind junge Frauen, die Klinken putzen.

Sport

Keine Schraube locker

Im August 1949 meldete der Schuhmacher Alexander Salot aus Bremen-Blumenthal ein Patent an: Er hatte das Schraubstollensystem für Fußballschuhe entwickelt. Damit war der Bremer ganze drei Jahre schneller als der berühmte Adi Dassler (Adidas). Noch heute wird im Fußball mit Schraubstollen gespielt.

Erstklassig

Wer großen Sport im Bundesland sehen möchte, der muss nicht zwingend zum Fußball gehen – auch die Eisbären Bremerhaven (Basketball) sowie das Eishockeyteam Fischtown Pinguins vom REV spielen auf höchstem Niveau.

Tänzerinnen und Tänzer beim Tanzen.

Quelle: sports-picture.net

Let's dance

Der Grün-Gold-Club Bremen und die TSG Bremerhaven zählen zur Weltspitze des Tanzsportes. Die beiden Vereine kommen zusammen auf über 20 Weltmeistertitel – 2007 in der Lateinformation sogar punktgleich gemeinsam.

Zwei Radrennfahrer auf einer Rennstrecke

Quelle: Sixdays Bremen / M. Heckel

Sechste Jahreszeit

Das Bremer Sechs-Tage-Rennen ist mit etwa 60.000 Zuschauern pro Jahr eines der beliebtesten Events seiner Art. Seit über 50 Jahren kombinieren die Sixdays im Januar Party und Sport miteinander.

Kontakt

Bremens beste Seiten gibt es als Printprodukt im handlichen A6-Format und kann kostenlos bei der WFB Wirtschaftsförderung bestellt werden. Es eignet sich wunderbar zur Verteilung an Kunden oder neue Mitarbeiter oder oder oder…

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