bremer shakespeare company e.V. im Theater am Leibnizplatz

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Besondere Zeiten

Vorverkauf:
Ticketstand im Foyer der Stadtbibliothek am Wall 201, 28195 Bremen
Öffnungszeiten: Di, Do, Fr 12-18 Uhr, Mi 13-18 (Pause: 14-15 ...

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Über uns

„Die Schauspieler sind der Brennspiegel und die abgekürzte Chronik der Zeit.“ 

(Hamlet) 

 

Die bremer shakespeare company wurde in der Spielzeit 1983/84 von sieben Schauspielern und Schauspielerinnen gegründet. „Ein Theater für alle“, das den Autor Shakespeare in den Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens stellt und gleichzeitig dazu anregt, eigene Produktionen zu kreieren. Das Ensemble versteht den Theaterabend  auch heute noch als gemeinsames Fest mit dem Publikum und setzt auf die Phantasie, auf die Lust am Denken und Mitfühlen im Zuschauerraum.

Mit rund dreißig Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf und hinter der Bühne bietet die bsc das größte Shakespeare-Repertoire auf dem europäischen Kontinent. Im Theater am Leibnizplatz finden jährlich über zweihundert Veranstaltungen statt. Außerdem präsentiert die bsc bei ca. 50 Gastspielen pro Spielzeit ihre Arbeit im gesamten deutschsprachigen Raum. Seit 1996 zeigt die bremer shakespeare company ihre Dramen als open-air Aufführungen im Bremer Bürgerpark bei „Shakespeare im Park“.

Das Programm

Das zeitgenössische Theater kann nichts anderes sein, als die Wahrnehmung, Gestaltung und Reflexion durch die Zeitgenossen, die diese Welt heute bevölkern. Shakespeares Werk liefert den Stoff, aus denen wir unsere Dramen weben. Wir inszenieren Bilder der Welt, die Shakespeare für uns skizziert hat, interpretieren die Figuren, die Shakespeare erfunden hat und erfreuen uns an dieser großen, substantiellen und schöpferischen Phantasie.

Shakespeares Theater war in seiner Zeit die „un-moralische Anstalt“, die Dramen repräsentieren keine Ideologie, sie erzählen von einer  Zeit des Aufbruchs und der Entdeckungen und den Möglichkeiten, Phantastisches und Althergebrachtes miteinander zu vermischen, um wieder etwas Neues entstehen zu lassen. Insofern bietet er eine utopische Plattform: die eigentliche Kreativität erwächst immer wieder aus der Variation des bereits Vorhandenen.

Die Ideologiefreiheit, die hohe Emotionalität, die zahlreichen Perspektivwechsel und die sprachliche Brillanz sind wie eine nie versiegende Quelle, die sich auf wundersame Weise über die Zeiten mit unseren Gedanken und Gefühlen, aber auch mit unseren Erzählweisen auf der Bühne verschmelzen lassen.

Shakespeare ist unsere kostbare Ressource, die das Theater mit 25 fest angestellten Personen nährt und zu neuen Ufern treibt. Das Theater wird in Selbstverwaltung geführt, in den fast dreißig Jahren hat die company 48 Shakespeare Inszenierungen und fast ebenso viele eigene Produktionen aus der Dramatikerwerkstatt auf die Bühne gebracht. Unterstützt wird sie dabei mit Mitteln des Bremer Kultursenators, dem Verein der Freunde und Förderer und zahlreichen Sponsoren. Eine weitere bedeutende Einnahmequelle sind die mehr als 40 Gastspielreisen in der Republik in jeder Spielzeit und die Einladungen zu nationalen und internationalen Festivals. Mit eigenen internationalen Festivals und Koproduktionen, lokalen und globalen Kooperationen, der Gründung des Theater-Schule-Campus am Leibnizplatz sowie zahlreichen Auszeichnungen, gehört die company zu den beständigsten und produktivsten Kulturakteuren in Bremen.

Die bremer shakespeare company pflegt die Kommunikation mit ihren Zuschauern vor und auf der Bühne. Die Schauspieler begrüßen vor einer Vorstellung die Zuschauer im Foyer, übernehmen selbst den Verkauf der Programmhefte und verabschieden das Publikum mit einer einer kleinen "Absage". Auf großes Interesse stoßen die regelmäßigen öffentlichen Proben, während denen die Besucher den Produktionsprozess begleiten können.

Unter dem Titel Dramatikerwerkstatt entwickelt das Ensemble selbst Stücke, z.B „Eine Geschichte von Liebe und Hass auf Malta“ oder „Shakespeare in Trouble“. Zum anderen werden auch Stücke anderer Autoren gespielt, wie „Warten auf Godot“, „Rosenkranz und Güldenstern“ oder „Kabale und Liebe für zwei“.

 

Kooperationen und Projekte

Seit Ihrer Gründung kooperiert die bremer shakespeare company mit zahlreichen kulturellen und wissenschaftlichen Institutionen in Bremen, so z.B. mit der Hochschule für Künste, der Universität, dem Institut français Bremen, Quartier gGmbH u.v.a. Außerdem hat sie das Projekt Quantenschaum ins Leben gerufen und ist Mitbegründerin und Kooperationspartnerin des mehrteiligen Projekts Aus den Akten auf die Bühne mit der Universität Bremen, Fachbereich Geschichte.

Zur Zeit arbeitet die bremer shakespeare company außerdem an dem Ausbau und der Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Oberschule am Leibnizplatz, das unter dem Namen Schul-Theater-Campus in der Neustadt als Institutionen übergreifendes Kultur-Bildungs-Projekt verstetigt werden soll. Im Sommer 2013 erscheint eine gemeinsame Produktion von Schauspielern der bsc und Schülern der Oberschule am Leibnizplatz: Parzival. Im Sommer 2015 initiierte sie zusammen mit der oberschule Leibnizplatz das dreitägige Kulturprojekt "Kulturschwärmer", an dem sämtliche Schüler und Lehrer der OS Leibnizplatz, das Ensemble der bsc und ca. 50 bildende Künstler in Bremen beteiligt waren.

 

Preise, Auszeichnungen und internationale Aufmerksamkeit

Auftritt der bsc mit „Timon aus Athen“ beim Shakespeare-Festival Globe-to-Globe, Mai/Juni 2012 im London Globe Theatre im Rahmen der Kulturolympiade.

Verleihung des Monica Bleibtreu Preises für „Ein Sommernachtstraum“ beim 1. Festival der Privattheater in Hamburg, Juni 2012

Recognition of Distinction im „EngageU! European Competition for Best Innovations in University Outreach and Public Engagement” der Universität Oxford für „Aus den Akten auf die Bühne“ 

Im Wettbewerb Bremen macht Helden der Sparkasse Bremen gewinnt das Parzival-Projekt einen Preis in Höhe von 2.000 €

Verleihung des Monica Bleibtreu Preises für „Richard III“ beim 2. Festival der Privattheater in Hamburg, Juni 2013.

 

Stand: November 2015

 

 

Bremer shakespeare company

Infos für RollstuhlfahrerInnen und Gehbehinderte

Die Eingangstür ist mit einem Kraftaufwand von 5 kp schwergängig.

weitgehend zugänglich
Haupteingang
Breite der Tür
79 cm

Kraftaufwand zum Öffnen der Tür
5 kP

Höhe der Türschwelle
2 cm

Höhe Türgriff/ Türöffner
95 cm

Breite Bewegungsfläche vor der Tür
300 cm

Tiefe Bewegungsfläche vor der Tür
300 cm

Breite Bewegungsfläche hinter der Tür
300 cm

Tiefe Bewegungsfläche hinter der Tür
300 cm

Schließanlage
offen/Klingel

Höhe Klingel / Bedienelemente
162 cm

Art der Türöffnung
manuell

Öffnungsrichtung nach
außen

Wegführung
gerade


Kommentar
vertikaler Griff über gesamte Türhöhe Durchgang zum Fallstaff möglich

weitgehend nutzbar
Information zur Zugänglichkeit
geringste Durchgangsbreite
79 cm

Höhe Türgriff/ Türöffner
95 cm

größter Kraftaufwand zum Öffnen der Türen
5 kp

maximale Stufen- / Schwellenhöhe
2 cm

Breite der kleinsten Bewegungsfläche
300 cm

Tiefe der kleinsten Bewegungsfläche
300 cm


Theatersaal
Breite der Tür
174 cm

Breite Bewegungsfläche vor der Tür
300 cm

Tiefe Bewegungsfläche vor der Tür
300 cm

Breite Bewegungsfläche hinter der Tür
300 cm

Tiefe Bewegungsfläche hinter der Tür
300 cm

Art der Türöffnung
offen

Öffnungsrichtung nach
außen


Auf dem Foto sehen Sie einen Raum mit fester Bestuhlung

Quelle: protze + theiling GbR

Breite Bewegungsfläche im Raum
300 cm

Tiefe Bewegungsfläche im Raum
300 cm

Durchgangsbreite (engste Breite im Raum)
100 cm

Gesamtzahl der Plätze (ca.)
300

Plätze für Rollstuhlfahrer
10

Breite Platz für Rollstuhlfahrer
150 cm

Tiefe Platz für Rollstuhlfahrer
150 cm

weitgehend nutzbar
Information zur Zugänglichkeit
geringste Durchgangsbreite
79 cm

Höhe Türgriff/ Türöffner
95 cm

größter Kraftaufwand zum Öffnen der Türen
5 kp

maximale Stufen- / Schwellenhöhe
2 cm

Breite der kleinsten Bewegungsfläche
300 cm

Tiefe der kleinsten Bewegungsfläche
300 cm


Garderobe/Ausschank
Höhe der Theke
99 cm

Breite Bewegungsfläche vor der Theke
300 cm

Tiefe Bewegungsfläche vor der Theke
300 cm

Ist mit dem Rollstuhl unterfahrbar
ja

Tiefe unterfahrbarer Bereich
70 cm


weitgehend nutzbar
Information zur Zugänglichkeit
geringste Durchgangsbreite
79 cm

Höhe Türgriff/ Türöffner
95 cm

größter Kraftaufwand zum Öffnen der Türen
5 kp

maximale Stufen- / Schwellenhöhe
2 cm

Breite der kleinsten Bewegungsfläche
300 cm

Tiefe der kleinsten Bewegungsfläche
300 cm


WC
Breite der Tür
94 cm

Höhe Türgriff oder Schalter
85 cm

Breite Bewegungsfläche vor der Tür
300 cm

Tiefe Bewegungsfläche vor der Tür
300 cm

Breite Bewegungsfläche hinter der Tür
192 cm

Tiefe Bewegungsfläche hinter der Tür
179 cm

Art der Türöffnung
manuell

Tür öffnet nach außen
ja

Raumgröße
2,5 x 2,5 m

geringste Durchgangsbreite im Raum
119 cm

Alarmknopf/ Art
Schnur

Tür ist von außen zu öffnen
ja

Platz links neben dem WC
103 cm

Platz rechts neben dem WC
106 cm

Breite Bewegungsfläche vor WC
192 cm

Tiefe Bewegungsfläche vor WC
179 cm

Griffe links vorhanden
ja

Griffe rechts vorhanden
ja

Höhe WC-Sitz
54 cm

Höhe Toilettenabzug
73 cm

Breite Bewegungsfläche vor Handwaschbecken
179 cm

Tiefe Bewegungsfläche vor Handwaschbecken
192 cm

Höhe Oberkante Handwaschbecken
80 cm

Tiefe Kniefreiheit unter Handwaschbecken
35 cm

Armatur
Hebel

Spiegel ist in Sitzhöhe
ja

Was bedeuten diese Pfeile?

(Erhoben am 15.05.2013)

Haben Sie Fragen, Anregungen oder Hinweise zum Stadtführer Barrierefreies Bremen? Dann schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an: barrierefrei@bremen.de




Kein Impressum hinterlegt.
  • Letzte Änderung am 30.05.2017
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