Waller Friedhof (Foto: WFB / bremen.online - VK)

Begleitung in der letzten Lebensphase

Ein Patient ist entscheidungs- oder äußerungsunfähig. Wie können dennoch die Wünsche zur medizinischen Behandlung berücksichtig werden? Seid ihr auf der Suche nach einer professionellen Sterbebegleitung? Im Folgenden findet ihr einige Informationen und Adressen, die bei diesen und ähnlichen Fragen hilfreich sein können.
 

Informationen zur Patientenverfügung
 

Patienten willigen jeder medizinischen Behandlung ein. Ist die zu behandelnde Person jedoch entscheidungs- oder äußerungsunfähig gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder eine autorisierte Person entscheidet oder man greift auf eine Patientenverfügung zurück. Diese wurde von der Patientin oder dem Patienten in gesunden Zeiten erstellt und dokumentiert die Willenserklärung.

Eine Patientenverfügung ist eine schriftlich formulierte Erklärung, in der bekundet wird, ob und wie man im Falle der eigenen Entscheidungs- oder Äußerungsunfähigkeit medizinisch behandelt werden möchte. Die Patientenverfügung richtet sich an das medizinisch-pflegerische Behandlungsteam und - sofern vorhanden - die Betreuungsperson oder die bevollmächtigte Person des Patienten.

Menschen, die eine Patientenverfügung aufsetzen, verbinden damit häufig die Hoffnung, schweres Leiden in ihrer Sterbephase zu vermeiden, ihre Angehörigen weniger zu belasten und ihr Leben bis zum Ende menschenwürdig und nach eigenen Vorstellungen zu leben. Die Patientenverfügung formuliert, wie mit lebensverlängernden Maßnahmen und lebensverkürzender Schmerzmedikation umgegangen werden soll.
 

Online Informationen  und Downloads

 

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