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Fahrrad-Premiumrouten in Bremen

Premiumrouten Radverkehr Machbarkeitsstudie SKUMS 2017 - Übersichtskarte 2 ohne Rand

Quelle: SKUMS

Fahrradpremiumrouten sollen das Rückgrat des Radverkehrsnetzes bilden und die Reisezeit im Radverkehrsnetz nennenswert verkürzen.

Um dies zu erreichen, hat Bremen eine Machbarkeitsstudie zur Realissierung der erste Premiumroute erstellt:
Farge - Vegesack - Gröpelingen - Walle - Zentrum - Hastedt - Hemelingen - Mahndorf (D.15).

Premiumrouten Radverkehr Machbarkeitsstudie SKUMS 2017 - Ruhrtalradweg bei Herdecke

Beispiel Ruhrtal-Radweg bei Herdecke

Quelle:

Premiumrouten Radverkehr Machbarkeitsstudie SKUMS 2017 - Standardgestaltung Fahrradstrasse

Standardgestaltung einer Premium-Fahrradstraße

Quelle:

Die Entwicklung von Premiumrouten ist ein wesentliches Instrument des Verkehrsentwicklungsplans Bremen 2025 (VEP) der Stadtgemeinde Bremen zur Förderung des Fahrradverkehrs. Für die Vorbereitung einer späteren Umsetzung wurde zunächst die Machbarkeit einer ersten Route, die alle zu erwartenden Schwierigkeitsgrade aufweist untersucht.

Die Ziele der Entwicklung von Premiumrouten sind:

Sie sollen ein hohes Maß an Verkehrssicherheit und Fahrkomfort bieten

Premiumrouten sind nach Möglichkeit eigenständig zu führen. Eine Mischung mit anderen Verkehrsarten ist im bebauten Stadtgebiet aber kaum zu vermeiden. Dabei ist in besonderem Maße darauf zu achten, die Attraktivität der Premiumroute nicht nennenswert zu beeinträchtigen und diesbezüglich die planerischen Handlungsspielräume im Streckenverlauf so weit wie möglich auszuschöpfen. Grundsätzlich sind komfortmindernde Einschränkungen auf kurzen Abschnitten vertretbar.

Sie sollen den Radverkehr im Netz gezielt bündeln und große Radverkehrsmengen bewältigen

Dies setzt voraus, dass im städtischen Bereich eine Führung durch die Siedlungsschwerpunkte gegenüber einer Routenführung in Randlage zu bevorzugen ist, da sonst der Bündelungseffekt nicht im gewünschten Umfang eintreten kann. Premiumrouten im städtischen Raum bedienen nicht nur Radverkehre über größere Distanzen. Sie müssen grundsätzlich auch für kürzere Wege mit dem Fahrrad attraktiv sein.

Sie verbinden städtische Zentren untereinander und mit der angrenzenden Region

Die Verbindung der städtischen Zentren ist nur möglich, wenn die Premiumrouten entweder durch die Zentren hindurch führen oder diese unmittelbar tangieren. Eine Orientierung am Verlauf der Hauptrouten ist zu empfehlen. Gegebenenfalls muss das Hauptroutennetz an den Verlauf der Premiumroute angepasst werden.

Für den Bau von Premiumrouten gelten somit überdurchschnittlich hohe Trassierungsstandards:

Trassierung für Geschwindigkeiten von 20-25 km/h (Vmax von Pedelecs),
Übersichtliche Streckenführung, regulär keine engen Kurven, keine Engstellen und ähnliche Hindernisse.
Führungselemente können Fahrradstraßen, Fahrradstreifen und Fahrradschutzstreifen, bauliche straßenbegleitende Radwege, selbständig geführte Wege oder Wohn- und Sammelstraßen sein.

Premiumrouten Radverkehr Machbarkeitsstudie SKUMS 2017 - Peterswerder

Bereits premium: der Radweg über den Parkplatz am Weserstadion

Quelle:

Premiumrouten Radverkehr Machbarkeitsstudie SKUMS 2017 - Übersichtskarte

„Maßnahmen zum Radverkehr im Zielszenario“ aus dem Verkehrsentwicklungsplan Bremen 2025

Quelle:

Premiumrouten Radverkehr Machbarkeitsstudie SKUMS 2017 - Entwurfsskizze Hastedter Brückenstraße

Beispiel: Entwurfsskizze zur Unterführung unter der Hastedter Brückenstraße.

Quelle:

Premiumrouten Radverkehr Machbarkeitsstudie SKUMS 2017 - Planungsskizze

Beispiel: Verbreiterung eines bestehenden Weges zur Trennung von Fuß- und Radverkehr

Quelle:

Projektkoordination

Freie Hansestadt Bremen

Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Strategische Verkehrsplanung

Logo der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

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