Die Sielwallfähre legt ab in Richtung Café Sand

Fähre

Auch wenn kaum ein Schiff oder Anleger als barrierefrei gelten kann, sind viele Schiffe – je nach persönlicher Situation – durchaus nutzbar.
Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos rund um die Nutzung der Bremer Wasserwege zusammengestellt.

Anbieter

In Bremen werden Ihnen in erster Linie zwei Betriebsgesellschaften begegnen: Zum einen die Hal över Betriebsgesellschaft mit Sitz an der Schlachte, diese bietet Linien-, Rund- und Vergnügungsfahrten an. Zum anderen die Fähren Bremen-Stedingen, die die Weserquerung vom Bremer Norden ins niedersächsische Umland möglich macht. Die Mitarbeiter*innen beider Betriebsgesellschaften sind, nach eigener Auskunft, sensibel für die Belange von Menschen mit Beeinträchtigung und helfen gerne.

Zugänglichkeit der Schiffe

Die meisten Schiffe sind leider nicht stufen- und schwellenlos, was teilweise auch mit Sicherheitsvorschriften zusammenhängt. Außerdem haben die wenigsten Schiffe ein barrierefreies WC.


Im Rahmen des Stadtführers Barrierefreies Bremen haben wir in Kooperation mit den Betriebsgesellschaften einige der Schiffe für Sie unter die Lupe genommen. So können Sie vorab ein bisschen genauer einschätzen, was Sie erwartet. Weitere Schiffe sollen ergänzt werden. Hier finden Sie die Fähren und Anleger mit Infos zur Barrierefreiheit.


Wenn sie unsicher sind, sehen Sie sich die Anleger und Schiffe am besten vor Ihrer Buchung mal aus der Nähe an. Sie finden z.B. die meisten Schiffe der Hal över-Flotte an den Anlegepontons zwischen Wilhelm-Kaisen-Brücke und Bürgermeister-Smidt-Brücke - sofern sie nicht gerade unterwegs sind.

Zugänglichkeit der Schiffsanleger

Die Weser im Bremer Stadtgebiet erlebt einen regelmäßigen Tidenhub. Daher hängt die Zugangssituation an den Schiffsanlegern immer vom Wasserstand ab. Bei Hochwasser sind die zu überwindenden Steigungen und Rampenlängen deutlich moderater als bei Niedrigwasser.

 

Es gibt in der Regel zwei Varianten des Zugangs:

 

Baulich feste Rampe am Fähranleger.

Quelle: protze + theiling GbR

Baulich feste Rampen haben immer die gleiche Steigung. Je nachdem, bei welchem Wasserstand man an Bord geht, kann die Rampenlänge allerdings um etliche Meter variieren.

Ein Ponton am Fähranleger.

Quelle: protze + theiling GbR

Die Steigung der mobilen Zugangsbrücken, die zu den schwimmenden Pontons führen, variiert mit dem Wasserstand.

Einige Anleger wurden im Rahmen des Stadtführers Barrierefreies Bremen erhoben. Weitere Anleger sollen ergänzt werden. Hier finden Sie die Fähren und Anleger mit Informationen zur Barrierefreiheit.

 

Für die optimale Planung Ihrer Weser-Tour werfen Sie doch einen Blick in den Gezeitenkalender des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie oder auf  www.gezeitenfisch.com.