Luftaufnahme des Technologieparks.

Senat investiert in den Wissenschaftsstandort

Sanierungsmaßnahmen, Förderung von Geflüchteten an den Hochschulen, Unterstützung der Exzellenzstrategie – Bremen will den Wissenschaftsstandort 2018 und 2019 weiter stärken.

 

353 und 352 Millionen Euro für Wissenschaft und Hochschulen sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen – so groß ist der Teil des Haushalts, der 2018 und 2019 in den Bremer Wissenschaftsstandort fließen wird. 

Mit diesen Investitionen wird der Wissenschaftsplan 2020 weiterhin finanziell abgesichert. Der Wissenschaftsplan 2020 sichert die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Wissenschaftspolitik im Land Bremen. „Es ist erneut gelungen, den Wissenschaftsplan auskömmlich zu finanzieren, um das umzusetzen, was wir uns für die Wissenschaft im Land Bremen vorgenommen haben“, sagt Eva Quante-Brandt, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz. 

 

Sanierungen an Uni, Hochschule Bremen und Hochschule für Künste

 

Ein Teil des Budgets ist für den Hochschulbau geplant: Die Universitäts-Gebäude GW1 und NW1 sollen für 8,8 Millionen Euro saniert werden. 16,2 Millionen Euro fließen in den Neubau eines neuen Labor-, Lehr- und Bürogebäudes für die Biologie.
Auch für Sanierungsmaßnahmen im NW2, Veranstaltungsräumen im GW2 und Teilen des MZHs stehen 7,2 Millionen Euro zur Verfügung. 6,8 Millionen Euro sind für die Sanierung des Gebäudes FS der Hochschule Bremen veranschlagt. Eine halbe Millionen Euro stehen für die Fassadensanierungen in der Hochschule für Künste bereit. 

 

Neubauten auf dem Campus der Uni Bremen

 

Für das Exzellenzcluster Meereswissenschaften wird es einen Neubau geben: Eine Million Euro sind für den Neubau von Marum III veranschlagt. 

Außerdem fördert der Senat wichtige Forschungsförderungsprojektwe: In 2018 sollen rund 4 Millionen Euro und in 2019 5,5 Millionen Euro investiert werden. Dazu gehören das Deutsche Forschungszentrum für künstliche Intelligenz (DFKI), das einen Neubau für weltraum- und terrestrische Robotik erhält. Auch das Fraunhofer-Institut für bildgestützte Medizin (MEVIS), erhält einen Neubau. Damit wird der Innovationsstandort Bremen in Kooperation mit der Universität weiterentwickelt.

 

Maßnahmen für Geflüchtete

 

Geplant ist im Haushaltsentwurf auch eine Fortsetzung der Maßnahmen für Geflüchtete an den Hochschulen. Das Hochschulbüro HERE, das Geflüchtete in Studienfragen berät, Intensivsprachkurse und die Lehramtsausbildung Deutsch als Zweitsprache werden mit jährlich 760.000 Euro weiterfinanziert.

 

Unterstützung der Exzellenzstrategie

 

Für die Beteiligung an der ab 2019 beginnenden Exzellenzstrategie sowie für weitere neue Bund-Länder-Programme, an deren Ausschreibungen sich Bremer Hochschulen beteiligen, wurden zusätzliche Mittel in Höhe von 1,3 Millionen Euro (2018) und 5,8 Millionen Euro (2019) eingeplant. 

Da die Förderung der laufenden Exzellenzinitiative geförderten Projekte 2018 ausläuft, werden Mittel zur Überbrückungsfinanzierung bereitgestellt. In dieser Phase können sich die Projekte auf die veränderten Antragsmodalitäten der Exzellenzstrategie vorzubereiten, die Förderungen ab 2019 vorsieht.

 

Der Wissenschaftsplan 2020

 

Der Wissenschaftsplan 2020 wurde 2014 verabschiedet und legt die Rahmenbedingungen für die Bremer Wissenschaft bis 2020 fest. Das Dokument soll den Hochschulen Planungssicherheit geben und definiert konkrete Ziele der Wissenschaftspolitik: Im Zentrum stehen dabei die Verbesserung der Situation der Lehre sowie die Weiterentwicklung der Forschung. Der Wissenschaftsplan 2020 zum Download

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