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NIBObee – Eine elektronische Biene für mehr Nachhaltigkeit

Drei Kinder sitzen auf einer Wiese und betrachten eine Pflanze durch eine Lupe (Foto: Fotolia / Sergiy Bykhunenko)
Schönes Beispiel aus den Bremer Schulen: Rablinghauser Grundschüler bauen einen Roboter für den Schulgarten

Quelle: Fotolia / Sergiy Bykhunenko

In der Woche vom 1. bis 5. April stürmt eine besonders junge Klientel die Laborräume der Hochschule Bremen: Dann sind Zweit- und Viertklässler der Grundschule Rablinghausen in der Fakultät Elektrotechnik und Informatik zu Gast, um unter Anleitung von Prof. Dr. Mirco Meiners und seinem Team einen Roboter für ihren Schulgarten sowie eine eigene Alexa zu bauen. Das Projekt „"NIBObee - Eine elektronische Biene für die Nachhaltigkeit" ist ein Beitrag für den Wettbewerb "Vordenker für Bremen" von ArcelorMittal Bremen. Damit ruft ArcelorMittal Bremen Schulen, Vereine und Privatpersonen aus Bremen alljährlich zu kreativem und phantasievollem Umgang mit dem Thema Umwelt auf.

Hintergrund zum Projekt NIBObee

Der "NIBObee" ist ein speziell für Einsteiger entwickelter, käuflich zu erwerbender autonomer Roboter-Bausatz. Als Komplettsystem sind bereits verschiedene Sensoren zur Wahrnehmung der Umgebung beigelegt. Über einen integrierten USB-Programmer, der zugleich als Ladegerät für die Akkus dient, kann gleich nach dem Zusammenbau die Hardware getestet werden, da der Mikrocontroller bereits mit einem Initialprogramm geliefert wird. Anschließend kann mit der eigenen Programmierung gestartet werden. Aufgrund des Baukastenprinzips lässt sich die elektronische Biene später nach Belieben und Interesse erweitern

 

Zunächst entwickeln die Schülerinnen und Schüler in Gruppen unter Anleitung an Laborstationen ein Verständnis für die Baugruppen der elektronischen Biene. In dieser Entwicklungsphase lernen sie handwerkliche Tätigkeiten der Elektroindustrie wie Löten oder Bauteilkunde. In einem nächsten Schritt führen die Schüler Experimente mit den "Sinnen" der elektronischen Biene in den Laboren der Hochschule durch. Gemeinsam mit ihren Betreuern überlegen sie, welche Informationen (sprich: Messwerte) sie benötigen, um beispielsweise den Wasserverbrauch für den Schulgarten zu reduzieren. Außerdem können sie erarbeiten, welche Ereignisse sie beobachten müssen, um die Kartoffelernte im Schulgarten zu verbessern. Des Weiteren ist Sprachsteuerung ein Thema, so dass exemplarisch mit den Schülern ein Raspberry Pi, der als Erweiterung auf dem Rücken der elektronischen Biene arbeitet, zur Alexa umfunktioniert wird.

 

Nach dem Durchlaufen der Laborstationen haben die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie moderne Elektronik (Sensortechnik) und Computer (Software) für ökologische Ziele am Beispiel der Landwirtschaft im Schulgarten eingesetzt werden kann.

Für Nachfragen zum Projekt: Prof. Dr. Mirco Meiners, Hochschule Bremen, Fakultät Elektrotechnik und Informatik, 0421 5905-3418, mirco.meiners@hs-bremen.de. 

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