Ein Mann schaut in die Kamera, im Hintergrund ein Forschungslabor; Quelle WFB/Jonas Ginter

Institut für Werkstofftechnik (IWT) gehört zur Leibniz-Gemeinschaft

Seit dem 1. Januar 2018 gehört das Bremer Institut für Werkstofftechnik (IWT) der Leibniz-Gemeinschaft an. Institutsdirektor Lutz Mädler wurde bereits am 15. März 2017 mit dem renommierten Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ausgezeichnet.

 

Das Bremer Institut für Werkstofftechnik (IWT) hat seit dem 1.Januar 2018 eine neue Möglichkeit, seine hervorragende Forschung weiter auszubauen. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) hat beschlossen, das IWT in die Leibniz-Gemeinschaft (WGL) aufzunehmen. Eine Mitgliedschaft bedeutet neben der finanziellen Förderung die Möglichkeit eines regelmäßigen Erfahrungs- und Informationsaustausches. Die Leitung des IWT sieht zahlreiche Kooperationsmöglichkeiten mit den anderen Instituten innerhalb der Leibniz-Gemeinschaft und wird sich auch weiterhin dem Erkenntnistransfer in die Praxis widmen.

 

IWT ist das vierte Bremer Leibniz-Institut

 

Wissenschaftssenatorin Eva Quandte-Brandt nennt die Aufnahme des IWT in die Leibniz-Gemeinschaft einen "bedeutenden Erfolg für den Wissenschaftsstandort Bremen". Zum Land Bremen gehören bereits drei Leibniz-Institute:

 

Worüber forscht das IWT?

 

Das IWT ist auf dem Campus der Universität Bremen beheimatet und eng mit dem Fachbereich 4 (Produktionstechnik) verflochten. Ziel der Forschung des IWT ist die Optimierung der Metallverarbeitung. Grundlagenforschung und auch der Transfer neuer Technologien in die industrielle Produktion gehören zu den Schwerpunkten der Institutsarbeit. 

Wegen ihrer großen Bedeutung für die deutsche Forschungslandschaft fördern Bund und Länder die Institute, die zur Leibniz-Gemeinschaft gehören. Aktuell (Stand 2017) gehören 91 selbstständige Forschungsreinrichtungen zu der Gemeinschaft. Ihre Ausrichtungen sind sehr unterschiedlich: Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften, Wirtschafts-, Raum-, Sozial- und Geisteswissenschaften sind vertreten. Das IWT wird der Sektion D "Mathematik, Natur- und Ingenieurswissenschaften" angehören.
 

Direktor Lutz Mädler bekommt Leibniz-Preis

 

Dass die Forschung am IWT herausragend ist, zeigt auch eine weitere Auszeichnung: Prof. Dr. Lutz Mädler, Direktor des IWT, erhielt 2017 für seine Arbeiten im Gebiet der Mechanischen Verfahrenstechnik den Gottfried Willhelm Leibniz-Preis. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) verleiht den renommierten Wissenschaftspreis, der mit 2,5 Millionen Euro dotiert ist, jährlich an bis zu zehn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

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