Das kupferfarbene Dach des Rathauses vor blauem Himmel

Wirtschaftswachstum 2017 in Bremen

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Land Bremen stieg im Jahr 2017 nominal um 5,0 Prozent gegenüber 2016. Preisbereinigt entspricht das einem Anstieg von 3,3 Prozent. Das bundesdeutsche Wirtschaftswachstum nahm gegenüber dem Vorjahr nominal um 3,8 Prozent und preisbereinigt um 2,2 Prozent zu. Dies teilt das Statistische Landesamt Bremen als Mitglied des Arbeitskreises "Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder" mit.

 

Im Verarbeitenden Gewerbe lag der Zuwachs der preisbereinigten Bruttowertschöpfung bei 2,9 Prozent und erreichte damit nahezu die Wachstumsrate im Bundesdurchschnitt (3,0 Prozent).

 

Deutliches Plus im Baubereich

 

Maßgeblich verantwortlich für das kräftige gesamtwirtschaftliche Wachstum war der Baubereich. In preisbereinigter Rechnung kam es zu einem überaus kräftigen Plus von 29,1 Prozent. Hier spielt eine wichtige Rolle, dass es in den vergangenen Jahren eine spürbare Abwärtstendenz im Baubereich in Bremen gab. Mit dem aktuellen Ergebnis hat sich diese Tendenz umgekehrt.

 

In den Dienstleistungsbereichen, wie bei den Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleistern sowie im Grundstücks- und Wohnungswesen, war die Dynamik zwar insgesamt aufwärtsgerichtet, das Wachstum blieb aber mit 1,4 Prozent deutlich unterhalb des Bundesdurchschnitts (2,2 Prozent). Im Bereich Handel, Verkehr und Lagerei, Gastgewerbe, Information und Kommunikation kam es zu einem Plus von 2,3 Prozent; im Bundesschnitt von 3,1 Prozent.

 

Weitere Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung in den Bundesländern sowie Erläuterungen zur Methode und Veröffentlichungstiefe bei der 1. Fortschreibung des Bruttoinlandsprodukts 2016 stehen im Internetangebot des Arbeitskreises "Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder" unter www.vgrdl.de zur Verfügung.

 

Passanten rund um den historischen Marktplatz in Bremens Stadtmitte.

Quelle: Frauenseiten / A. Robers

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