Luft- und Raumfahrt in Bremen (Quelle: WFB)

Bremen unter den führenden Raumfahrtmetropolen

Bremen gilt im bundesweiten und europäischen Vergleich als einer der führenden Standorte in der Raumfahrt. Zugleich ist die Luft- und Raumfahrt in Bremen mit rund 12.000 Beschäftigten ein Stützpfeiler der bremischen Industrie.

2018 wird in Bremen der weltgrößte Raumfahrtkongress, der International Astronautical Congress (IAC), stattfinden. Nicht erst seit dieser Verkündung gehört das Bundesland neben Hamburg und Niedersachsen zu den größten Luft- und Raumfahrtstandorten Deutschlands. Seit die Innovationsförderung des Bundeslandes 2010 neu ausgerichtet wurde, gibt es drei Innovationscluster, darunter auch das der Luft- und Raumfahrt. Mit mehr als 12.000 Beschäftigten in über 140 Unternehmen und einem Umsatz von rund zwei Milliarden Euro präsentiert sich Bremen mittlerweile als einer der führenden Raumfahrtstandorte in Deutschland.
 

Starke Partner für den anhaltenden Erfolg

Ein innovatives Umfeld aus führenden Großunternehmen, kleinen und mittelständischen Unternehmen, renommierten Instituten und einer exzellenten Hochschullandschaft bilden ein starkes Innovationscluster. Global Player produzieren in Bremen weltweit gefragte High-Tech-Produkte. Die Airbus Group zum Beispiel - in der Raumfahrtsparte mit Airbus Defence and Space vertreten (ehemals Astrium) - liefert Oberstufe und Tanks der Ariane Rakete, ist Hauptauftragnehmer für das Weltraumlabor Columbus, dessen Endausbau in Bremen stattfindet, und integriert das Automated Transfer Vehikel zur Versorgung der ISS. Die OHB AG positionierte sich in seiner über 30-jährigen Unternehmensgeschichte unter anderem mit dem europäischen Satellitensystem Galileo und war ebenso an der Entwicklung und Ausstattung des Columbus-Modul beteiligt. Diese beiden ermöglichen neben zahlreichen weiteren Unternehmen, dass sich Bremen in den Kreis der großen europäischen Luftfahrt-Standorte Toulouse, Hamburg und Sevilla einreiht. Zahlreiche Zulieferbetriebe, praxisorientierte Studiengänge und rund 20 Forschungsinstitute - darunter auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) - ergänzen die Branche in Bremen.

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