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Neuartiger Ladepark für e-Mobilität am Franziuseck

Ladepark für e-Mobilität am Franziuseck in Bremen.
Pilotprojekt für weitere Standorte in Bremen

Quelle: SKUMS

In bester Lage mit Blick auf die Bremer Altstadt gibt es jetzt am Franziuseck an der Wilhelm-Kaisen-Brücke Ladestationen für sechs Autos. Der innovative Ladepark wurde vom Bremer Startup Eulektro mit Förderung des Bundes und als Pilotvorhaben zum weiteren Hochlauf der Elektromobilität in Bremen eingerichtet. Insgesamt sind aktuell neun derartiger Ladeparks für Bremen im Verfahren, dann können dort zeitgleich bis zu 53 Autos geladen werden.

Ladepark als Pilotvorhaben auch für andere Stadtteile

Die vom Bundesprogramm "Ladeinfrastruktur vor Ort" geförderte Ladeinfrastruktur des Bremer Start-Ups Eulektro zeigt einen innovativen Weg der Einrichtung von Ladepunkten in Bestandsquartieren. "Wir haben den Ladepunkten den netten Namen 'Ladeeule' gegeben. So hat dieser Ladepark insgesamt sechs Ladeeulen, was auch die Baukosten pro Anschluss reduziert. Der Bedarf nach Ladeinfrastruktur wird sich in den nächsten Jahren deutlich erhöhen", betont Eulektro-Geschäftsführer Jan Runkel. "Wir wollen in Bremen ein attraktives Ladeangebot schaffen – mit innovativer Technik, günstigen Tarifen und attraktiven Standorten. Sechs Ladepunkte an einem Standort geben eine ganz andere Sicherheit, dort auch einen freien Ladepunkt zu finden - anders als bei den bisherigen Ladesäulen mit jeweils zwei Plätzen."


Der Ladepark am Franziuseck ist der Auftakt zu weiteren Standorten in ähnlicher Konfiguration in Bremen. Insgesamt sind alleine für Eulektro aktuell Fördermittel von 200.000 Euro im Programm "Ladeinfrastruktur vor Ort" des Bundes mit neun derartiger Ladeparks mit 53 Ladepunkten für Bremen bewilligt. Der neu eröffnete Ladepark gehört bundesweit zugleich zu den ersten größeren Projekten, die im Rahmen dieses Förderprogramms auch schon fertiggestellt wurden.


Bund und Beiräte sind für den weiteren Ausbau gefordert

Weitere Ladesäulenbetreiber haben weit über 100 neue Ladepunkte für das Stadtgebiet Bremen ins Verfahren gebracht. "Das Interesse ist da, nun muss der Bund durch ausreichende Fördermittel diesen Trend absichern. Aber auch die Beiräte sind bei der Sicherung von möglichen Standorten gefordert. In vielen Straßen geht die Installation von Ladesäulen nur, wenn dort auch das Parken geordnet wird", macht Senatorin Schaefer deutlich.


Die Verwendung moderner Technik reduziert den Platzbedarf gegenüber den früher genutzten Ladesäulen. Geladen wird mit bis zu 22 Kilowatt pro Ladepunkt. Mit einer intelligenten Ladestromsteuerung wird sichergestellt, dass bei gleichzeitiger Nutzung aller Ladeplätze das Stromnetz nicht überlastet wird. Jeder mit einem Elektroauto kann diese Ladeplätze nutzen und sich anmelden. Der Tarif liegt aktuell bei 39 Cent je Kilowattstunde.


Links

Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur: nationale-leitstelle.de
Informations-Portal zu e-Mobilität in Bremen: www.bauumwelt.bremen.de/mobilitaet/elektromobilitaet/informationen-fuer-anbieter-von-ladeinfrastruktur-1266116
Standorte Eulektro-Ladeparks: eulektro.de/standorte