Ein Arbeiter mit Schutzmaske bei Schweißarbeiten.

Bremen ist sechstgrößte Industriestadt

Im Ranking der deutschen Industriestädte ist Bremen auf Platz 6 aufgestiegen. Das Ranking, das am 13. März von der Handelskammer Bremen veröffentliocht wurde, bezieht sich auf Daten des Statistischen Bundesamtes zu den Umsätzen der Industriebranche in den jeweiligen Städten im Jahr 2016.

 

Hansestadt im Industriestädte-Ranking vor Berlin und Ludwigshafen

Im Gegensatz zu vielen anderen großen Industriestädten, in denen die Umsätze der Industrie zurückgingen, sind die Umsätze der stadtbremischen Industrie im Jahr 2016 um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Insgesamt wurden im Jahr 2016 Umsätze von 26,3 Milliarden Euro erzielt. Damit hat Bremen die Städte Berlin und Ludwigshafen im Ranking der größten deutschen Industriestädte überholt.

 

Mit einem Umsatzplus von 25 Prozent war die bremische Industrie im Jahr 2016 insbesondere auf den ausländischen Märkten erfolgreich.

 

Seit der ersten Veröffentlichung des Rankings im Jahr 2012 bis zum Jahr 2016 konnte Bremen mit einem Plus von insgesamt 11 Prozent (2,7 Milliarden Euro) einen beachtlichen Anstieg bei den Umsatzzahlen verzeichnen. Nur in Stuttgart war der Anstieg von 2012 bis 2016 mit über 36 Prozent höher. In München und Hamburg ist die Umsatzentwicklung von 2012 bis 2016 mit -32,4 Prozent und -22,4 Prozent deutlich negativ ausgefallen.

 

Das Wirtschaftswachstum in Bremen übertrifft seit Jahren immer wieder den Bundesdurchschnitt. Allein im letzten Jahr ist das Bruttoinlandsprodukt in Bremen Schätzungen zufolge um drei Prozent gewachsen. Der Anteil der Industrie an der gesamten Bruttowertschöpfung in Bremen liegt bei über 20 Prozent. Nur die Stadt Stuttgart weist hier einen höheren Anteil aus. Die industrielle Wertschöpfung hat für Bremen eine sehr hohe Bedeutung. Aktuell sind ca. 55.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftige im Land Bremen im verarbeitenden Gewerbe tätig.

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