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Verschiedene klassische Borgward-Modelle.

Borgward-Rückkehr

Der Automobilhersteller Borgward produzierte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts tausende von Autos in Bremen. Anfang der 1960er ging der Konzern in die Insolvenz. Nun kommt Borgward zurück nach Bremen, um ab 2018 wieder Fahrzeuge zu produzieren.

Zwischen dem Konkurs des Unternehmens und dem Produktionsbeginn in der neuen Bremer Borgward Fertigung liegen mehr als 50 Jahre. Im Oktober 2016 kündigte der Automobilhersteller Borgward seine Rückkehr nach Bremen an, um eine Fertigung in dem norddeutschen Bundesland aufzubauen. Die Entscheidung für Bremen als neue Produktionsstätte hat verschiedene Gründe: Zum einen besticht Bremen durch eine gute logistische Anbindung zum Überseehafen, durch die Verfügbarkeit von Fachkräften und eine gute Zuliefererindustrie. Aber auch emotionale Gründe spielten bei der Entscheidung für Bremen als Produktionsstätte eine Rolle. Mit der Eröffnung des neuen Werks geht die von Christian Borgward (Enkel des Firmengründers Carl F. W. Borgward) gegründete Initiative für die Wiederbelebung der Marke nach zehn Jahren endlich in Erfüllung.

Der Bremer Standort
Es werden anfangs zwischen 50 und 100 Arbeitsplätze am Standort Bremen entstehen. Jährlich sollen bis zu 10.000 Fahrzeuge hergestellt werden. Bei steigenden Produktionszahlen wird sich auch die Anzahl der Beschäftigten erhöhen. Die Anfangsinvestitionen belaufen sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag. Die Produktion startet mit dem elektrisch angetriebenen SUV Borgward BX7. Auch die Elektro- und Plug-in-Hybrid-Modelle der Baureihe BX5 sollen in Bremen gefertigt werden. Der Standort Bremen wird eng mit dem Borgward Werk im chinesischen Miyun zusammenarbeiten.

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