Das Werftmodell „Bremen" im Focke-Museum Bremen.

Werftmodell der Bremen im Focke-Museum

Schaut euch noch bis zum 02. Juni 2019 das Werftmodell „Bremen" im Focke-Museum an. 

 

14. Oktober 2018 bis 02. Juni 2019 

 

Focke-Museum

Mit dem Werftmodell der „Bremen“ ist ein zentrales Objekt der Sonderausstellung „Experiment Moderne. Bremen nach 1918“ ins Focke-Museum gekommen. Aus dem Übersee-Museum wurde das vier Meter lange Modell ins Bremer Landesmuseum transportiert. In der Sonderausstellung, die ab dem 14. Oktober zu sehen ist, ergänzt es den Bereich zum Schiffbau in bester Weise. Aus dem Bestand des Focke-Museums sind Einrichtungsgegenstände der „Bremen“ zu sehen. Ein Film vom Landesfilmarchiv zeigt eindrucksvoll den Stapellauf 1928. 


 
Die „Bremen“ war ein turbinengetriebener 4-Schrauben-Schnelldampfer der bremischen Reederei Norddeutscher Lloyd (NDL). Er trug nach drei Vorläufern gleichen Namens als viertes Schiff des Norddeutschen Lloyds den Namen „Bremen“ („Bremen IV“) und gewann 1929 erstmals das Blaue Band als schnellstes Schiff auf der Transatlantik-Route Europa – New York. Die „Bremen“ war am 18. Juni 1927 auf der Deschimag-Werft AG Weser in Bremen auf Kiel gelegt worden. Am 26. August 1928 taufte Reichspräsident Paul von Hindenburg das Schiff beim Stapellauf auf den Namen „Bremen“. An der luxuriösen Innenausstattung des Schiffs waren bedeutende Innenarchitekten und Künstler beteiligt, wie u.a. Rudolf Alexander Schröder an der Ausstattung des Rauchsalons. Am 12. Juni 1929 begannen die Probefahrten; dabei erreichte die „Bremen“ eine maximale Geschwindigkeit von 28,8 Knoten. Nach Abschluss der Probefahrten wurde sie am 5. Juli 1929 an den Norddeutschen Lloyd übergeben und startete am 16. Juli 1929 ihre Jungfernfahrt von Bremerhaven nach New York. Der Atlantik wurde in nur vier Tagen überquert. Für Bremen bedeuteten Bau und Betrieb des Schnelldampfers einen enormen Prestigegewinn.


 
Die Sonderausstellung „Experiment Moderne. Bremen nach 1918“ ist vom 14. Oktober 2018 bis 2. Juni 2019 im Focke-Museum zu sehen. Sie zeigt ausgehend von der Novemberrevolution 1918 die Zeit der 20er-Jahre in Bremen und lässt mit originalen Objekten, eindrucksvollen Rauminszenierungen sowie Ton- und Filmaufnahmen diese ebenso spannungsgeladene wie bewegte Epoche wiedererstehen. 
 

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