Panoramablick vom Zuschauerrang ins Weser Stadion

Werder bewegt - eine ganze Region

Als erster Bundesligist übernahm der SV Werder Bremen Verantwortung für die Region und ihre Gesellschaft. Der Verein erfüllt damit eine wichtige Vorreiterposition im Bereich des sozialen Engagements.

Hättet ihr gedacht, dass auch blinde Menschen Fußball spielen? Bei "Werder bewegt – lebenslang" ist jeder am Ball. Das soziale Engagement des grün-weißen Vereins ist seit vielen Jahren vorbildlich. Vor über zehn Jahren begann der Verein zum gesellschaftlichen wie sozialen Angebot in der Hansestadt seinen eigenen Beitrag zu leisten. 

Die Abteilung Sozialmanagement bietet mit "Werder bewegt" seitdem zahlreiche Angebote für Jung und Alt und leistet so einen eigenen Beitrag. Von der "Windel-Liga" bis zu "60plus" ist generationsübergreifend für jeden etwas dabei!

Werder Bewegt Fußballtage 2017

Quelle: Sport-Verein "Werder" von 1899 e.V.

Jetzt erst recht! Soziales Engagement als Trotz-Reaktion

Als erster Bundesligist führte der SV Werder Bremen 2002 sein erfolgreiches Konzept im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) ein. CSR umfasst das verantwortungsvolle Handeln gegenüber seinen MitarbeiterInnen, der Gesellschaft und der Umwelt.

Damals wurde das Weser-Stadion bei der Vergabe der Spielstätten für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland als Austragungsort nicht berücksichtigt. "Diese schlechte Nachricht war eigentlich der Auslöser für das soziale Engagement, denn daraufhin beschloss der SV Werder, etwas für die Region zu tun und startete im November 2002 das Projekt 100 Schulen – 100 Vereine", erzählt Anja Kelterborn, Mitarbeiterin des Sozialmanagements von "Werder bewegt – lebenslang". Seitdem sind das soziale Engagement und die Projekte stetig gewachsen. Kelterborn erklärt: "Da wir im Laufe der Zeit gemerkt haben, dass die Vielfalt unseres Engagements gerade für Außenstehende recht unübersichtlich war, haben wir 2012 die CSR-Marke "Werder bewegt – lebenslang" ins Leben gerufen".

Fair Play – Menschen mit Handicap sind willkommen

Der SV Werder Bremen setzt mit seinen sozialen Projekten auf die Teilhabe aller – ganz gleich ob mit oder ohne Beeinträchtigung. Ein Erfolgsbeispiel ist die Blindenfußball-Trainingsgruppe. Mithilfe eines rasselnden Balles trainieren Menschen mit eingeschränkter Sehkraft auf den Trainingsplätzen von Werder. Bei den Jungen und Mädchen im Alter von 7 bis 16 Jahren steht "Fair Play" an oberster Stelle: Abgeklebte Skibrillen sorgen dafür, dass alle unter den gleichen Bedingungen auf dem Platz stehen. Lediglich die Torwärter haben beim Blindenfußball noch die volle Sehkraft und spielen ohne Skibrille. Neben dem Spaß am Spiel kommt bei den jungen Kickern auch der sportliche Ehrgeiz nicht zu kurz: Bei regelmäßigen Turnieren können sie sich mit anderen messen und ihr Können unter Beweis stellen. 

Blinde Mädchen und Jungen beim Fußballspielen

Quelle: SV Werder Bremen

Nachwuchstalente gesucht!

Getreu dem Motto "Früh übt sich" sind auch Neugeborene und ihre Eltern beim SV Werder Bremen herzlich willkommen. Werders "Windel-Liga" bietet spezielle Kurse für Kleinkinder an. Auf dem Programm für die Kleinen steht nicht etwa Fußballtraining, sondern Eltern-Kind-Turnen, Babyschwimmen und eine Krabbelgruppe.

Baby im Werder-Bremen-Trikot (Quelle: SV Werder Bremen)

Quelle: SV Werder Bremen

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