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Stadtgemeinde Johannes XXIII. in Bremen

Parkstraße 72, 28209 Bremen

Besondere Zeiten

Gottesdienst: Sonntag um 20:00 Uhr, Propsteikirche St. Johann, Klosterkirchenstraße / Hohe Strße, direkt an der Domsheide

Über uns

Was uns antreibt
Die Fenster der Kirche aufstoßen - das war das Anliegen von Papst Johannes XXIII., als er 1962 das II.Vatikanische Konzil einberief, das im Dezember 1965 zu Ende ging. Papst, Bischöfe und Theologen hatten mit der Öffnung der Kirche zur Welt ernst gemacht und eine grundlegende Reform der Kirche eingeleitet. Ein Ruck ging durch das Kirchenvolk. Das neue Verständnis von Kirche als "Volk Gottes auf dem Weg" und die neuen Möglichkeiten der Mitverantwortung in gewählten Laiengremien brachten zumindest in Deutschland Bewegung in die Kirche.
Wer wir sind
Die Aufbruchstimmung hielt allerdings nicht sehr lange an. Zu viele Kirchenführer und nicht wenige Gläubige bekamen Angst vor der eigenen Courage. Zahlreiche Reformen blieben in den Anfängen
stecken. An manchen Orten jedoch wurden Anstöße des Konzils umgesetzt, die Dokumente studiert und Antworten auf eigene existentielle Fragen gesucht.
So wurde in der Bremer Gemeinde St. Hedwig begonnen, die kritischen Fragen der Menschen ernst zu nehmen, ohne gleich fertige Antworten bereit zu halten, die befreiende Botschaft der Bibel in gesellschaftliches Handeln umzusetzen und kreativ neue liturgische Formen zu entwickeln. Das lockte kritische Katholiken aus Bremen und Umgebung an, so daß sich eine starke Wahlgemeinde
entwickelte. Nach Weggang des Pfarrers im Sommer 1994 war eine Fortsetzung dieses Konzeptes nicht mehr möglich. So entstand die Idee, eine eigenständige Gemeinde aufzubauen. Am 8. Oktober
1994 konnte mit Zustimmung des Bischofs von Osnabrück der erste Gottesdienst gefeiert werden.
Die Gemeinde wird nicht von einem Pfarrer geleitet; ihr steht ein gewähltes Leitungsteam vor. Ein Liturgiekreis ist in Abstimmung mit einem Team ehrenamtlicher Priester für die Gestaltung der
Gottesdienste verantwortlich. Einer der Priester ist vom Bischof mit der seelsorglichen Begleitung der Gemeinde betraut.
Was wir wollen
Die Stadtgemeinde will ein offenes Angebot sein
  • für Menschen, die sich in keiner Ortsgemeinde mehr beheimatet fühlen oder sich bereits weitgehend von der verfassten Kirche gelöst haben.
  • für Menschen, die gleichwohl die Fragen nach Gott nicht aufgegeben haben und Ihren Glauben in aller Unsicherheit leben wollen.
  • für Menschen, die einen Ort suchen, an dem ohne Tabus über Gott und die Welt, über Leben und Glauben gesprochen werden kann.
  • und nicht zuletzt für Menschen,die an der Zukunft einer Kirche mitarbeiten möchten, die glaubwürdig Zeugnis gibt von der Botschaft Jesu Christi.

Wir möchten eine Gemeinde sein, die ihre Gestalt aus den Ideen und Initiativen ihrer Mitglieder erhält. Dabei möchten wir uns als Ergänzung zu den Ortsgemeinden Bremens verstehen und mit diesen in einen ständigen Dialog kommen.
Noch sind wir am Anfang.
Wir brauchen Menschen mit Ideen, kritische Begleitung und viel Hoffnung.
Kein Impressum hinterlegt.
  • Letzte Änderung am25.03.2017
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