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Senioren-Vertretung in der Stadtgemeinde Bremen

Über uns

Landesseniorenvertretung Bremen

Sie vertritt die Interessen der ca. 180.000 Seniorinnen/Senioren (60 Jahre alt und älter) im Lande Bremen und auf Bundesebene. Sie besteht aus der Seniorenvertretung in der Stadtgemeinde Bremen und dem Seniorenbeirat der Seestadt Bremerhaven.

Die Wahrnehmung aller Aufgaben erfolgt ehrenamtlich und unabhängig.                                

SENIORENVERTRETUNG IN DER STADTGEMEINDE BREMEN

Die SenV besteht seit 1978. Ihre Delegierten werden in jeder Legislaturperiode, z.Zt. also alle vier Jahre, gewählt:  20 Delegierte wählt die Deputation für Soziales, 30 Delegierte werden von Verbänden der freien Wohlfahrtspflege (AWO, ASB, Innere Mission, Caritas, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, DRK, Jüdische Gemeinde) gewählt und rund 50 Delegierte von den Ortsbeiräten auf der Basis von jeweils einem Delegierten für 4.000 Seniorinnen/Senioren in ihrem Stadtteil. Oberstes Organ der Seniorenvertretung ist die Delegiertenversammlung. Sie besteht augenblicklich aus 97 Delegierten, wählt aus ihren Reihen den Vorstand und wird mindestens zweimal jährlich vom Vorstand einberufen.

SENIORENBEIRAT IN DER SEESTADT BREMERHAVEN

Ihm gehören Delegierte aus den Seniorentreffpunkten, den Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, politischen Parteien, Kirchen und gemeinnützigen Organisationen an. Die Delegiertenversammlung wählt aus ihren Reihen den Vorstand.  

AUFGABEN DER SENIORENVERTRETUNG

Die SenV arbeitet parteipolitisch und konfessionell ungebunden.

Sie setzt sich für die spezifiscen Belange alter Menschen und für die Lösung politischer und gesellschaftlicher Fragen ein. Sie vertritt in der Öffentlichkeit die Interessen der Bremer Seniorengeneration, nimmt Anregungen entgegen und sucht den Dialog mit Entscheidungsträgern in Senat, Parlament, in  den Ortsbeiräten, der Verwaltung, in Parteien, Verbänden und Vereinen. Sie arbeitet bei Planungen und Maßnahmen mit, die ältere Mitbürger betreffen, und erarbeitet und kommuniziert entsprechende Anfragen und Stellungnahmen.

FACHARBEITSKREISE

Die Delegierten unterstützen die SenV durch ihre Mitarbeit in vier Arbeitskreisen: a) Politik b)Gesundheit c)Bauen, Wohnen und Verkehr d)Programme und  Öffentlichkeitsarbeit

Bürgerliches Engagement

Alle Bremer Seniorinnen/Senioren sind dazu eingeladen, in den  Programmen/Projekten (ehrenamtlich) mitzuarbeiten. Weitere Informationen dazu sind unter "News" zu finden.

"Durchblick"

Der "Durchblick" ist das Mitteilungsorgan der Landesseniorenvertretung Bremen und der Seniorenvertretungen in den beiden Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven. Er informiert über die seniorenpolitische Arbeit in Bremen sowie über Veranstaltungen für Seniorinnen/Senioren. Der "Durchblick" erscheint monatlich, ist kostenlos und wird als Druck per Post oder als PDF-Datei per E-Mail versandt.

Durchblick Nr. 214 vom November 2017 

Durchblick Nr. 213 vom Oktober 2017 

Durchblick Nr. 212 vom August 2017 


Die Ausgaben der letzten Jahre finden Sie im Durchblick-Archiv.

 

SENIORENVERTRETUNG IM NETZ

Auf unserer Homepage können Sie mehr über die Seniorenvertretung, ihre Arbeitskreise und Projekte erfahren und sich über unsere Stellungnahmen zu aktuellen Themen informieren.

News

Anfang März fand in Bremen unter dem Motto „Alles hat seine Zeit“ der 10. Bremer Palliativkongress statt. Ein wichtiges Thema im Rahmen zahlreicher Vorträge zur Palliativmedizin war auch deren zukünftige Entwicklung in Bremen. Die Bremer Seniorenvertretung setzt sich schon lange dafür ein, dass neben den vorhandenen stationären und ambulanten palliativme-dizinischen Einrichtungen möglichst an allen Krankenhäusern Palliativmediziner/-innen und entsprechend ausgebildete Hilfskräfte eingesetzt werden, damit sterbenskranke Menschen jederzeit qualifiziert versorgt und ihre Angehörigen beraten werden können.

Die moderne Medizin ist in der Lage, dem Leben vieler Menschen mehr Tage zu geben. Es gilt jedoch, den Tagen auch mehr Leben zu geben. Besonders zum Ende des Lebens können die Tage für die Betroffenen oft zu einer unerträglichen Qual werden. Hier ist der Ansatz der Palliativmedizin, die sich in den letzten 20 Jahren stetig fortentwickelt hat. Beim Kongressauftakt in der Glocke wurde gar darüber diskutiert, ob jetzt ein Facharzt für Palliativmedizin, mit dem entsprechend langen Ausbildungsweg, oder eine spezielle Qualifikation im hausärztlichen Bereich den besseren Weg für die Zukunft des Fachgebiets „Palliativmedizin“ darstellt.

Betreuung ohne ökonomischen Zwänge

In einem bemerkenswerten Festvortrag sprach Prof. Dr. Giovanni Maio aus Freiburg (Lehrstuhl für Medizinethik) zu dem Thema „Eingetaktete Zwischenmenschlichkeit, wie das Effizienzdiktat das palliative Denken auf den Kopf stellt“. Er zeigte deutlich den Widerspruch auf, der zwischen einerseits den in unserem Gesundheitssystem geltenden ökonomischen Zwängen für die Leistungen der Pflege- und Heilberufe, der technokratischen politischen Steuerung, der Bürokratisierungsspirale und den umfangreichen Dokumentations-anforderungen und anderseits einer Sorge-Rationalität besteht, die bei der Begegnung mit den Patienten von Arzt und Pflege Behutsamkeit, Achtsamkeit und Zurückhaltung fordert. Einer Grundhaltung, die sich vergütungstechnischen (Zeit-) Vorgaben weitgehend entzieht, will sie nicht in „Schubladen“-Denken und -Handeln verfallen. Ein Vortrag, der all denen Mut machen sollte, die im ärztlichen oder im pflegerischen Bereich tätig sind, auch den hier häufig anzutreffenden ehrenamtlich Tätigen.

Der letzte der Bremer Kongressreihe

Begonnen hatte alles mit dem 1. Bremer Kongress für Palliativmedizin im Jahre 1998. Der diesjährige 10. Bremer Kongress mit dem Titel „Alles hat seine Zeit“ wird in dieser Form der letzte sein und wird seine Fortsetzung finden in dem Kongress der „Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin“ (DGP) im September 2018 mit dem Titel „Auf breiten Wegen“. Der Standort Bremen wird auch weiterhin besondere Berücksichtigung im Kongressplan finden.

Wie ist nun die aktuelle Lage in Bremen? Mit Stand vom 31.12.2016 verzeichnet die Statistik der Ärztekammer Bremen 77 tätige Ärztinnen/Ärzte mit einer Zusatz-Qualifikation auf dem Gebiet der Palliativmedizin. Davon sind 43 im stationären Bereich und 28 ambulant tätig. Neben dem „Leuchtturmprojekt“ einer Palliativstation mit 12 Betten im „Krankenhaus Links der Weser“ bestehen zwei Palliativdienste für eine „spezialisierte ambulante Palliativversorgung“ (SAPV).

Dr. Dirk Mittermeier

Senioren-Vertretung in der Stadtgemeinde Bremen

Allgemeine Infos zur Barrierefreiheit

Aufzug: Türbreite 80 cm.
Flurtüren gehen nach außen auf.
Die Seniorenvertretung will mithelfen, den Lebensraum für alle älteren Mitbürger zu verbessern, ihren Forderungen und Wünschen Nachdruck verleihen und das Sprachrohr dieser Bevölkerungsgruppe sein

Infos für RollstuhlfahrerInnen und Gehbehinderte

Was bedeuten diese Pfeile?

(Erhoben am 30.11.-0001)

Landesseniorenvertretung Bremen
Tivoli-Hochhaus, 4.Etage, Z.14, Bahnhofsplatz 29, 28195 Bremen,
Tel.: (0421) 3 61 67 69
Seniorenvertretung@soziales.bremen.de

  • Letzte Änderung am 17.11.2017
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