Landesjugendorchester Bremen e.V.

Über uns

Das Landesjugendorchester Bremen, geleitet von Prof. Stefan Geiger, versammelt junge, talentierte Musikerinnen und Musiker aus Bremen und Umgebung, um gemeinsam Orchesterwerke in verschiedenen Besetzungen, Solokonzerte und Stummfilm-Begleitungen zu erarbeiten und im norddeutschen Raum aufzuführen. 1971 als Streichorchester gegründet, übernahm 1996 Stefan Geiger die künstlerische Leitung des Orchesters und konnte durch seinen engagierten Arbeitsstil und seine vielfältigen Erfahrungen mit Jugendorchestern das LJO Bremen zu neuem Glanz führen. Ziel ist es damals wie heute, zu einer späteren professionellen Auseinandersetzung mit Musik, beispielsweise im Rahmen eines Musikstudiums, beizutragen. Schwerpunkt bilden die regelmäßigen Arbeitsphasen des Orchesters, die von Dozenten begleitet werden, die aus hochrangigen norddeutschen Orchestern wie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, den Bremer Philharmoniker und des NDR-Sinfonieorchesters Hamburg kommen. Es erklangen in den vergangenen Jahren Interpretationen großer Sinfonien von Johannes Brahms (1. Sinfonie), Gustav Mahler (1. und 5. Sinfonie), Hector Berlioz („Symphonie fantastique“) u.a.

 

Einen weiteren Höhepunkt erreichte die Orchesterarbeit Ostern 2008, als Wagners „’Ring’ ohne Worte“ (eine Fassung für Orchester ohne Sänger) mit großem Erfolg aufgeführt wurde. 2011 feierte das LJO Bremen seinen 40. Geburtstag mit einem großen Solisten: Stefan Rapp – Solopauker der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen – begeisterte mit Joseph Schwantners großartigem „Percussion Concerto“. Anschließend bezauberte das Orchester sein Publikum mit „Le Sacre du Printemps“ von Igor Strawinsky.

 

Besonders sind die Filmprojekte des Orchesters hervorzuheben, die in Zusammenarbeit mit dem Kommunalkino City46 durchgeführt werden. So begleitete das LJO Bremen beispielsweise  2011 den Stummfilmklassiker „Metropolis“ von Fritz Lang, 2013 Charlie Chaplins „City Lights“ und 2015 den Klassiker „Nosferatu“. 2017, im Jahr der 20-jährigen Zusammenarbeit des LJO Bremen mit dem City46, begleitete das Orchester den Stummfilm „Der General“ von Buster Keaton.

 

Auch im Ausland stellen die jungen Musiker_innen regelmäßig ihre musikalische Qualität unter Beweis: u.a. 2003 in Belgien und den Niederlanden, 2005 in Bosnien-Herzegowina, 2011 in Portugal und 2014 in Bulgarien und China. Die nächste Auslandsreise, auf Einladung der Europäischen Kulturhauptstadt Plovdiv, wird 2019 erneut nach Bulgarien führen.

 

Darüber hinaus gehören auch außergewöhnliche Produktionen zum Konzertkalender des LJO Bremen, wie zum Beispiel 2014 die erste Opernproduktion in der Geschichte des Klangkörpers (G. Menotti: „Amahl und die nächtlichen Besucher“) oder der GERMAN GAMEMUSIC AWARD, der 2014 bereits zum zweiten Mal stattfand. Regelmäßig präsentiert das Landesjugendorchester Bremen auch Werke des 20. und 21. Jahrhunderts,  so zuletzt mit einem Programm zeitgenössischer japanischer Werke im Kontext der „Cool Japan“-Ausstellung des Bremer Übersee-Museums.

 

Während der Projektphasen entsteht auf beeindruckende Weise ein enger Zusammenhalt innerhalb des Orchesters, der die Erarbeitung des oftmals sehr anspruchsvollen Konzertprogramms erst ermöglicht. Ambitionierte Musikstudierende und passionierte Hobbymusiker_innen im Alter von 13 bis 25 Jahren haben gemeinsam Spaß am Musizieren auf hohem Niveau. Es bilden sich langanhaltende Freundschaften über die Zeit im Orchester hinaus, oft auf große Entfernung, verbunden durch die gemeinsamen Erinnerungen. Dieser engagierte Einsatz aller Beteiligten findet immer wieder tolle Resonanz in der Presse: „Ein jugendlich frisches Ensemble auf überragendem, professionellem Niveau.“

 

Weitere Informationen auch unter:

www.ljo-bremen.de bzw. http://germangamemusicaward.de  

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  • Letzte Änderung am 16.12.2017
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