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Hedwig Hintze-Gesellschaft für Historische Forschung und Bildung e.V.

Bibliothekstraße 1, Universität Bremen, Gebäude GW2, 28359 Bremen

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Das Institut mit der im Aufbau begriffenen Arbeitsbibliothek für Studierende und der Dokumentationsstelle 'Hedwig Hintze' ist z.Zt. nur nach Vereinbarung ...

Über uns

Hedwig Hintze-Gesellschaft
Universität Bremen,
Fb8, GW 2, A 4270,
Postfach 330440

Das Hedwig Hintze-Institut Bremen ist die Geschäftsstelle der Hedwig Hintze-Gesellschaft Bremen e.V., zugleich Forschungsinstitut und Bibliothek. Es gibt eine Schriftenreihe heraus (im Trafo-Verlag Berlin), in der bevorzugt Forschungs- und Examensarbeiten zur Frauen- und Geschlechtergeschichte erscheinen sowie die Tagungsberichte der Gesellschaft. Die eigenen Forschungen richten sich auf die Geschichte des Frauenstudiums, die Verfolgung jüdischer WissenschaftlerInnen und das Leben und Werk der Historikerin Hedwig Hintze, die vom NS-Regime in die Emigration und in den Tod getrieben wurde.
Geschäftsführung: Dr. Eva Schöck-Quinteros

Hedwig Hintze - Kurzbiografie
Geboren 1854 als Tochter der juedischen Bankiersfamilie Guggenheimer, evangelisch getauft und erzogen.
Privatausbildung, Auslandsaufenthalte, Lehrerinnenexamen 1902; seit 1904 Gasthörerin an der Universität München; 1910 Abitur in Berlin; ab 1910 Studium der Germanistik, Geschichte und Nationaloekonomie in Berlin.
1912 Heirat mit dem Historiker Otto Hintze; 1924 Promotion; 1928 Habilitation mit Themen zur Geschichte der französischen Revolution und Verfassungsgeschichte; seit 1926 Mitarbeiterin der Historischen Zeitschrift (HZ); seit 1929 Privatdozentin an der Berliner Universität.
Linksliberal und pro-französisch eingestellt tritt sie für die Politik des Völkerbundes und der internationalen Verständigung ein. 1933 wird sie auf Grund ihrer jüdischen Herkunft aus der Universität entlassen und von der Mitarbeit an der HZ ausgeschlossen.
Paris wird für einige Jahre ihr Exil; kurz vor Kriegsausbruch Flucht in die Niederlande; 1940 stirbt Otto Hintze; Einreiseversuche in die U.S.A. scheitern; finanziell und seelisch am Ende nimmt sich Hedwig Hintze im Juni 1942 in Utrecht das Leben. Ihr Nachlass ist weitgehend verschollen.
Kein Impressum hinterlegt.
  • Letzte Änderung am17.11.2017
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