CGB - Christlicher Gewerkschaftsbund Deutschlands, Landesverband Bremen

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Über uns

Der Christliche Gewerkschaftsbund Deutschlands (CGB) ist gewerkschaftlicher Dachverband für vierzehn selbständige christliche Berufsgewerkschaften. Er ist regional in Landesverbände gegliedert. Der Landesverband Bremen umfasst den Bereich des Bundeslandes Bremen mit seinen Städten Bremen und Bremerhaven. Bei den zugehörigen Berufsgewerkschaften weichen die regionalen Zuständigen zum Teil von den Landesgrenzen ab.

Größte Einzelgewerkschaft des CGB-Landesverbandes Bremen ist die Berufsgewerkschaft DHV - vormals Deutscher Handels- und Industrieangestellten-Verband. Die DHV verfügt vor Ort auch über ein Bildungswerk, das regelmäßig Betriebsräte-Seminare sowie Prüfungsvorbereitungsseminare für kaufmännische Auszubildende durchführt.

Vorsitzender des CGB-Landesverbandes Bremen ist der Dipl.-Betriebswirt (FH) Peter Rudolph, der die christlichen Gewerkschaften auch in der Vollversammlung der Arbeitnehmerkammer vertritt.

News

Der CGB-Landesverband Bremen und seine vierzehn Berufsgewerkschaften sind besorgt über das sin­kende Ausbildungsplatzangebot in der Seestadt Bremerhaven. Waren bei der IHK Bremerhaven, jetzt Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven, im Jahre 2009 noch 1941 Aus­bildungs­plätze registriert, waren es 2015 noch 1704. Die Zahl der Neuverträge sank im gleichen Zeit­raum von 730 auf 662. Unter Einbeziehung der bei den übrigen Kammern registrierten Ausbildungs­verhältnisse und der von Magistrat und Senatorin für Finanzen angebotenen Ausbildungsplätze in der öffentlichen Verwaltung verzeichnete Bremerhaven zum 30.09.2015 insgesamt 1054 neue Ausbil­dungsverhältnisse gegenüber 1108 zum 30.09.2014 . Nach den ihm bis­lang vorliegenden Zahlen geht der CGB davon aus, dass auch zum Beginn des Ausbildungsjahres 2016/2017 die Zahl der neuen Ausbildungsverhältnisse in Bremerhaven weiter gesunken sein und nur noch knapp über der 1000er-Grenze liegen dürfte.

 

CGB-Landesvorsitzender Peter Rudolph, der die christlichen Gewerkschaften auch im Berufsbil­dungs­ausschuss der Handelskammer vertritt und mehr als 30 Jahre den jährlichen Berufswettkampf für kauf­männische Auszubildende organisierte: „Besorgt an der Ausbildungsplatzentwicklung macht uns insbe­sondere die nachlassende Ausbildungsbereitschaft der Bremerhavener Wirtschaft, die im Widerspruch steht zu den ständigen Klagen über einen Fachkräftemangel steht. Bremerhaven verfügt ak­tuell über rund 450 Ausbildungsbetriebe, hinzu kommen nach Angaben des Senats etwa 300 Be­triebe, die in der Vergan­genheit ausgebildet haben, dies jedoch aktuell nicht tun und wieder reaktiviert werden müssen.“

 

Der CGB erinnert an die Bremer Vereinbarung für Ausbildung und Fachkräftesicherung, in der sich die 28 unterzeichnenden Institutionen u.a. dazu verpflichtet haben, die Zahl der Ausbildungsplätze im Lande Bremen von rd. 7000 im Jahre 2013 auf 7800 im Jahre 2017 zu erhöhen. Das Mehr an Ausbil­dungsplät­zen wird nicht nur benötigt, um allen aktuell ausbildungsplatzsuchenden Schulabgängern einen Ausbil­dungsplatz anbieten zu können, sondern auch zur Versorgung der Bugwelle unversorgter Ausbildungs­platzbewerber aus den Vorjahren, die das Land weiterhin vor sich herschiebt. Ausweislich der Ant­wort des Senats vom 10.01.2017 auf eine Große Anfrage der Fraktion Die Linke befanden sich zum Schuljahr 2015/2016 allein in der Stadtgemeinde Bremen 1497 Jugendliche in Ausbildungsvorberei­tenden Bildungs- gängen (AVBG)  bzw. in der Einjährigen berufsvorbereitenden Berufsfachschule (EbvBFS) und damit in schuli­schen Übergangssystemen. Für Bremerhaven liegen dem CGB entsprechende Zahlen nur für das Schuljahr 2013/2014 vor. Seinerzeit waren im Lande Bremen insgesamt 1255 Schülerinnen und Schüler aus allgemeinbildenden Schulen in Maßnahmen des Übergangsbereichs gewechselt, davon 295 in Bremerhaven.

 

 

Rudolph: „Jedes schulische Übergangssystem ist aus Sicht des CGB nur zweite Wahl. Wir fordern daher alle politisch Verantwortlichen in Bremen und Bremerhaven auf, ihre Bemühungen auf die Schaffung re­gulärer Ausbildungsplätze zu fokussieren statt Jugendliche weiterhin in schulischen Übergangssyste­men zu parken.“

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  • Letzte Änderung am 20.11.2017
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