Bremer Philharmoniker

Über uns

Ob Oper oder Philharmonisches Konzert, Cross-Over-Projekt oder Kammermusik, Benefiz-Konzert oder musikalische Nachwuchsförderung – durch ihr vielfältiges künstlerisches Engagement bilden die Bremer Philharmoniker die tragende Säule des nordwestdeutschen Musiklebens.

Mit einer rund zweihundertjährigen Geschichte sind die Bremer Philharmoniker eines der weltweit traditionsreichsten Orchester. Klangvolle Namen wie Hans von Bülow, Hans Wallat, Hans Schmidt-Isserstedt, Marcello Viotti und Markus Poschner sowie ab Konzertsaison 2018/2019 Marko Letonja formen die Liste der Generalmusikdirektoren, nicht minder eindrucksvoll ist die Liste der Gastdirigenten, auf der Karl Böhm und Eugen Jochum ebenso stehen wie die Komponisten Sir Maxwell Davis, Hans Pfitzner, Paul Hindemith und Johannes Brahms, der die Welturaufführung seines „Ein deutsches Requiem“ in Bremen dirigierte.

Heutzutage sind die Bremer Philharmoniker in der Spielzeit so gut wie täglich zu erleben. Herzstück der Präsenz des Orchesters ist die Abonnementkonzertreihe in der Bremer Glocke, dem Stammhaus der Bremer Philharmoniker, wo das Orchester über 25 Philharmonische Konzerten pro Saison gibt. Hinzu kommen mehr als 30 Sonderkonzerte wie z.B. das Benefiz-Adventskonzert und das Konzert im Rahmen des „Musikfest Bremen“ sowie rund 175 Opernvorstellungen im Theater Bremen. Zwei eigene Kammermusikreihen der Orchestermitglieder und zahlreichen Projekte zur Förderung des musikalischen Nachwuchses runden das Angebot ab und prägen das nordwestdeutsche Musikleben maßgeblich.


Instrumentalsolisten von Weltrang wie Frank Peter Zimmermann, Gidon Kremer, Sol Gabetta, Rudolf Buchbinder, Arcadi Volodos und Lise de la Salle, Sänger wie Dame Felicity Lott, Claudia Barainsky und Bo Skovhus und Dirigenten wie Ari Rasilainen, Mario Venzago, Marc Albrecht und Miguel Harth-Bedoya kommen immer wieder gern nach Bremen, um mit den Philharmonikern zu musizieren. Konzerte von internationaler Strahlkraft wie das Festkonzert anlässlich des 75. Geburtstags von Michail Gorbatschow und das live von der ARD übertragene Festkonzert anlässlich des Tags der Deutschen Einheit sowie Konzertreisen ins In- und Ausland, u.a. zum Festival de Musica Religiosa de Cuenca, in ehemalige Hansestädte des Baltikums und an das Concertgebouw Amsterdam unterstreichen einmal mehr die Klasse und die hohe künstlerische Qualität der Bremer Philharmoniker.

Die Bremer Philharmoniker GmbH ist 2002 aus dem Philharmonischen Staatsorchester Bremen hervorgegangen. Neben der Stadt Bremen und dem Theater Bremen sind die Orchestermusiker selbst über einen Verein private Gesellschafter ihres Orchesters und damit unmittelbar in die künstlerischen wie in wirtschaftlichen Prozesse der GmbH eingebunden. Vom großen Potential dieses innovativen Orchestermodels zeugt nicht nur die stetige Entwicklung des künstlerischen Niveaus, sondern auch die Entwicklung innovativer neuer Konzertformate und die Erschließung neuer Zielgruppen sind ein eindeutiger Beleg für die erfolgreiche Arbeit der Bremer Philharmoniker GmbH.

Die ausgeprägte und vielfältige Förderung des musikalischen Nachwuchses in Bremen und der Region ist ein besonders wichtiges Anliegen der Philharmoniker. Mit verschiedensten Veranstaltungen in- und außerhalb der Schule erreichen sie jedes Jahr über 15.000 (!) Kinder und Jugendliche in Bremen und im Bremer Umland. Auch deutschlandweit findet ihr Engagement und ihre Innovationskraft große Beachtung; immer wieder werden ihre Nachwuchsprojekte mit bundesweit ausgelobten Preisen und Auszeichnungen bedacht. Ein Meilenstein ist die zur Saison 2006/07 eröffnete „Musikwerkstatt Bremen“ der Bremer Philharmoniker, mit der ein deutschlandweit einzigartiges Konzept zur musikalischen Breitenbildung entwickelt und umgesetzt werden konnte. 2007 wurde die „Musikwerkstatt Bremen“ von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Deutschen Bank ausgezeichnet und zum „Ort im Land der Ideen“ ernannt. Auf Grund der großen Nachfrage wurden 2016 zwei weitere Standorte eingerichtet, in denen neben klassisch westlichen Orchesterinstrumenten auch Instrumente anderer Kulturkreise vorgestellt werden und integrative Workshops für Menschen unterschiedlichster Nationalitäten und Religionszugehörigkeiten angeboten werden.

Die Bremer Philharmoniker sind, das zeigt ihr großes Tätigkeitsspektrum eindrucksvoll, mehr als „nur“ ein Orchester. Sie bilden einen gewichtigen Teil im sozialen und gesellschaftlichen Fundament Bremens. Sie beschränken sich nicht auf das Musizieren in den etablierten Kulturstätten, sondern fassen ihren Kulturauftrag deutlich weiter: Sie engagieren sich in der Förderung junger Menschen genauso wie in der Unterstützung von sozialen, integrativen und karitativen Zielen. Sie legen Wert auf enge Kooperationen mit anderen Bremer Unternehmen und Institutionen, um gemeinsam noch besser für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und der Region wirken zu können – in der festen Überzeugung, dass Kultur ein wesentlicher Bestandteil einer lebenswerten Gesellschaft ist.

Bremer Philharmoniker GmbH
Plantage 13
28215 Bremen
Telefon 0421 - 626 73-0
Fax 0421 - 626 73-20
info@bremerphilharmoniker.de

 

Intendant und Geschäftsführer: Christian Kötter-Lixfeld
Aufsichtsratsvorsitzende: Staatsrätin Carmen Emigholz
Sitz der Gesellschaft: Bremen
Registergericht: Amtsgericht Bremen HRB 21483

  • Letzte Änderung am 26.11.2018
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