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Schifffahrt-Luftfahrt-Raumfahrt - Satellitenbasierte Fernerkundung und Maritime Anwendungen

Auf einen Blick

Termin

20.04.2018
19:00 - 20:00


Ort

Schulschiff Deutschland
Zum Alten Speicher 15
28759 Bremen

Satellitenbasierte Fernerkundung und Maritime Anwendungen

Die riesigen globalen Ozeane können am besten vom Weltraum aus mittels Satellitensensoren beobachtet werden. Deren Beobachtung ist wichtig für ökologische, ökonomische, soziale und politische Interessen. Insbesondere über die Umwelt liefert die Erdbeobachtung Erkenntnisse mit steigender Wichtigkeit, z.B. die Bewertung des Klimawandels. Die Anwendung von weit verbreiteten optischen Kamerasensoren für maritime Lagebilder unterliegt dem Einfluss von Belichtungs- und Wetterbedingungen. Besser geeignet sind Radarsensoren, welche auch nachts funktionieren und durch Wolken hindurchsehen können. Aus diesem Grund werden vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Methoden zur Extraktion maritimer Informationen aus Synthetic Aperture Radar (SAR) Bildern entwickelt und in Nahe Echtzeit (NRT) zur Verfügung gestellt. Dieser Vortrag liefert einen Überblick über Erdbeobachtungstechniken und setzt dabei den Fokus auf die Anwendung von SAR zur Unterstützung des maritimen Lagebildes.

 

Dieser Vortrag gehört zur Veranstaltungsreihe "Schifffahrt-Luftfahrt-Raumfahrt" im Bremer Norden auf dem Schulschiff Deutschland.

 

Zur Person

Björn Tings wurde am 29.06.1987 in Aachen geboren. Sein Studium im Fach "Scientific Programming" und die gleichzeitige Ausbildung zum "Mathematisch-technischen Softwareentwickler" bei der RWTH Aachen schloss er 2010 ab. Im Jahr 2013 erreichte er seinen Masterabschluss im Fach "Artificial Intelligence" an der Universität Maastricht. Seit 2013 ist Björn Tings Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Team für Synthetic Aperture Radar (SAR)-Ozeanographie am Institut für Methodik der Fernerkundung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Bremen. Er ist verantwortlich für die Integration der Forschung und Entwicklung des Teams in operationelle Prototypensoftware zur robusten und schnellen Prozessierung von SAR-Daten. Seine Forschung umfasst die automatische Detektion und Klassifikation von Schiffen auf SAR-Bildern. Als Doktorand an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg arbeitet er an der automatischen Erkennung von Bug- und Heckwellensignaturen von Schiffen. 

 

Teilnahmehinweis

Der Eintritt ist frei. Eine Spende für das Schulschiff Deutschland ist herzlich willkommen.

Aufgrund der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung erforderlich und unter der Telefonnummer 0421-632214 möglich.

 

Veranstaltungsinitiative: Cynthia Bolen-Nieland

Veranstalter: Schulschiff Deutschland e. V.

 

Bildquelle: WFB/Ingo Wagner

Weitere Informationen

Eintritt
kostenlos

Anmeldung
Eine Anmeldung ist erforderlich und unter der Telefonnummer 0421-632214 möglich.

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