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Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart

Auf einen Blick

Termin

18.08.2018
15:00 - 18:00


Ort

Kultur-Aula im Stiftungsdorf Ellener Hof
Ludwig-Roeslius-Allee 181
28327 Bremen

0421 43 08 90 03

 

INTEGRATION ALS ERFOLGSGESCHICHTE

 

Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart

 

 

 

Einladung zur Eröffnung der Ausstellung

 

„Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart“

 

“ am 18. August 2018 um 15 Uhr

 

 in der Kultur-Aula Ellener Hof in Bremen-Osterholz

 

 

 

Am Samstag, 18. August, lädt die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland,  um 15 Uhr zu einem Kulturnachmittag und zur Eröffnung der Ausstellung „Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart“ in die Kultur-Aula im Stiftungsdorf Ellener Hof  in Bremen- Osterholz, Ludwig-Roselius-Allee 181, ein.

 

 

 

Die Ausstellung informiert auf 24 Stellwänden über die deutschen Spätaussiedler aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion und ihre Geschichte. Sie wurde von der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR) mit Sitz in Stuttgart konzipiert und mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern (BMI Berlin) und des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF Nürnberg) realisiert.

 

 

 

Eröffnet wird die Ausstellung durch Ulrich Schlüter, Leiter des Ortsamts Osterholz,  und Frieda Banik von der Landesgruppe Bremen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland.

 

 

 

Der Projektleiter der Ausstellung Jakob Fischer wird in die Ausstellung einführen. Es besteht die Möglichkeit auf einer Großleinwand Kurzfilme über die Geschichte und Integration der Deutschen aus Russland zu sehen. Projektleiter Fischer informiert mit interessanten Dokumentationen über die Geschichte der Russlanddeutschen, von glücklichem Ankommen, von neuen Wurzeln, neuer Heimat und verständnisvollem Miteinander.

 

 

 

Deutsche folgen dem Ruf der Zarin

 

Ausgelöst worden war die große Welle der Auswanderung von Deutschen nach Russland am 22. Juli 1763 durch ein Manifest der deutschstämmigen Zarin Katharina der Großen. Die eingewanderten Deutschen sollten mehrheitlich den Beruf eines Ackerbauers ausüben und die endlosen Steppen der Kirgisen und Tataren für den Weizenanbau nutzen. Um die südlichen und östlichen Grenzen von Russland neueroberten Territorium an der Wolga, auf der Krim und in Südost-Russland vor Angriffen der Nomadenstämme zu schützen, lud die Zarin Zuwanderer nach Russland ein. Die Mehrheit kam aus Deutschland, wo nach dem Siebenjährigen Krieg große Not und Armut herrschte.

 

 

 

Katharina II. versprach den deutschen Einwanderern Privilegien wie eine eigenständige deutsche Verwaltung, Glaubensfreiheit, Befreiung vom Wehrdienst, Steuerbefreiung und bis zu 30 Hektar Land für jede Familie. So entstanden in der Zeit von 1764 bis 1862 viele deutsche Siedlungen an der Wolga, im Raum St. Petersburg, in der Ukraine, in Wolhynien, auf der Krim, im Kaukasus, im Baltikum und in Bessarabien.

 

 

 

Die Folgen von zwei blutigen Weltkriegen und die daraus resultierenden Konflikte mit Deutschland trafen die Nachfahren der deutschen Auswanderer in der späteren Sowjetunion hart. Es kam zu Pogromen und Deportationen, Enteignungen und Repressalien.

 

 

 

Die Russlanddeutschen stehen für Integration

 

So ist es kein Wunder, das in der Folge viele Deutsche die Russische Föderation sowie die Nachfolgestaaten der ehemaligen UdSSR verlassen haben und ins Land ihrer Ahnen zurückgekehrt sind.

 

 

 

Die Mehrheit der Russlanddeutschen ist inzwischen gut integriert und steht für ein Beispiel der gelungenen Wiedereingliederung in Deutschland.

 

 

 

 Durch die gezeigten Informationen soll die Ausstellung auch zum Abbau von Vorurteilen und zur Verbesserung der Akzeptanz russlanddeutscher Spätaussiedler in der deutschen Gesellschaft beitragen.

 

 

 

Die Ausstellung ist vom 18. August bis zum 2. September 2018 in der Kultur-Aula im Stiftungsdorf Ellener Hof in Bremen-Osterholz, Ludwig-Roselius-Allee 181, zu sehen.

 

 

 

Der Eintritt ist frei. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Schulklassen und Gruppen sind herzlich eingeladen.

 

 

 

Für Rückfragen und Anmeldung für Führungen durch die Ausstellung:

 

 

 

Jakob Fischer, Tel. 0171 – 40 34 329, Email: J.Fischer@LmDR.de;

 

 

 

www.deutscheausrussland.de; www.lmdr.de;

 

Facebook: http://facebook.de/lmdr.ev 

       

Weitere Informationen

Eintritt
kostenlos

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