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Die Sage von der Gluckhenne

Auf den Schriftsteller Friedrich Wagenfeld (geboren am 3. Januar 1810 in Bremen, gestorben 26. August 1846) geht die Sage von der Henne und ihren Küken zurück, die noch heute als die wirkliche Gründungsgeschichte Bremens weitergegeben wird.

Trockene Bleibe gesucht

Nach dieser Sage sollen heimatlose Fischer, als sie auf der Flucht vor Feinden bei schlechtem Wetter von der Weser her eine trockene Bleibe für sich und ihre Familien an Land suchten, eine Glucke mit Küken beobachtet haben, die sich im Schein der untergehenden Sonne im Heidekraut auf einer Düne für die Nacht in Sicherheit brachte.

Eine Düne als Hort der Freiheit

Die Fischer deuteten ihre Beobachtung als Zeichen ihrer Götter. Sie folgten den Tieren, da sie davon ausgingen, dass sie dort, wo Hühner leben können, auch eine sichere Bleibe finden würden. Sie fanden einen solch angenehmen Platz vor, dass sie sich entschlossen, dort Hütten zu bauen und die Düne zu einem "Hort der Freiheit" zu machen. Auf Wagenfeld geht auch die Verbindung der Sage mit der Legende um die Abbildung einer Henne über dem zweiten Bogen der Rathausfassade zurück. Ob die Bauherren des Bremer Rathauses die Sage kannten ist ungewiss. Vielleicht wollten sie damit auch nur ein Symbol für Fruchtbarkeit und Mütterlichkeit setzen.

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