Die Wümme in der Dämmerung.

Die Wümme

Umgeben von Wiesen und Feldern nutzen Radfahrer, Skater und Spaziergänger die Wege entlang des Wasserlaufs gerne für Ausflüge ins Grüne. Der Wümmeradweg führt beidseitig, vor und hinter den Deichen entlang der gesamten Strecke von der Lüneburger Heide bis nach Bremen und lädt zu mehrtägigen Touren ein.

Insgesamt 118 Kilometer misst die Wümme, deren Quelle in der Lüneburger Heide liegt. Nach einigen Orten in Niedersachsen fließt sie ab Borgfeld durch Bremen, bis sie zwischen Blockland und Ritterhude mit der Hamme zusammenfließt und die Lesum bildet.

 

Die Borgfelder Wümmewiesen bieten Erholung pur

In den Wümmewiesen verästelt sich die Wümme zu einem weitläufigen Binnendelta, das vielen Tieren- und Pflanzenarten einen wertvollen Lebensraum bietet. Bremerinnen und Bremer genießen in Borgfeld und Oberneuland die Ruhe der Natur und den Blick über die Auenlandschaft, gehen spazieren oder unternehmen Fahrten per Rad.

Ein gepflasterter Spazierweg im Hollerland in Horn-Lehe

Winterlicher Spaziergang im Hollerland.

Quelle: privat / JUA

Im Blockland idyllische Landschaften genießen

Auch im Blockland, der hinter dem Wümmedeich liegenden Marschlandschaft, gedeiht die Pflanzenwelt, während Tier und Mensch die Landschaft rund um den Fluss genießen. Auf dem Wasser erleben Neugierige von April bis Oktober ein Stück Geschichte: In Torfkähnen wandeln sie auf den Spuren der Schiffer, die einst Torf aus dem Teufelsmoor nach Bremen schipperten.

 

Schützenswerte Natur entlang der Wümme

In ihrem gesamten Verlauf ist die Wümme als Natur- oder Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Eine besondere Rolle spielt sie auch für den Fisch-Artenschutz. Zahlreiche bedrohte Wanderfischarten fühlen sich in der Wümme wohl – vielleicht auch, weil sie zu den saubersten Flüssen Norddeutschlands zählt. In Borgfeld, an der Grenze zu Niedersachsen, liegt der so genannte Tiedenbereich der Wümme, der schiffbar ist.

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