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48 Stunden in Bremen - Tag 1

Zwei Tage in Bremen

Für 48 Stunden liegt euch die Hansestadt zu Füßen! Ob ihr nun ein Wochenende oder zwei Wochentage in Bremen verbringt, mit unseren Tipps lernt ihr die Wesermetropole kennen. Entdeckt Bremens facettenreiche Stadtteile, verwinkelte Gassen und maritimes Flair, ebenso wie die klassischen Sehenswürdigkeiten. Gespickt mit einigen Geheimtipps erlebt ihr Bremen historisch, authentisch und modern.

 Frühstücken (8:30 bis 9:30 Uhr)

Den ersten Tag startet ihr mit einem stärkenden Frühstück an einem besonderen Ort: Der Kaffeemühle in den Wallanlagen. In der historischen Mühle reicht das Angebot vom Frühstücksbuffet bis hin zu leichten Stärkungen für eilige Stadttouristen.

Tausende rote Tulpen vor der Mühle am Wall

Quelle: WFB / Tristan Vankann

 Bremer Innenstadt

Weiter geht es in die Bremer Innenstadt, denn es wird Zeit für einen Schnappschuss mit den vier berühmtesten Bremern: den Stadtmusikanten. Zu früher Stunde könntet ihr auch Glück haben und die vier einmal kurz für euch alleine genießen - die ideale Gelegenheit für ein Selfie mit den Bremer Stadtmusikanten.

Stadtmusikanten bei Nacht

Quelle: bremen.online GmbH / Dennis Siegel

 Über den Dächern von Bremen (10 Uhr)

Frühsport ist angesagt! Denn genau 265 Stufen trennen euch von einer wunderbaren Sicht auf Bremen. Von April bis Oktober öffnet der südliche Turm des St. Petri-Dom seine Türen oder vielmehr seine Aussichtsplattform. Lasst eure Blicke über Bremens "guter Stube" schweifen und genießt die Aussicht auf die gesamte Innenstadt. Bei klarem Wetter reicht das Blickfeld auch noch weiter. Fazit: Der sportliche Aufstieg lohnt sich.

Ein Blick vom St. Petri Dom auf den Marktplatz; Quelle: bremen.online/BKO

Quelle: bremen.online/BKO

 Sightseeing zu Fuß (11 bis 11:45 Uhr) oder Stadtführung

Nun habt ihr Zeit euch den Dom von Innen anzuschauen und die Sehenswürdigkeiten rund um den Marktplatz aus der Nähe zu betrachten. Euch erwartet das historische RathausRoland, Spuckstein und die Bremische Bürgerschaft, um nur einige zu nennen. Gerne könnt ihr euch an dieser Stelle für eine Führung entscheiden und mehr Zeit einplanen. Natürlich verschiebt sich der folgende Zeitplan dann ein wenig für euch.

Passanten rund um den historischen Marktplatz in Bremens Stadtmitte.

Quelle: Frauenseiten / A. Robers

 Glockenspiel Böttcherstraße (ab 12 Uhr)

Pünktlich um 12 Uhr solltet ihr euch bereits in der backsteinernen Böttcherstraße befinden, die ihr direkt vom Marktplatz aus betretet. Dort wartet das Glockenspiel mit 30 Meißener Porzellanglocken auf euch, die Seemanns- und Volkslieder spielen. In der Häuserecke befindet sich ein kleiner unscheinbarer Turm, der sich zur Musik der Glocken aufdreht und 10 Bildtafeln zeigt. Zu sehen sind Entdecker und Abenteurer, die den Ozean überquerten. Wenn ihr euch vorher für eine Stadtführung entschieden haben, ist das kein Problem:
Hier habt ihr alle Glockenspielzeiten

  • Stündlich 12 bis18 Uhr
  • Vom 01.01. bis 30.04. um 12, 15, 18 Uhr (nicht bei Frost)

Schlendert nach dem Glockenspiel noch gemütlich durch die kleinen Geschäfte und Museen der Böttcherstraße, besonders sehenswert ist die Bonbonmanufaktur mit dem Sieben-Faulen-Brunnen.

Türmchen im Haus des Glockenspiels im Schnoor mit rotierender Figurentafel.

Quelle: privat / JUA

 Mittagspause (13 Uhr)

So langsam knurrt der Magen? Von der Böttcherstraße erreicht ihr über die Domsheide den berühmten Schnoor, Bremens ältesten Stadtteil. In den kleinen Gassen findet ihr von mediterraner Küche bis hin zu deutschen und bremischen Spezialitäten die richtige Adresse für eure Mittagspause.

Schnoor - Wüstestätte

Quelle: ###noentry###

Nachtisch und Bummel im Schnoor (14 bis 15 Uhr)

Nach dem Essen habt ihr genug Zeit für einen Bummel durch die kleinen Geschäfte und verwinkelten Gassen im Schnoor. Den richtigen Nachtisch findet ihr in den Cafés und Eisdielen sowie in Schröters Chocolaterie - ein Muss für Schokoladen-Fans.
 

Bremer Museen (15 bis 18 Uhr)

Den Nachmittag könnt ihr in einem von Bremens Museen verbringen, denn von Kunst über Sport und historischen Ausstellungsstätten hat Bremen einiges zu bieten. Die folgenden Museen erreicht ihr von eurem Standpunkt, dem Schnoor, fast alle zu Fuß.

 

Plan B - Shopping

Wer keine Lust auf Museumsluft hat, kann sich auch seine persönliche Shopping-Route zusammenstellen. Lernt Bremens Einkaufsquartiere und Shopping-Stationen kennen.
Ob ihr nun von einem Museum aus starten, oder von eurem letzten Shopping-Standort, euer nächstes Ziel ist das Viertel.

 Das Viertel (ab 18 Uhr)

Eines von Bremens beliebtesten Quartieren ist das Viertel. Dort warten zahlreiche Geschäfte, verschiedenste Kultureinrichtungen und ein breites gastronomisches Angebot auf euch. Absolutes kulinarische Pflichtprogramm ist die Bremer Fast-Food-Erfindung: das Rollo. Ein Geheimtipp ist hier das "Tandour" Schnell-Restaurant am Sielwall. Weitere gemütliche Restaurants warten im Viertel mit weltweitinspirierter Küche.

Blick stadtauswärts auf den Ostertorsteinweg

Quelle: WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH / Jonas Ginter


Bar-Hopping, Party oder lieber früh ins Bett?

Wer nach diesem Tag voller Bremer Momente noch Energie hat und Bremens Nachtleben kennenlernen möchte, ist im Viertel schon gut aufgehoben. Mischt euch beim Bar-Hopping unter die Einheimischen. Entdeckt Bars wie das "Wohnzimmer", die "Heldenbar" oder taucht ab in das "Bermuda Dreieck" zwischen Fehrfeld und Römerstraße. Dort reihen sich Kneipen aneinander, in denen gekickert, getanzt und gefeiert werden kann.

Hier geht es weiter zu: 48 Stunden in Bremen - Tag 2

Nächtliche Aufnahme zeigt Kneipen im "Bermuda Dreieck"

Quelle: privat / BKO

Hier findet ihr alle Tipps in Bremen: