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Symposium zu 200 Jahren Bremer Stadtmusikanten

Illustration der Bremer Stadtmusikanten und den Räubern
Wie die Bremer Stadtmusikanten und Bremen zu einer Einheit wurden - dieser Frage wird sich bei einem Vortrag im Rahmen des Symposiums zum 200. Jubiläum des Märchens gewidmet.

Quelle: Ubbelohde/Moormann

Die Bremer Stadtmusikanten sind weltweit bekannt und beliebt, doch wie gut kennen wir das Märchen wirklich? Anlässlich des Stadtmusikantensommers wird ihnen in einem Symposium gefolgt und betrachtet, was diesen Märchentypus ausmacht und wie er sich entwickelt hat. Am Sonntag, den 23. Juni hält Prof. Dr. Konrad Elmshäuser einen spannenden Vortrag zu den vier Abenteurern.

Wann & Wo


vom 21. Juni bis zum 23. Juni in der Stadtbibliothek Bremen

Key Visual des Stadtmusikantensommers

Über den Vortrag: 

"Die Stadtmusikanten in Bremen" von Prof. Dr. Konrad Elmshäuser, Leiter des Staatsarchivs Bremen
 

200 Jahre nach der Erstausgabe der Bremer Stadtmusikanten sind Stadt und Märchen zu einer begrifflichen Einheit verschmolzen – die Stadtmusikanten sind  heute fester Bestandteil der Bremer Identität. Doch war dies nicht immer so. Bei genauerer Betrachtung lässt sich feststellen, dass die vier Tiere einen langen Weg nach Bremen zurücklegen mussten und erst seit der Zeit um 1900 hier populär wurden. Der Vortrag untersucht diesen Prozess anhand von Quellen v.a. aus dem Staatsarchiv Bremen. Er beleuchtet die Umstände, die eine  frühe Identifikation verhinderten und zeichnet die Stationen der „Einbürgerung“ der Stadtmusikanten in Bremen bis zur Aufstellung des Denkmals von 1953 nach.
 

Der Vortrag findet am Sonntag, den 23. Juni, um 10 Uhr im Rahmen des Symposiums 200 Jahre Bremer Stadtmusikanten in der Stadtbibliothek Bremen statt. 

Über das Symposium: 

Die neuesten Erkenntnisse über das Märchen der Bremer Stadtmusikanten sollen aufgedeckt werden. Wir schauen auf die Motive und deren Herkunft und betrachten, inwiefern sich Historie, Lebenserfahrungen und Fiktion in der Erzählung ausdrücken. Die Brüder Grimm haben die Tiermärchen, die sich deutlich von den Zaubermärchen unterscheiden, besonders geschätzt. Wie eine Freiheitsstatue ragt das Märchen "Die Bremer Stadtmusikanten" unter den Tiermärchen hervor. Sie werden aufspüren, wie sich offenkundige Weisheiten in dem Märchen zu einer Allegorie des Lebens verbinden.

Öffentliche Veranstaltungen finden statt am:

  • Freitag, den 21. Juni, von 17-18 Uhr: mit Prof. Hans-Jörg Uther und seinem Vortrag "Die Brüder Grimm" in der Stadtbibliothek, Wallsaal, 1. OG 
  • Samstag, den 22. Juni, von 14.00-14.45 Uhr und 15.00 -15.45 Uhr: mit einem Erzählnachmittag für Kinder im "Piratenschiff" im 3. Obergeschoss in der Stadtbibliothek Bremen
  • Samstag, den 22. Juni, 19-20 Uhr: mit einem Erzählabend für Erwachsene in der Stadtbibliothek, Wallsaal, 1. OG
     

Veranstalter:

  • Institut für Germanistik, Universität Duisburg-Essen
  • Universität Bremen, Fachbereich 10 Sprach-/Literaturwissenschaften 
  • Europäische Märchengesellschaft e.V., Rheine

 

Organisiert wird die Veranstaltung von Dr. Dieter Brand-Kruth. Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf dem Flyer und dem Plakat zur Märchentagung. 

Eine Anmeldung ist über die Europäische Märchengesellschaft (EMG) möglich, Tel.: 05971/918420 (Thomas Bücksteeg). Die Veranstaltungen sind kostenlos. 

Das Symposium wird gefördert durch die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH und die Märchen-Stiftung Walter Kahn.

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