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Wolfskuhlenpark

Der Wolfskuhlenpark ist ein etwa drei Hektar großes, von Wanderwegen und Wasserläufen durchzogenes ehemaliges Gehöft. Im 16. Jahrhundert gab es bereits einen Gutshof mit diesem Namen. Heute verzaubern große, alte Eichen die Besucher. Auf breiten, bequemen Wegen könnt ihr hier durch den Park flanieren. Der Wolfskuhlenpark bietet auch Spielplätze und eine Liegewiese. Schön gelegen sind auch die Sitzplätze am Wasser.

Der Name "Wolfskuhlenpark" klingt sehr geheimnisvoll. Sollten sich hier etwa einst Rotkäppchen oder die sieben Geißlein getroffen haben? In einer Märchenstadt wie Bremen könnte das durchaus sein. Doch selbst wenn Rotkäppchen hier nie gesichtet wurde, Spuren von einem Wolf gibt es tatsächlich. Der Legende nach soll vor langer Zeit eine Kutsche – von Wölfen gehetzt – in einen Tümpel gefallen sein. Um an diese Legende zu erinnern, sind im Park dutzende von Wolfstatzen zu sehen. Aber keine Sorge, die Pranken sind aus Stahl und stammen vom Bremer Künstler Werner Henkel.

Wolfstatzen aus Stahl

Quelle: WFB; KMU

Graureiher und Buschwindröschen

Der Blick in die Baumwipfel zeigt die ökologische Bedeutung des Wolfskuhlenpark. Hier lässt sich eine einzigartige Kolonie von Graureihern beobachten. Am besten geht das im März und April, wenn die alten Eichen noch ohne Laub sind. Über 30 Paare nisten regelmäßig im Park. Auch Eichhörnchen und Fledermäuse fühlen sich hier wohl. Besonders ist in diesen Monaten auch, dass sich unzählige weiße Blüten zeigen: ein Meer aus Buschwindröschen ergießt sich über den Park.

Ein großer Baum spendet Schatten

Quelle: WFB; KMU

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