In Form von Viadukten gepflanzte Hecke mit zartem Frühlingsgrün

Heinekens Park

Gepflegte Pflanzenbestände und geschichtsträchtige Elemente machen diesen Park zu einem attraktiven Freizeitziel.

An der Oberneulander Landstraße liegt eine der schönsten Grünanlagen des Stadtteils. Heinekens Park war ehemals ein Vorwerk, stets in Besitz reicher Bremer Bürgerfamilien, die seit 1688 ihre Sommermonate auf dem Gut verbrachten und die die Anlage stetig erweiterten.

So stammen die drei Statuen, die heute noch im Park zu finden sind, aus der Zeit, als Albert Schumacher den Park besaß. Er war Gesandter in Kopenhagen und brachte Nachbildungen der Figuren, die zum dänischen Schloss Fredensborg gehören, mit. Die Statuen stellen die vier Elemente dar. Die vierte Statue, die Erde, steht mittlerweile im Fockemuseum, die anderen drei können nach wie vor in Heinekens Park bewundert werden.
 

Das Heckentheater in Heinekens Park in Oberneuland

Quelle: privat / JUA

Klein aber fein

Benannt ist der Park nach Bürgermeister Christian Abraham Heineken, der das Grundstück im 18. Jahrhundert erwarb. Seit 1975 ist die Anlage in Teilen der Öffentlichkeit zugänglich. Sie besticht durch ihr auffälliges Heckentheater, das bereits 1770 angelegt wurde und heute einen imposanten Anblick bietet.

Mit seinen 2,7 Hektar ist der Park eher einer der kleineren in Bremen, jedoch bieten wunderschön angelegte Schmuckbeete, gut gepflegte Bestände und nette Wege optimale Bedingungen für einen Sonntagsspaziergang in Oberneuland.

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