Der Park des Focke-Museums

Garten am Gut Riensberg (Fockemuseum)

Seit 1913 ist das herrliche Anwesen rund um das im Rokokostil erbaute Gut Riensberg im Besitz der Stadt Bremen. In dem großen Garten mit seinem alten Eichenbestand liegt seit 1964 das Das Focke-Museum, das Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte.

Das "Museum im Park" befindet sich inmitten des 4,5 Hektar großen Areals und die Gebäude des Museums sind durch die großzügige Gartenanlage miteinander verbunden. Vier alte, vermutlich schon 1768 gepflanzte Linden lassen sich gerne von Besucherinnen und Besuchern bestaunen, die in der Anlage auf viele weitere botanische Besonderheiten stoßen. So zum Beispiel auf den exotischen Tulpen- und Trompetenbaum, aber auch auf heimische Pflanzen und Kräuter, die in einem charmant angelegten Bauerngarten wachsen.

"Eine der schönsten Museumsanlagen des Kontinents!" So schwärmte 1974 der Bund Deutscher Architekten von dem Ensemble. Inmitten des Parks gibt es vier historische Gebäude zu bestaunen. Ebenso das Haupthaus und das innovative Schaumagazin. In der Nähe der alten Linden schmückt eine Marmorfigur der "Terra" (Göttin der Erde) seit 1810 den Park. In den grünen Innenhöfen rund um das Hauptgebäude stoßen Neugierige auf Sonnenuhren und andere Gartenplastiken.
 

Das Haus Riensberg

Auf dem Parkgelände stand im 12. Jahrhundert eine Wasserburg. Hier wohnte der Vogt des Erzbischofs. 1768 ließ die Bremer Ratsfamilie Schönen dort ihren Sommersitz errichten

Haus Riensberg

Quelle: Focke Museum

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